Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?14514

Chris Brown bekundet auf Twitter seinen "Respekt" für Schwule und Lesben

Rapper Chris Brown ist in die Kritik geraten, weil er das Wort "gay" in der Öffentlichkeit als Schimpfwort verwendet hatte - später entschuldigte sich der 22-Jährige.

Brown hatte am Dienstag Fotografen in Los Angeles beschimpft. Er beschuldigte sie, die Polizei darüber informiert zu haben, dass er im Parkverbot stand. Dabei sagte er: "Das ist wirklich schwach, ihr Nigger. Habt ihr die angerufen, um mich dann zu filmen? Ihr ganzen Nigger seid schwul." Mehrere Homo-Gruppen haben den Sänger für seine Aussagen kritisiert, woraufhin er auf Twitter zurück ruderte: "Ich habe vollen Respekt für die schwul-lesbische Community. Ich wollte kein Mitglied dieser Gruppe beleidigen."

Bereits im Dezember letzten Jahres sorgte Brown für Aufregung, als er einen Kollegen mit homophoben Ausdrücken beleidigte. So beschimpfte er via Twitter den R&B-Sänger Raz-B als "Homo" und "kleinen Jungen mit einem Schwanz im Arsch".

In letzter Zeit gibt es in den USA immer wieder Aufregung um Schauspieler oder Sänger, die Schwule beschimpfen oder Worte wie "gay" oder "fag" als Beleidigung benutzen. Zuletzt musste sich Tracy Morgan für einen geschmacklosen Witz entschuldigen und an einer Kampagne gegen Mobbing teilnehmen ("Wäre mein Sohn schwul, würde ich ihn abstechen"). Zuvor hatte Countrystar Blake Shelton fantasiert, wie er Männer, die ihn anmachten, krankenhausreif prügelt.

Herndon Graddick von der Homo-Gruppe Gay & Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) erklärte gegenüber MTV News, es gebe derzeit zwar eine Anhäufung von homophoben Äußerungen unter Prominenten. Allerdings sei diese eher auf eine Ausweitung der Berichterstattung zurückzuführen: "Jetzt werden Leute gefilmt, wie sie einen Strafzettel erhalten. Außerdem haben es Promis leichter, die Öffentlichkeit zu erreichen, etwa über Twitter". Die Entschuldigungen zeigten jedoch, dass Stars für homophobes Verhalten büßen müssen, da ihnen sonst die Öffentlichkeit die Zuneigung entzieht: "Wenn solche Sachen passieren, liegt es im Interesse der Promis, das Verhalten zu korrigieren", so Graddick.

Chris Brown feiert seit 2005 mit Liedern wie "Run It", "Forever" oder "Beautiful People" Erfolge. Er wurde zwei Mal für einen Grammy nominiert. Außerdem versuchte sich der in Virginia geborene Künstler als Schauspieler, etwa in einer Nebenrolle in der US-Fernsehserie "O.C. California". Im Jahr 2009 wurde Brown festgenommen, weil er seine damalige Freundin, die Sängerin Rihanna, verprügelt hatte. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 24.06.2011, 14:59h
  • Daß er Rihanna aufgemischt hat, haben ihm viele nicht verziehen und Chris Brown muß nun heftig aufpassen, daß er durch solche Aussagen (Nigger ist übrigens auch ein Schimpfwort und daß es aus seinem Mund kommt, mutet sehr merkwürdig an) seine Fanbase nicht noch weiter schmälert!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 KHALIFvonKoelnAnonym
  • 24.06.2011, 17:21h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Also Chris Brown macht wirklcih gute musik, das muesst ihr zugeben.

    guckt mal bei youtube nach .

    dasmit den homo kommentaren ist doch okay wenn er sich entschudligt hat.

    wollte was von chris brown auf meinem facebook posten, denke mal das das noc hokay ist
  • Antworten » | Direktlink »
#3 SchokiAnonym
  • 24.06.2011, 19:44h

  • Komisch... Mir fällt auf, dass viele Homohasser kriminell oder ungebildet sind. Wie kommt das bloß? :p
  • Antworten » | Direktlink »
#4 alexander
#5 XYZAnonym
  • 24.06.2011, 21:51h
  • Ist doch heutzutage "In" wenn man etwas was man nicht mag schwul oder Gay bezeichnet. Da wird doch schnell gesagt: "Ist das schwul" weil man einfach nicht darüber nachdenkt auch wenn man es sollte.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 JadugharProfil