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Russische Aktivisten können für einige Sekunden Plakate und Regenbogenflaggen hochhalten, bevor sie verhaftet werden.


Norbert Blech (l. vorne) und die anderen Besucher überlegen eine sichere Route zum Roten Platz. Am nächsten Tag ist sie hinfällig. (Bild: Charles Meacham)

Am letzten Samstag fand der sechste CSD in Moskau statt. Er war im Vorfeld verboten worden und endete in der mehrstündigen Festnahme von 18 Aktivisten, 15 davon aus Russland. Einige von ihnen wurden durch Polizisten und Neonazis verletzt. Norbert Blech war für queer.de vor Ort und ließ die User in einem Liveblog an den Ereignissen teil haben. Hier fasst er seine persönlichen Erlebnisse und Eindrücke zusammen.

Kanonenfutter ist ein deutsches Wort, das man auch im Ausland versteht. Am letzten Freitag fühlten sich viele von uns als Kanonenfutter. Aktivisten und Journalisten aus dem Ausland, die zur Unterstützung und Berichterstattung nach Moskau kamen und nun das Gefühl hatten, russischen Neonazis zum Fraß vorgeworfen zu werden. Gerade war die Pressekonferenz von Gay Russia zum diesjährigen CSD zu Ende gegangen – und alle hatten erwartet, direkt im Anschluss an die Konferenz loszumarschieren.

Am Abend zuvor hatte es eine lange Besprechung der einheimischen und angereisten Aktivisten gegeben. Das Problem mit einem CSD in Moskau: Ist er verboten, werden die Teilnehmer verhaftet. Gibt man die Route nicht bekannt, gibt es keine Presse – das CSD-Versteckspiel vom letzten Jahr wollte man nicht wiederholen. Gibt man hingegen die Route bekannt, gibt es neben der Polizei auch gewaltbereite Gegendemonstranten, die einem auflauern. In diesem Jahr rechnete man mit besonders vielen Neonazis. Organisator Nikolai Aleksejew hatte auch eine Absage ins Spiel gebracht, wollte aber letztlich volles Risiko eingehen, sein Kollege Nikolai Baev brachte den Marsch einen Tag früher ins Spiel: Dank der Pressekonferenz wären Medien vor Ort, aber keine Gegendemonstranten. Wir Ausländer überließen den Russen die Entscheidung.

Die hatten sich über Nacht anders entschieden als erwartet und die riskanteste Option gewählt – unter anderem, weil sonst einige der wenigen eigenen Aktivisten nicht hätten teilnehmen können. Und man nicht den Anschein erwecken wollte, vor den Nazis zu fliehen. Im Nachhinein ist die Entscheidung nachvollziehbar, doch gerade nach den Sicherheitswarnungen am Abend zuvor und der anfänglichen Nichtkommunikation der Gründe verstörte das viele von uns.

Ein CSD in Moskau, das sollte sich nun in den nächsten 24 Stunden herausstellen, ist ein absoluter Mindfuck. Ein Zug, der in ein ungewisses Unheil fährt und definitiv crashen wird. Man wirft als Gruppe noch Kohle ins Feuer, denn man will diesen Crash und sieht keine Alternative zu ihm. Zugleich steigern sich Zweifel und Nervosität, gibt die Gegenseite Gas. Dann knallt es. Und am Schluss ärgert man sich, wenn man so weit wie möglich hinten Platz genommen hat. Und anderen geraten hat, eher hinten Platz zu nehmen.

Verantwortung und Chaos


Ein Aktivist hält vor dem Rathaus eine Regenbogenflagge hoch und wird verhaftet. In einem Hinterhof überlegt Peter aus Nottingham, ob er sich verhaften lassen soll.

Peter Tatchell ist ein britischer Aktivist, der in seinem Leben schon viele dieser Zugfahrten auf sich genommen hat. 2007 wurde er beim CSD in Moskau von einem Neonazi geschlagen, er leidet noch heute an dieser Kopfverletzung. Er ist danach Aktivist geblieben, hat aber ein erhöhtes Verantwortungsgefühl für sich und andere. So sorgte er dafür, dass wir an diesem Freitag abend eine lange Sicherheitsbesprechung abhielten. Zwei Demos waren geplant, eine am Alexandergarten am Kreml, eine halbe Stunde später dann am Rathaus.

Wir beschlossen, zum Roten Platz zu gehen – ein heikles Unterfangen, denn wir rechneten mit Spähern von Polizei und Neonazis, zudem musste man in jedem Fall durch eine Unterführung. Wir entschieden uns für eine sehr vorsichtige Route über Seitenstraßen.

Gruppendynamik, Spontanentscheidungen, Bauchgefühl

Die war am nächsten Morgen hinfällig. Eine halbe Stunde vor Beginn der Demonstration kam der Fotograf Chad von einer Observierungsrunde vom Roten Platz zurück, blass, eingeschüchtert, besorgt. So wie sich Neonazis und Polizei platziert hätten, sei es ziemlich klar, dass uns zuerst die Neonazis erwischen würden, warnte er die Runde. Peter Tatchell versuchte minutenlang, einen Plan B für die Gruppe aufzustellen, der vermutlich auf einen Marsch zum Rathaus hinausgelaufen wäre.

Inzwischen war es schon Eins, der eigentliche Beginn des Protests. Als ich in der chaotischen Diskussion vorschlug, kurz abzustimmen, ob der ursprüngliche Plan A, also der Rote Platz, aufgegeben werden sollte, meldete sich plötzlich Anna, unser einziger russischer Aktivist im Apartment, zu Wort und berichtete von seinen Freunden, die nun genau dort seien. Auch er wolle dorthin.

In Folge sprang der amerikanische Direct-Action-Aktivist Dan Choi auf, hielt eine Kurzansprache, dass man die russischen Aktivisten nicht allein lassen könne, und rannte los, Richtung Roter Platz direkt über die Hauptverkehrsstraße Twerskaja und damit unter Umgehung aller Sicherheitspläne. Die meisten Aktivisten und Journalisten aus dem Apartment rannten hinterher. Sie erwartete dort nicht mehr die strenge Ordnung aus Neonazis und Polizisten, wie Chad sie noch beobachtet hatte.

Doch sie alle wurden verhaftet, und nicht wenige mussten Schläge und Tritte einstecken.

Oberflächliche Ruhe am Rathaus

Zurück im Apartment blieben Peter Tatchell, Maik und ich aus Deutschland sowie das junge Paar Matt und Peter aus Großbritannien. Während Matt beschloss, dort zu verbleiben, entschieden wir uns, auf einem Umweg zum Rathaus zu gehen. Peter Tatchell blieb etwas weiter zurück, da Neonazis sein Gesicht auf ihren Webseiten verbreitet hatten – er sollte, nachdem wir ihn verloren hatten, später tatsächlich aus einem in der Nähe gelegenen Park fliehen müssen, nachdem zwei Männer ihn erkannten und hektisch per Handy weitere Leute dorthin riefen.

Am Rathaus schien die Lage oberflächlich zunächst nicht allzu gefährlich, da wir alle drei in der Menge aus Journalisten, jungen Neonazis, Polizisten, Polizisten in zivil und Passanten nicht als schwul auffielen, auch eine Kamera um den Hals vermittelt hier einem eine gewisse Sicherheit. Letztendlich beäugten sich die Leute auf dem Platz gegenseitig angespannt mit Misstrauen, hofften oder fürchteten, dass etwas geschah.

Die Polizei hatte auf dem Platz gegenüber des Rathauses eine Absperrung errichtet; der sicherste Protest war es, sich direkt dorthin zu stellen, die Regenbogenflagge oder das Plakat herauszuholen und direkt verhaftet zu werden. Es gab Personen, bei denen wir diesen Ausgang beobachteten.

Doch so einfach war das nicht: Die Neonazis standen überall verteilt rum, bevorzugt bei Journalisten, Fotografen und Kameramännern, ohne deren Nähe wiederum ein Protest wenig Sinn macht. Und auch eine Verhaftung durch russische Polizisten ist keine angenehme Erfahrung.

So musste eine Entscheidung her, was wir machen. Maik, der schon in Minsk am CSD beteiligt war, fand, das Risiko sei zu groß zum möglichen Ertrag, speziell für Peter und mich als Newcomer; wir wussten zudem, dass es bereits zahlreiche Verhaftungen und Fotos davon gegeben hatte. Ich war der gleichen Meinung, sicher auch aus Angst. Ich selbst hatte es in meinem Leben bisher immer vermeiden können, in eine körperliche Auseinandersetzung zu geraten. Hier auf diesem Platz drückte ich nun meine Kamera an mich. Die Entscheidung zwischen Journalist und Aktivist, zwei Rollen, die in der Szene nicht immer auseinanderzuhalten sind, hier aber entscheidend und unterscheidbar wie nie sind, diese Entscheidung schien ich für mich getroffen zu haben. Ich hatte schon ganz vergessen, dass ich eine Mini-Regenbogenflagge in der Tasche hatte, Matt hatte sie mir gegeben.

Der junge Peter wollte noch immer ein Zeichen setzen, er nahm sich eine Zigarettenauszeit in einem Hinterhof. Wir haben ihn letztlich überredet, auf den Protest zu verzichten und zu seinem Freund zurückzukehren. Der jüngste und dünnste von uns hätte ernsthaft verletzt werden können und wäre möglicherweise als einziger, der nur Englisch spricht, in einem Polizeiwagen und in einer Polizeistation gelandet.

War das die richtige Entscheidung? Darüber diskutieren wir noch heute. Wir hätten doch gerne was gemacht. Alle. Und besonders Peter, der sich im Nachhinein ärgert, sich zum Nichtstun überredet haben zu lassen. Britische Medien hätten mehr berichtet, wäre er verhaftet worden. War es richtig, ihm den Protest auszureden? Vermutlich wäre dieser Nachmittag anders abgelaufen, hätten wir noch Peter Tatchell dabei gehabt. Oder Peters Freund (und was wäre doch ein Kuss für ein tolles Symbol gewesen, und was für ein extrem gefährliches). Wir hätten uns vielleicht auch anders entschieden, hätten wir uns bekannte russische Aktivisten getroffen.

So ist das alles auch eine Frage von Gruppendynamik oder Sekundenentscheidungen. Oder auch von Zufall, Glück: Als wir über Twerskaja noch einmal zurück zum Rathaus gingen, kam uns eine Gruppe Neonazis entgegen, die uns ausgiebig musterte, als keine Polizei in der Nähe war. Das war vielleicht für uns der brenzligste Moment des Tages. Bei früheren CSDs in Moskau hatten Neonazis Leute auf der Straße angegriffen, die sie für schwul hielten.

Später sollten wir in Videos und Fotos sehen, dass es auch am Rathaus zu Übergriffen auf Demonstranten kam. In einer nahe gelegenen Unterführung fingen Neonazis eine Journalistin ab, Chad kann noch heute ihre Schreie hören.

Youtube | Videoeindrücke vom CSD. Ein weiterer Bericht mit Peter Tatchell, ein Zusammenschnitt mit Eindrücken vom Rathaus.

Der Kampf ums Leben fürs Leben


Ein Polizist versucht am Alexandergarten, den US-Aktivisten Andy Thayer (blaues T-Shirt) zu verhaften, während ein Skinhead auf Dan Choi einschlägt. Die russische Journalistin Elena Kostyuchenko und eine Freundin protestieren und werden festgenommen, während ein Mann mit seiner Kamera auf sie einschlägt.

Es gab und gibt viel Kritik an Nikolai Aleksejew und an seinem Team, auch aus Russland. Und auch wir Teilnehmer aus dem Ausland fragten uns: Machen die Aktivisten von Gayrussia, machen wir das Richtige?

Da gibt es die Kritik, die Einbeziehung der ausländischen Aktivisten spiele dem Argument der Gegner in die Hand, Homosexualität sei etwas Westliches. Das ist allerdings nur eines von vielen albernen Argumenten, die es zu widerlegen gilt – und in russischen Medien sah man in diesem Jahr nach dem CSD gerade die Bilder von russischen Aktivisten und nicht die der westlichen. Gayrussia braucht zudem die Mobilisierung im Ausland: Ohne die Teilnahme von Andy Thayer und Dan Choi keine Berichte in Amerika, ohne Volker Beck, wie in diesem Jahr geschehen, kaum Berichte in Deutschland.

Ein größeres Problem: Die Bilder sind immer die gleichen. Verhaftungen, Gewalt und Flucht. Alle krass und alles andere als positiv. Doch wie soll man diese hinbekommen, wenn der Staat die Demos verbietet und Neonazis frei laufen lässt? Wir haben in einer kleinen Runde lange über Alternativen nachgedacht und keine gefunden. Es gab kurz den Plan, uns am Sonntag auf dem Dach des Ritz Carlton zu versammeln, ein Gruppenfoto mit Regenbogenfahne und Rotem Platz im Hintergrund. Als letztes Wort. Doch welchen Journalisten hätte das interessiert? Was wäre die Aussage? Das gilt auch, mit Einschränkungen, für die Luftballonaktionen zum 17. Mai, die es bewunderswerterweise auch in viele Regionen Russlands geschafft haben. Es gibt ein nicht kleines schwul-lesbisches Leben, doch es findet nicht in die Öffentlichkeit und in die Politik.

Die Aktionen von Gayrussia hingegen verändern die Politik nachhaltig: Russland wird eher früher als später die CSD-Demos genehmigen – und schützen müssen. Dies ist ein Erfolg der langfristigen Strategie der Leute um Nikolai Aleksejew und niemand anderem. Es werden sich mehr Schwule und Lesben, Bisexuelle und Transgender trauen, zu den Protesten zu gehen. Und es wird mehr offen homosexuell lebende Prominente geben, die zusammen mit der bereits in diesem Jahr auffallend positiven Presse langsam, aber stetig die Meinung der Bevölkerung verändern. Es ist jetzt der Augenblick gekommen, Mut zu zeigen.

Kanonenfutter? Nein. Speerspitze! Wer daran zweifelt, der muss Anna und Tim gesehen haben, die beiden Transgender-Aktivisten, jung und dürr, zerbrechlich. Die den Mut und Willen aufbrachten, zum Roten Platz zu gehen, die dort von Polizisten auf den Boden geworfen, verletzt wurden. Die festgenommen, verhört wurden. Und die nach ihrer Freilassung überglücklich ins Apartment zurückkehrten und allen Gästen für die Hilfe dankten. Sie sind nicht lebensmüde, sie kämpfen FÜR ihr Leben!

Und sie glauben an den Erfolg. Dasselbe gilt für Elena, die bekannte Journalistin und gut vernetzte Bloggerin, die sich geoutet hatte, zum Pride ging und im Krankenhaus landete, es gilt für Alex, Andrey, Kirill und wie sie noch alle heißen und individuell kämpfen.

Und für Tausende still die Daumen drückende Schwule und Lesben, Bisexuelle und Transgender im ganzen Land.

Die ersten Pläne für den nächsten CSD in Moskau klingen erneut wie ein krasses Rezept für ein Desaster. Sie werden ein Erfolg sein. Ich werde hinfahren und die trennende Kamera im Apartment lassen.



Online-Abstimmung über Potsdamer CSD-Motto

Auf der Homepage des CSD Potsdam können User aus elf Motto-Vorschlägen ihren Favoriten auswählen.
Serbien: Homophober Politiker verurteilt

Ein Gericht in Belgrad hat einen nationalistischen Politiker wegen diskriminierender Äußerungen gegen Homosexuelle schuldig gesprochen.
Der innere Kampf gegen Konfuzius

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#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.06.2011, 14:16h
  • Die Fotos, auf denen die CSD-Teilnehmer durch die Gegner attakiert werden, sind sehr erschütternd! Ich frage mich immer wieder, woher dieser Pöbel eigentlich kommt! Ich hoffe, Human Rights Watch und Amnesty International bekommen diese auch zu sehen und werden dementsprechend handeln.
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#2 KathiGr
#3 gefundenAnonym
  • 03.06.2011, 15:04h
  • Die russische Prawda hat mit Bild die Nachbearbeitung so gemacht. Am 30.05., kurz nach der Gay Pride Aktion in Moskau, pickte sie sich von den über 140 iranischen Hinrichtungen in diesem Jahr diese in Kermanshah heraus.

    Mit dem lauten Hinweis, dass im Iran auf Homosexualität die Todesstrafe steht.

    Und bemängelt zynisch, dass es bei der Moskauer Pride-Aktion noch nicht mal einen Hinweis darauf gab und es noch nicht mal diskutiert wurde.

    Überschrift: Pädophiler hängt unter Bravo-Rufen

    Neben dem Bild:

    Während der Ausführung der Hinrichtung unter Beobachtung einer großen Menschenmenge, die skandierte: "Wir danken Ihnen, Gerechtigkeit" und "Bravo!".

    www.pravda.ru/accidents/factor/crime/30-05-2011/1078738-pedo
    phil-0


    Bei der russischen Agentur für internationale Informationen "RIA Nowosti" fiel dieses Jahr das Abhandensein von Meldungen auf, aus der man eine stille Symphatie der Redaktion fürden CSD hätte lesen können.

    Eventulle Freuden über den Wechsel des Oberbürgermeisters sind wohl verflogen.

    Allerdings einzig im russisch-sprachigen Dienst von Ria Novosti breitete man üppig das übergroße Lob der orthodoxen Kirche für das Handeln von Moskaus Stadtverwaltung aus.

    Die Entscheidung den CSD am Tag der Grenztruppen stattfinden zu lassen hat bestimmt
    Vor- und Nachteile.

    russlandfoto.com/2011/05/18/760/
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#4 FinnAnonym
  • 03.06.2011, 22:38h
  • Auffallend:
    bei Staaten, wo Deutschland Entwicklungshilfe sparen kann, missbrauchen unser Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und unser Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) Homophobie, um die Entwicklungshilfe zu sparen.

    Aber bei Staaten, wo die deutschen Konzerne gute Geschäfte machen, schweigt die FDP!
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#5 Maximilian23Anonym
  • 03.06.2011, 22:57h
  • Schande über dieses feige, asoziale Nazi-Pack!

    Und schande über Diktaturen, die Grundrechte wie freie Rede und Versammlungsfreiheit einschränlen, nur weil Menschen lieben!
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#6 WUTAnonym
  • 03.06.2011, 23:05h
  • Ein Staat, der liebende Menschen verprügelt und verhaftet, während er Nazis gewähren lässt, ist ein degenerierter Staat, der langfristig dem Untergang geweiht ist.

    Und eine Gesellschaft, die sowas zulässt, hat es auch nicht besser verdient.
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#7 FloAnonym
  • 03.06.2011, 23:12h
  • " Sie sind nicht lebensmüde, sie kämpfen FÜR ihr Leben!"

    Schockierend...

    Ich wünsche jedem einzelnen von ihnen alles Gute und ein langes, gesundes, glückliches Leben! Und dass sie irgendwann Erfolg haben und Dinge ändern können!
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#8 MalteAnonym
  • 03.06.2011, 23:18h
  • Und die russisch-orthodoxe Kirche hetzt die Leute noch zusätzlich auf...

    Wie immer machen die Klerikalen gemeinsame Sache mit den Faschisten und Radikalen.
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#9 Mehr Interesse!!Anonym
  • 03.06.2011, 23:26h
  • Ich kann es kaum glauben:
    die verlinkten Youtube-Videos haben nur ca. 30 Abrufe. Gibt es wirklich weltweit (!) nicht mehr Leute, die das interessiert?

    Das im Artikel eingebettete hat ca. 2.000 Abrufe. Das ist zwar schon deutlich mehr, aber immer noch sehr wenig, wenn man bedenkt, dass die Leute dort vor Ort ihre Freiheit, ihre Gesundheit und ihr Leben riskieren, um für Homorechte zu kämpfen.
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