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Groningen gilt als "City of Tolerance"

Die niederländische Hansestadt lädt Anfang Juli wieder zum "Roze Zaterdag" (Rosa Samstag).

Von Carsten Weidemann

Anfang Juli ist Groningens Innenstadt die Bühne für den jährlich stattfindenden "Roze Zaterdag" (Rosa Samstag) und damit das Ziel Tausender Homo-, Trans- und selbst Heterosexueller aus dem In- und Ausland. Ein ganzes Wochenende ist dem Thema "Raum sich zu begegnen" gewidmet. Vom 1. bis zum 3. Juli finden dazu diverse Aktivitäten in und um die niederländische Hansestadt statt.

Bereits am Freitag wird dem Besucher ganz nach dem Motto "City of Tolerance" viel geboten, unter anderem das rührende und zugleich köstlich amüsierende Musical "Wilde Rosen" in der Stadsschouwburg um 20 Uhr. Beginnend im frühen 20. Jahrhundert, erzählt das Stück von fünf Generationen lesbischer Frauen - ein echtes Spektakel mit großartigen Songs. Für alle Nachtschwärmer gibt es am Freitag die große Eröffnungsfeier des "Rosa Wochenendes". Ab 21 Uhr stehen niederländische Bands und Künstler auf der Bühne am Grote Markt und auch die Kneipen und Bars der Stadt sind bis in die frühen Morgenstunden geöffnet.

Beten, tanzen, informieren und saufen


Der Roze Zaterdag beginnt mit einem Gottesdienst in der Martinikirche

Der "Rosa Samstag" beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Martinikirche, der zeigen soll, dass die Kirche in den Niederlanden für jeden Menschen einen Platz bietet, der am christlichen Glauben teilhaben will. Später besteht dort für homo- und heterosexuelle Paare außerdem die Möglichkeit, ihr Ehegelübde zu erneuern. Die Bühne am Grote Markt dient auch am 2. Juli den Auftritten niederländischer Musiker wie den Venga Boys oder den Dudettes. Rund um die Aa-Kirche und entlang der wunderschönen Grachten finden sich Informationsstände. In den anliegenden Häusern bietet sich die Gelegenheit, Dichtern und Autoren bei ihren Vorträgen zu lauschen. Zudem gibt es eine schillernde Parade durch die Innenstadt.

Am Sonntag bleibt noch Zeit, um sich die Hansestadt und das Groninger Umland gemeinsam mit alten oder neu gewonnenen Freunden anzuschauen. Wer in der Stadt bleiben möchte, kann den Sonntag beim Dichterfrühstück im Prinsentuin (Prinzengarten) oder der "Rosa YouTube Talkshow" im kulturellen Wohn- und Arbeitskomplex "Het Paleis" (Dem Palast) ausklingen lassen. Wer mehr von Groningen sehen möchte, für den gibt es diverse Touren, um die wunderschöne Provinz aktiv - ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß - zu entdecken.



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#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Geert
  • 15.06.2011, 08:07h
  • Groningen - das "Amsterdam des -niederländischen- Nordens"!

    Die Stadt ist ein echter Geheimtipp - so schön wie Amsterdam, liberal, weltoffen und schwulenfreundlich. Deutsche sind dort sehr willkommen. Wer diese Stadt nicht kennt, hat etwas verpasst.
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