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Regenbogenfamilien sind für Angehörige oft noch ein Problem (Bild: LSVD)

Ein Coming-out kann noch immer für Probleme sorgen. Deswegen hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nun eine Förderung eines LSVD-Modellprojekts bekannt gegeben.

Das Ministerium fördert ab dem 1. Juli 2011 ein auf drei Jahre angelegtes, bundesweites Modellprojekt des Familien- und Sozialvereins des Verbands unter dem Titel "Homosexualität und Familien - Eine Herausforderung für familienbezogenes Fachpersonal".

Die Qualifizierungsangebote sollen sich hauptsächlich an Mitarbeiter richten, die mit Familienangehörigen zu tun haben, nicht mit Schwulen und Lesben selbst. Nach einem Bericht des Ministeriums sehe die LSVD-Beratungsarbeit "besondere Herausforderungen" in Migrationsfamilien, in Familien mit einem späten Coming-Out eines Elternteils sowie bei heterosexuellen Großeltern, bei denen die Kinder eine Regenbogenfamilie starten.

Zu den Zielen des Projekts benennt das Ministerium die Förderung eines sensiblen Umgangs mit Homosexualität in der Familienförderung, -bildung und -beratung, eine Sensibilisierung von Fachleuten in Familienberatungsstellen für "die Herausforderungen, die Homosexualität für Familien mit sich bringt", "Ausbildung und Stärkung der Schlüsselkompetenz 'Umgang mit Vielfalt' beim entsprechenden Fachpersonal" und die Stärkung von Familien und des familiären Zusammenhaltes.



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.06.2011, 17:46h
  • Die Unterstützung für das Modellprojekt ist nur zu begrüßen! Endlich ziehen der LSVD gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium an einem Strang!
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