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  • 05. August 2004, noch kein Kommentar

Washington Mehrere Transsexuellengruppen haben in Washington D.C. für Samstag zu einer Demonstration gegen die Human Rights Campaign (HRC), die größte US-Homogruppe, aufgerufen. Die HRC unterstützt Abgeordnete, die sich für ihre Ziele einsetzen und versucht, das Gesetzgebungsverfahren zu beeinflussen. Seit 2001 hat die Organisation feierlich verkündet, dass sie auch die "Transgender Community" in ihren Kampf aufnimmt. Jedoch hat sie sich, so der Vorwurf, weiterhin fast ausschließlich mit schwul-lesbischen Themen beschäftigt. "In einem Klima, in dem die Republikaner Einschüchterungstaktiken verwenden, ist es für uns unverständlich, dass die größte GLBT-Gruppe politische Spiele spielt, um unsere Community zu spalten", so Ethan St. Piere, der Organisator der Demonstration. "Die Aktionen der HRC geben Abgeordneten den Eindruck, dass wir, die Transgenders, egal sind." Die HRC begründete ihre Vorbehalte, Transsexuelle - beispielsweise in einem Gesetz zum Schutz vor Diskriminierung am Arbeitsplatz - nicht miteinzubeziehen damit, dass das die Verabschiedung der Gesetze erschweren würde. Für Trans-Aktivisten ist das unverständlich: "In diesem Land gibt es noch keine Gleichheit vor dem Gesetz, aber wir haben keine starke Stimme, die sie fordert", so Vanessa Edwards Foster, Vorsitzende der National Transgender Advocacy Coalition, die den Demonstrationsaufruf unterstützt. "Die HRC entscheidet wo, wann und welche Prioritäten gesetzt werden. Von uns wird nur erwartet, dass wir das still und leise alles mitmachen. Nicht mit uns!" (dk)