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Es gibt ganz, ganz schreckliche Dinge im Leben. Zum Beispiel Pipi und andere Körperaussendungen in der Wohnung. Also an Stellen, wo sie nicht hin sollen. Oder ehemals weiße Raufasertapeten in Raucherhaushalten. Oder Übergewicht. Oder Ehelosigkeit. Bislang war Vera Int-Veen eher für die letzteren Kategorien zuständig. In ihren Doku-Reality-Soaps verkuppelte die "Helferin mit Herz" kontaktscheue Menschen, verschlankte willensschwache Moppel und stellte buntes Ikea-Gerümpel in Wohnungen von Leuten ohne jeden Sinn für Geschmack. Jetzt aber geht Vera noch einen Schritt weiter. In ihrer neuen Show "Mietprellern auf der Spur" sucht sie den engen Kontakt mit Kakerlaken, vergammelten Hausmüll und eben Ausscheidungen an besagten falschen Stellen.

Vera, die der Yellow Press zufolge daheim mit Frau und Hund ein hoffentlich aufgeräumteres Leben führt, zieht alle Register ihrer Ausdrucksmöglichkeiten: Gesicht verziehen, Würgen, Böse-Böse-Zeigefinger heben, Weinende Slumbewohner und schockierte Vermieter trösten. Ärmel hochkrempeln, Schutzkleidung samt Maske anlegen, alles wegschmeißen, renovieren. Noch ein bisschen Peter Zwegert-Finanzberatung leisten, Freudentränen der ehemaligen Slumbewohner bzw. der Vermieter wegwischen, fertig. Es gibt nur einen Haken. Die Verursacher der Misere dürfen natürlich nicht mehr rein, sie sind ja die "Mietpreller", "Mietschmarotzer" und "Mietnomaden", wie sie RTL nennt, die etwas wiedergutzumachen hatten. Die Vermieter sind diejenigen, die profitieren. Schuld und Sühne im sozialen Brennpunkt.

"Mietnomaden" - gleich welcher sexueller Orientierung - können sich gern bei der Helferin im Auftrag des Verbandes der Hauseigentümer melden, um sich vorführen zu lassen. Weitere Infos zur Sendung gibt es unter www.vera.de

Die vier Folgen laufen ab Montag, den 20 Juni 11 ab 20:15 Uhr auf RTL



#1 alexMucEhemaliges Profil
  • 03.06.2011, 13:41h
  • So lange Vera nicht "gebührenfinanziert" ist, kann mir das wurscht sein. Ich dachte allerdings, Unterschichten-TV kommt bei RTL meist am Nachmittag. Offenbar läßt sich mit spannen, auch am Abend, gut Quote machen.
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#2 eMANcipationEhemaliges Profil
  • 03.06.2011, 14:14h

  • Fast das gesamte RTL Programm is made for the Hartz-4-Unterschicht. Man erinnere sich z.B. an die "Anwältin der Armen", die unserer besonders arbeitsamen H4 Bevölkerung noch mehr Abzocktipps gibt.

    Vera ist da noch ein Glanzlicht ... ach hoffentlich sucht mal bald eine Mutter fuer ihren schwulen Sohn einen Freund bei "Schwiegersohn" gesucht ....
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.06.2011, 14:23h
  • Mietnomaden gibt es schon ziemlich lange und es ist manchmal schwer, denen auch das Handwerk zu legen. Solchen Menschen sollte man am besten gar keine Wohnung vermieten! Ich finde es gut, daß es eine solche Sendung gibt, dann wissen nämlich die Vermieter, wem sie in keine Wohnung lassen!
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#4 eMANcipationEhemaliges Profil
  • 03.06.2011, 15:54h

  • @foxxx

    Es gibt eine mietnomadendatenbank. da stehen sicher mehr drin als vera je zeigen kann.
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#5 alexMucEhemaliges Profil
  • 03.06.2011, 16:17h
  • Antwort auf #3 von FoXXXyness
  • Dazu brauchts die Sendung nicht. Wirklich, nicht nötig. Jeder Vermieter holt sich vor Mietbeginn eine Selbstauskunft ein. Ohne das Kreuz zur Einsichtnahme bei der Schufa, auf der Selbstauskunft, gibts, in meiner Firma, keine Wohnung. Da ist zumindest das Risiko "Mietnomaden" geringer, wenn auch nicht ganz ausgeschlossen. Selbst private Vermieter können Einsicht nehmen. Es gibt da Seiten im Internet. Da bezahlt man für eine Auskunft einen gewissen Betrag. Kann jede Menge Ärger ersparen und letztlich viel Geld.
    Ich bleibe dabei. Solche und ähnliche Sendungen sind einfach nur "Spannen" für die Quote.

    Wie ist Dein Name, ich schau mal nach
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#6 die biowaffelAnonym
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.06.2011, 20:09h
  • Antwort auf #5 von alexMuc
  • Natürlich gibt es eine Mietnomadendatenbank, die jeder Vermieter einsehen kann. Trotzdem ist die Frage erlaubt, wie solche Menschen überhaupt zu Mietnomaden wurden. Man kann darüber nämlich nur spekulieren: vielleicht wurden die Betroffenen von den eigenen Eltern vernachlässigt oder diese waren selbst Mietnomaden und haben es dann an die Kinder "weitervererbt"? Wenn das aber nicht zutrifft, dann frage ich mich, wie denn wohl die Eltern reagieren, wenn sie erfahren, daß sie einen "Mietnomaden" großgezogen haben! Die schämen sich bestimmt in Grund und Boden und trauen sich nicht mehr in die Öffentlichkeit.
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#8 XDAAnonym
#9 eMANcipation*Anonym
#10 eMANcipationEhemaliges Profil