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  • 04. August 2004, noch kein Kommentar

Birmingham Ein Forscherteam der Universität Birmingham (England) kam nach der Analyse von über 100 medizinischen Studien zu dem Ergebnis, dass Geschlechtsumwandlungen das Leben von Transsexuellen nicht nachweislich verbesserten. Nach einer Operation sei ein großer Teil der Patienten selbstmordgefährdet, zudem würden viele den Eingriff bereuen. "Viele bleiben nach dem Eingriff traumatisiert, so dass sie als einzigen Ausweg den Suizid sehen", so Chris Hyde, Chef des Forscherteams. Die Studie wurde von der größten britischen Transsexuellen-Lobbygruppe Press for Change (PFC) kritisiert. Die stellvertretende Vorsitzende Christine Burns wies auf eigene Untersuchungen hin, nach denen eine Geschlechtsanpassung bei einem großen Teil der Patienten zu immensen Verbesserungen geführt habe: "In einer Studie habe ich Anfang dieses Jahres 45 Transsexuelle befragt, die ihr Geschlecht vor mindestens zehn Jahren geändert haben", so Burns gegenüber der Tageszeitung "The Guardian". "Alle haben gesagt, sie würde dasselbe noch einmal tun." In England werden Geschlechtsanpassungen vom Staat bezahlt. Die Kosten für die Operation belaufen sich auf 3.000 Pfund (4.500 Euro). Privatpatienten zahlen bis zu 8.000 Pfund (12.100 Euro). Dieses Jahr werden bis zu 400 Umwandlungen durchgeführt. (dk)