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Homo-Aktivisten müssen in den nächsten Jahren wohl nicht mehr gegen Auftritte des Homo-Hassers protestieren

Der jamaikanische Reggae-Sänger Buju Banton, der in Liedern zur Ermordung von Schwulen aufruft, ist in den USA wegen Drogendelikten zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.

Ein Bundesrichter im US-Staat Florida verhängte das Urteil gegen den 37-jährigen Mark Anthony Myrie, wie Buju Banton bürgerlich heißt. Bereits im Februar hatte eine Jury den Musiker wegen des Besitzes von mehr als fünf Kilogramm Kokain schuldig gesprochen. Banton wollte offenbar in den USA Drogen im großen Stil verkaufen. Er flog auf, weil er 2009 einem verdeckten Ermittler der Bundesdrogenbehörde DEA Kokain im Wert von 125.000 Dollar angeboten hatte. Nach seiner Entlassung wird Banton auf Anweisung des Richters noch fünf Jahre unter Aufsicht der US-Justiz stehen.

Der Verteidiger argumentierte, die Drogenbehörde habe Banton eine Falle gestellt. Die Staatsanwaltschaft erklärte jedoch, dass der Sänger bereits länger mit Drogen gehandelt habe und seine Aktivitäten in den USA noch ausweiten wollte.

Banton wurde 2011 mit dem Grammy als bester Reggae-Künstler ausgezeichnet. Das führte zu Protesten unter Homo-Gruppen, weil der Sänger in seinen Liedern dazu aufruft, Homosexuelle zu ermorden. So heißt es im Song "Boom Bye Bye", dass Schwule durch Kopfschuss, Säure- oder Brandanschläge getötet werden sollten. Dieses und andere homofeindliche Songs hat er wiederholt aufgeführt, insbesondere in seinem Heimatland Jamaika. 2009 bekräftigte er in einem Interview seinen Hass auf Schwule: Es gebe "kein Ende im Krieg zwischen mir und Schwuchteln", sagte Buju Banton. Wegen seiner "Kultur und Erziehung" werde er in tausend Jahren noch Homosexuelle verurteilen (queer.de berichtete).

Am Ende des Verfahrens verlas Bantons Verteidiger eine Erklärung des Künstlers, in der er seinen Fans dankte und erklärte, er werde seine Karriere weiterführen: "Die Tage, die vor mir liegen, sind voller Hoffnungslosigkeit, aber ich habe den Mut, sie durchzustehen." Und trotzig fügte er an: "Dieser Mann ist nicht tot, also nennt ihn nicht einen Geist." (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 24.06.2011, 12:20h
  • Die Haftstrafe hätte noch höher ausfallen müssen, aber das Urteil geht trotzdem in Ordnung!
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#2 FelixAnonym
  • 24.06.2011, 12:34h
  • Bravo!

    Damit ist der erst mal weg vom Fenster! Ich hoffe, dass er im Knast mal merkt, was Hass anrichtet.

    Ist zwar schade, dass er nicht wegen seiner Mordaufrufe gegen Schwule verhaftet wurde, aber besser so, als gar nichts.

    " Banton wollte offenbar in den USA Drogen im großen Stil verkaufen."

    Das zeigt wieder wie solche Homohasser ticken:
    gegen liebende Menschen wettern, aber dann selbst Verbrechen verüben, die Menschenleben gefährden...

    Da sind alle Homohasser gleich, egalb ob Hasssänger, Kirchenfürsten oder wer auch immer: gegen liebende Menschen hetzen, aber sie haben selbst am meisten zu verbergen. Und das was sie verbergen, sind wirklich schlimme Sachen wie Drogen, Kindesmissbrauch, Betrug, etc.
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#3 Frankyboy
#4 LorenProfil
  • 24.06.2011, 12:59hGreifswald
  • Auf laut.de wird Banton länger zitiert. Er lässt auch ausrichten: " (...) remember our little song, Love the Lord and do no evil."
    Jau, das sagt der Richtige.

    www.laut.de/Buju-Banton/Zehn-Jahre-Haft-wegen-Kokain/24-06-2
    011


    Heute Morgen noch beim Frühstück gehört. Ich erwarte demnächst eine Reggae-Version, Buju!

    www.youtube.com/watch?v=-vetc1u_Y-E

    Er müsste den Text ein wenig ändern:

    "When I was just a baby,
    my mama told me: Son,
    always be a good boy.
    Don't ever deal with drugs.

    But cocaine was my temptation,
    one I could not deny.
    Now ev'rytime I hear that whistle
    I hang my head and cry."

    Oder so ähnlich.
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#5 chrisProfil
  • 24.06.2011, 13:11hDortmund
  • Also ich gebe zu, dass ich bei dem Urteil schon ein wenig Genugtuung empfinde. Vorallem nach den ganzen fruchtlosen Diskussionen der unseinsichtigen Fans dieser Musikfaschisten. Schade, dass man ihn nicht wegen Volksverhetzung kriegen konnte. Ist in den USA aber auch kaum möglich, sonst würden die Hälfte der Politiker und 90 Prozent der Geistlichen im Knast sitzen ^^.
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#6 LorenProfil
#7 gniwerjProfil
  • 24.06.2011, 13:13hdortmund
  • Antwort auf #2 von Felix
  • "Das zeigt wieder wie solche Homohasser ticken:
    gegen liebende Menschen wettern, aber dann selbst Verbrechen verüben, die Menschenleben gefährden..."

    Liebehnde Menschen begehen nicht zwingend Verbrechen. ;)
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#8 julian21
#9 KokolemleProfil
  • 24.06.2011, 13:59hHerschweiler
  • Die Haft hätte 1000 Jahre sein sollen, da er geäußert hatte in 1000 Jahren noch Schwule zu verfolgen. Da aber ein Mensch solage nicht lebt, hätte ich für lebenslang unter schärfsten Bedingungen wie im Bootcamp üblich, plädiert. Dann kommt er bestimmt auf andere Gedanken
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#10 ParisAnonym
  • 24.06.2011, 14:10h
  • Wie gut, das ich nicht mit Drogen deale, sondern die nur gerne nehme, wenn ich mein Höschen gerade vergessen habe, hihi.
    Ich möchte noch alle grüßen die mich kennen! Zhanks for you Big Support, I love you.
    Vote me! (Spaaaß)
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