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Am 13. Juni jährt sich der Todestag von Ludwig II. zum 125. Mal. Nur wenige Wochen später beginnen Ende Juli in Bayern und Österreich die Dreharbeiten von Bavaria Pictures zum Kinofilm Ludwig II. Am Montag wurde verraten, wer in die Rolle des schwulen Märchenkönigs schlüpfen wird. Es ist der junge Schauspieler Sabin Tambrea, der auch ein würdiger Nachfolger von Ludwig-Darsteller Helmut Berger zu sein scheint.

1984 in Rumänien geboren, schloss Tambrea 2010 sein Studium an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" mit Diplom ab und wurde schon während des Studiums an das "Berliner Ensemble" engagiert, wo er seitdem für namhafte Regisseure wie Claus Peymann und Robert Wilson auf der Bühne steht. Zur Besetzung gehören zudem unter anderem Hannah Herzsprung als "Sissi" (Kaiserin Elisabeth), Samuel Finzi als Lakai Mayr, Edgar Selge als Richard Wagner sowie Justus von Dohnányi als Johann von Lutz.

Bavaria Film-Geschäftsführer Matthias Esche betont in einer ersten Pressemitteilung, dass der Film ein faszinierend neues und vielschichtigeres Bild des Märchenkönigs entwerfen werde, als man es bisher kannte: "Ludwig II. als blutjunger anmutiger König von Bayern verkörpert die Hoffnung auf ein besseres Leben. Hochbegabt und diszipliniert in seinen musischen Ausrichtungen glaubt er an die Veredelung der Menschen durch Kunst und Musik. Musikunterricht für Jedermann statt Waffendienst ist sein der Zeit vorauseilendes Credo. Bayern erlebte unter Ludwigs Herrschaft den Aufbruch in die Moderne und zugleich die politische Restauration." Der Film erzähle in der getreulichen Ausstattung seiner Zeit, wie Ludwig scheitert als Visionär, als König und auch als Mensch. Wie sehr die Neuverfilmung auch das homoerotische Begehren des bayerischen Prunk-Herrschers neu betrachten wird, werden wir spätestens zum Kinostart im Dezember 2012 wissen.



Der Kini war schwul

In der Biografie "Ludwig II. - Der andere König" outet Marcus Spangenberg den Bayern-König als homosexuell.
#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 06.06.2011, 17:32h
  • Der als "Märchenkönig" titulierte Ludwig II hat ja in Bayern auch heute noch eine treue "Fangemeinde" und auf deren Reaktion bin ich gespannt!
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#2 FranziAnonym
  • 06.06.2011, 18:13h
  • Da ging es in Württemberg im 19. Jahrhundert schon viel "liberaler" zu !! König Karl I damals verheiratet mit Königin Olga lebte in Stuttgart ganz "offen" schon seine bi - homosexuelle Neigung aus !!

    Wikipedia schreibt:

    1888 führte die homosexuelle Neigung des Königs zu einem Skandal. 1883 hatte Karl I. den 30jährigen Amerikaner Charles Woodcock kennengelernt, einen ehemaligen Kongregationsprediger. Der König ernannte seinen Geliebten zum Kammerherrn, dann zum Baron Woodcock-Savage und überließ ihm ein stattliches Vermögen. Der König zeigte sich auch mit seinem Freund in der Öffentlichkeit, in gleicher Kleidung bei gemeinsamen Ausfahrten.[3] Dies blieb der Presse nicht verborgen und kam auch Otto von Bismarck zu Ohren. Um einem Schicksal wie dem des bayerischen Königs Ludwig II. zu entgehen, sah sich Karl I. aufgrund der öffentlichen Kritik gezwungen, sich von seinem Geliebten zu trennen und ihn aus seinem offiziellen Dienst zu entlassen (1888). Wenige Jahre später fand er jedoch Ersatz in Gestalt des Maschinenmeisters des Hoftheaters, Wilhelm George
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#3 MikoAnonym
  • 06.06.2011, 21:15h
  • "Bayern erlebte unter Ludwigs Herrschaft den Aufbruch in die Moderne und zugleich die politische Restauration."

    Aufbruch in die Moderne? Bayern? Habe ich was verpasst?

    (Okay, ich will nicht alle Bayern über einen Kamm scheren, aber das konnte ich mir nicht verkneifen. Und in den typischen, erzkatholischen CSU-Dörfern ist nach wie vor Homosexualität Tabu und Sünde.)
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