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In Singapur sind homosexuelle Handlungen zwischen Männern nach wie vor strafbar, bis zu zwei Jahre Haft stehen auf einvernehmlichen schwulen Sex. Nachts und vor allem am Wochenende tobt zwar der Löwe in der kleinen Subkultur des Stadtstaats, doch tagsüber bleibt die überwiegende Mehrheit der Singapurer Homos in der Regel im Schrank.



Um so überraschender, dass am vergangenen Samstag schätzungsweise 10.000 Männer und Frauen in pinkfarbenen Shirts, Hosen und Kleidern zum dritten "Pink Dot"-Aktionstag im Hong Lim Park erschienen sind - so viele wie noch nie zuvor. Mit Picknicks, Konzerten, Shows und Reden feierten Singapurs Schwule und Lesben ihre Variante des Christopher Street Days.



Der Name "Pink Dot" ist eine bewusste Anspielung auf Singapurs Spitznamen "Little Red Dot": Auf Weltkarten wird der flächenmäßig kleinste Staat Südostasiens nämlich nur als kleiner roter Punkt verzeichnet. (mize)

Fotos: pinkdotsg



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 24.06.2011, 23:19h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • "einfach toll" ist aus wirklich schwuler Sicht was völlig anderes: Diese brave, saubere, niedlich-rosa und politisch inhaltslose Unterhaltungs-Veranstaltung passt nämlich optimal zum Image von Singapur. Ähnlich gestaltet sich auch das Shoppen in der Glitzerstadt: macht kurz Spaß, aber hinterlässt einen langen, sehr fahlen Beigeschmack.
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#3 xapplexAnonym
  • 28.06.2011, 16:17h
  • Ja, es stimmt, Singapur hinkt bei den Homorechten hinterher. Aber die Singapurer - schwul oder nicht - sehen es als Errungenschaft, dass sie zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs sein können, ohne Angst vor Überfällen haben zu müssen.
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