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Da soll mal einer sagen, Union und FDP blockierten Homo-Rechte: Nach einer Meldung der Süddeutschen Zeitung plant die Bundesregierung, homosexuelle Ärzte mit ihren heterosexuellen Kollegen gleichzustellen.



Der Entwurf für das sogenannte Versorgungsgesetz, das im Sommer von der Bundesregierung beschlossen werden soll, sieht vor, dass Ärzte ihre Praxis nun auch an ihre Lebenspartner weitergeben können, nicht nur an ihre Ehepartner oder Kinder.

Damit zeigt sich die Koalition sehr fortschrittlich: Selbst gestandene Szene-Aktivisten forderten bislang nicht diese Gleichstellung, auf CSDs sah man keine Plakate über die Diskriminierung der Ärzte. Vielleicht hat man sie auch einfach vergessen. (nb)

Foto: flickr/sigurdas cc by-sa



#1 MikaAnonym
  • 07.06.2011, 10:38h
  • Ja klar, Ärzte sind traditionell die Hauptklientel der FDP.

    Aber wieso gibt es immer nur für die reiche FDP-Klientel Verbesserungen, während der Rest der Gesellschaft in die Röhre guckt!

    Ich bin kein Arzt, will aber dennoch kein Mensch 2. Klasse sein! Aber da muss ich wohl auf andere Parteien als CDU/CSU und FDP hoffen...
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.06.2011, 11:00h
  • Was soll man dazu sagen? Ich hoffe, es handelt sich nicht um einen verspäteten Aprilscherz!
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#3 notarztAnonym
#4 Timm JohannesAnonym
#5 NotionConcept
  • 07.06.2011, 15:52h
  • Der Arzt als reiche Oberschicht ist ein reiner Mythos, dem auch viel zu viele Medizinstudenten zum Opfer fallen, also bitte informieren, bevor man einen Berufsstand schlecht macht.

    Durchschnittlich verdient ein praktizierender Arzt in Bayern (Dort verdienen sie im Bundesvergleich bis zu 1500€ brutto mehr!) pro Monat 5500€. Nach Steuerabzug bleibt einem schwulen Arzt also gerade mal noch 3000.

    Wenn du das als Luxusgehalt für "wenig" Arbeit siehst, naja dann kann man dir nicht helfen. Und dann überleg mal, was so ein praktizierender Arzt für Arbeitszeiten hat. Also unser praktizierender Arzt hat eine 45 Stunden Woche reine Praxiszeit, hinzu kommt, dass er nie Freizeit hat, weil nunmal auch nach den Praxiszeiten sich Leute an ihn wenden und er Bereitschaftsdienste übernimmt etc. Und dann überleg dir nochmal was so ein Arzt zum Teil leisten kann und muss und dann überdenke deinen Satz nochmal.

    Meines Erachtens ist Arzt weniger Beruf als Berufung, und es gibt definitiv bessere Wege um "reich" zu werden, wenn einem sowieso Tür und Tor mit nem 1.0er Abitur offensteht.
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#6 FDP-ChristianAnonym
  • 07.06.2011, 15:53h
  • Ein sehr gutes und auch sinnvolles Projekt.
    Hier sieht man, dass WAHRER Fortschritt nur mit der FDP möglich ist. Ich denke auch, dass die Kollegen von der Union die Gleichstellung immer mehr befürworten.
    Dies ist auch ein Schlag gegen das links-grüne Oppositionsgeschwafel... Lässt man SPD und GRÜNE regieren, kommt nur Müll raus. Sind sie aber in der Opposition, haben sie auf einmal nur gute Ideen...
    CDU/CSU und FDP forever!
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#7 dobrapivo
  • 07.06.2011, 17:03h
  • Antwort auf #4 von Timm Johannes
  • Auch ich kann darin keine Klientelpolitik erkennen. Gut für die verpartnerten Ärzte. Besser wäre es die Ehe zu öffnen. Dann spart man sich das Ändern aller Einzelgesetze...

    Was deine Ausführungen zur Landwirtschaft angeht: Die Höfeordnung gilt nur in wenigen Bundesländern. Die Vorschriften von 1947 können auch in den Ländern in denen sie gilt problemlos durch Grundbucheintrag - sozusagen privat- ausser Kraft gesetzt werden. Hier also einen Homorechtsskandal zu wittern ist sehr, sehr weit hergeholt. Gibt echt wichtigeres, was man nicht so leicht umgehen kann. Das Recht nicht von vorneherein und ohne Prüfung von der Adoption ausgeschlossen zu werden zum Beispiel....aber das ist ein anderes Thema
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#8 EnyyoAnonym
#9 NotionConcept
  • 08.06.2011, 06:42h
  • Ich weiß zumindest wovon ich spreche. Mein Vater ist Arzt, allerdings nicht niedergelassen, und ich bin drauf und dran auch einer zu werden.

    Außerdem sagt diese Studie nichts aus. Sie verdienen überdurchschnittlich verglichen mit dem Bundesdurchschnitt - sie sind ja auch immerhin Akademiker! Sie verdienen z.T. auch mehr als andere Akademiker? Mir fällt auf anhieb kein schwereres Studium ein als Medizin - außer vielleicht Jura. Hinzu kommt, dass ein Arzt einfach sicherer und geregelter ist, als meinetwegen Architekt oder ähnliches.

    Ärzte nagen nicht am Hungertuch, das ist richtig, habe ich auch nie so behauptet, aber deshalb gleich von reich zu sprechen ist einfach nur lächerlich. Mein Onkel und mein Vater haben gleichzeitig Abitur geschrieben und beide mit 1.2 damals. Mittlerweile ist der Onkel wirklich reich und zwar im 7stelligen Bereich - und mein Vater nicht.

    Und bevor man mir jetzt vorwirft materialistisch zu sein: Sobald ich die notwenige Qualifikation habe, werde ich zu Ärzten ohne Grenzen gehen. Davon spreche ich, wenn ich meine Berufung nicht Beruf.
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#10 alexander
  • 08.06.2011, 11:10h
  • Antwort auf #9 von NotionConcept
  • gebe dir voll und ganz recht, die realität sieht in der "praxis" nicht besonders rosig aus, vor allem der papierkrieg, der auch noch "nebenbei" erledigt werden muss.
    übrigens "damals" besagte ein abidurchschnitt mit 1,2 noch etwas !
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