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Bei der Parade gibt´s wieder Jungs zum Gucken...

Die Domstadt wird in den nächsten zwei Wochen zur CSD-Hochburg ausgebaut - bei der Abschlusskundgebung wird auch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) dabei sein.

Von Dennis Klein

Nicht nur Schwule und Lesben sind mit Köln zufrieden: Bei einer Umfrage des "Kölner Stadtanzeigers" erklärten Anfang Mai zwei Drittel der Einwohner, sie beurteilten das schwul-lesbische Leben in ihrer Stadt als positiv. Jetzt können sie besonders zufrieden sein: Am Samstag wird das CSD-Spektakel - das größte seiner Art in Europa - im Brühler Phantasialand eröffnet. Der Freizeitpark lockt zum Fantasypride mit anschließender Party, die erst am frühen Sonntagmorgen enden soll.

Die kommenden zwei Wochen sollen Lesungen, Dating-Nights, Partys und andere Events Schwule und Lesben in ColognePride-Stimmung halten. Mit dem Motto "Liebe ist..." wollen die Veranstalter der Öffentlichkeit zeigen, dass der gemeine Schwule oder die Durchschnittslesbe auch nicht anders liebt als die Hetero-Mehrheit. Dafür kann bis zum Ende des CSDs jeder noch Kurzvideos zum Thema einsenden, die dann auf der ColognePride-Seite veröffentlicht werden. Auch das gesamte Programm gibt es dort zu lesen. Zu den Höhepunkten gehört wie in den letzten Jahren wieder die COLOUR-Party auf den Rheinterrassen.

Reihenfolge für die CSD-Parade ausgelost


Bei der Abschlusskundgebung hält NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) eine mit Spannung erwartete Rede (Bild: xtranews.de / flickr / by 2.0)

Zur Parade am Sonntag (3. Juli) haben sich bereits über 90 Gruppen angemeldet: Am Dienstag fand die Auslosung statt, in welcher Reihenfolge sie auflaufen werden. Der erste Platz war bereits für die Veranstalter vom Kölner Lesben- und Schwulentag reserviert. Neben Bars, Discos, Saunas und schwul-lesbischen Gruppen sind auch der Schlagersender WDR 4 (Platz 48) und ein RTL-Wagen (Platz 70) am Start. Erstmals nehmen sieben Parteien an der Parade teil, obwohl es im nächsten Jahr (voraussichtlich) keine Wahlen in der Region gibt. Die CDU wird durch einen gemeinsamen Wagen von Junger Union und der Homo-Gruppe LSU auf Platz 22 vertreten, die Schwusos haben sich für die SPD angemeldet (Platz 10). Neben Grünen (Platz 4), FDP (Platz 24) und Linken (Platz 81) sind auch die Piratenpartei (Platz 36) sowie Die Partei des Satiremagazins "Titanic" am Start (Platz 73).

Zur Abschlusskundgebung um 17 Uhr wird dann hoher Besuch erwartet: Mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) wird erstmals ein amtierender Regierungschef mit einer Rede teilnehmen. Im Rahmen des CSDs wird die frisch gebackenen Landesmutter auch mit der Kompassnadel des Schwulen Netzwerks NRW ausgezeichnet - in Hoffnung auf ihren Einsatz für Homo-Rechte (queer.de berichtete). Immerhin: Ihr Vorgänger Jürgen Rüttgers (CDU) hatte sich bei CSDs nie gezeigt.



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#1 alexander
  • 15.06.2011, 17:55h
  • das muss ja ein affengeiler csd werden ????????

    diese "aufregende" zusammensetzung spricht doch schon für sich ?!!!!

    die BILD, RTL, JUNGE UNION, LSU, FDP, usw.......,
    da fühlt sich doch jeder schwule gleich so richtig wohl und in der realität angekommen ?????
    passend dazu die eröffnung im brühler PHANTASIALAND !!!

    aber immerhin man feiert den "durchschnitt" von lesben und schwulen ! (was ist das ? die sägenummer eines magiers, ich kenne nur aufschnitt an der wursttheke, der ist auch gemischt !)

    kölle alaaf !
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#2 Bunga BungaAnonym
#3 Timm JohannesAnonym
  • 15.06.2011, 22:15h
  • Dann sollen die Parteien Stellung beziehen, warum es nach 10 Jahren Lebenspartnerschaft immer noch keine Gleichstellung in der EINKOMMENSSTEUER für verpartnerte Paare gibt.

    Wie lange noch müssen verpartnerte homosexuelle Paare viel mehr Einkommenssteuer bezahlen als verheiratete heterosexuelle Paare. Wie lange noch werden wie da finanziell weiterhin in der Einkommenssteuer "verarscht" ?
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#4 RobiAnonym
  • 15.06.2011, 23:09h
  • Der Rheinländer an sich ist ja sehr tolerant und eben von dieser Toleranz geprägt.

    Besonders deutlich wird das halt am CSD Wochenende quasi in der Mitte der lauen Zeit gelegen also der Zeit zwischen Aschermittwoch und dem 11.11. feiert man auch als Hetrosexueller gerne mit. Getreu dem ureigensten Kölner Motto "Die Hauptsache ist das Herz ist gut" treten auch vorzugsweise ältere Damen mit ihren Kaffeekränzchen an den Zug - äh Paradeweg und schauen nette gerne hechelnd halbnackte junge Kerle an.

    Oder die noch nettere Variante Großmütter streiten wer den schwulsten Enkel hat.

    Da wir es bislang immer noch nicht geschafft haben wirklich in der Mitte der Gesellschaft anzukommen hat ein CSD auch immer noch einen politischen Kontext sollte er zumind. haben. Das geht mir beim Kölner CSD einfach unter zuviel Komerz, zuviel Touris die sich einfach nur daneben benehmen nach dem Motto "Hier kennt mich keiner".

    Für dieses Jahr haben wir beschlossen zum CSD nicht in der Stadt zu sein.

    Aber CSD muss sein deshalb fahren wir dieses Jahr nochmal nach Stuttgart. Auch wenn der schwäbische Dialekt für rheinische Ohren ziemlich gewöhnungsbedürftig ist. Eins können die Schwaben, nach meiner Erfahrung, gut feiern und eine politische Botschaft rüber bringen. Was ok ist aber für mich kein Grund wäre ins Schwabenland zu emigrieren.

    Das sollte beim CSD im Vordergund stehen eine Botschaft und die soll nicht wie in Köln " Liebe ist" ... den eigenen Kommerz ausleben ... sein sondern wir wollen dazu gehören und nicht als schrille Typen gesehen werden. Sondern als normale Menschen die mitten im Leben stehen.
    Ein "normales" Leben hat jeder mir ist jedenfalls außerhalb vom CSD Wochenende noch keiner arschfrei mit Lederchaps im REWE begenet .

    In diesem Sinne happy Pride.
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.06.2011, 23:34h
  • Endlich ist es wieder soweit! Köln erstrahlt wieder im Zeichen des Regenbogens! Schön, daß auch die Landesmutti Hannelore Kraft mit am Start ist! Da kann ja nichts mehr schiefgehen!
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#6 jojoAnonym
#7 FloAnonym
  • 16.06.2011, 10:11h
  • Dass bei der CSD-Parade auch Union und FDP mitfahren wollen, ist an Verlogenheit und Unverschämtheit nicht mehr zu überbieten!!

    Diese beiden Parteien sind der einzige Grund, weshalb wir in Deutschland weiterhin diskriminiert werden und nicht voll gleichgestellt sind wie in den Niederlanden, Belgien, Spanien, Schweden, Norwegen, etc.

    Aber wenn es ums Marketing geht und darum geht, sich gut und tolerant darzustellen, missbrauchen Union und FDP den CSD, um doch noch ein paar Wähler dazu zu bekommen.

    Eigentlich sollten die Veranstalter Homohassern die Teilnahme untersagen. Aber wenn sie das schon nicht tun, sollten wir unseren Unmut über diese Partein am Wegesrand kundtun!!!!
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#8 jojoAnonym
  • 16.06.2011, 15:28h
  • Antwort auf #7 von Flo
  • ich habe für solche zwecke bei schönem wetter gern eine wasserpistole mit großem tank dabei: zwischen nett gemeinter abkühlung und fieser durchnässung liegen ja nur wenige sekunden.
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#9 alexander
  • 16.06.2011, 15:44h
  • Antwort auf #7 von Flo
  • und genau aus diesem grund ist der csd für mich schon seit 10 jahren indiskutabel als demonstration !!!!!
    unerträglich diese parteien, gegen die ja die angebliche DEMO hauptsächlich ins leben gerufen wurde und die uns heute, nach 30 jahren csd, immer noch bewusst dissen, an diesem umzug teilnehmen zu lassen und ihnen auch noch eine plattform zu bieten !!! aber klappt doch hervorragend mit der gezielten verwässerung des eigentlichen anspruchs ?
    warum lassen die kölner nicht gleich von benedetto das grusswort sprechen ???
    (ratzi übernehmen sie !)
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#10 ElitePartnerCGNAnonym