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Sie kennt seine sexuelle Orientierung... (Bild: Wiki Commons / Till Krech / CC-BY-2.0)

Klemmschwestern aufgepasst: Frauen können die sexuelle Orientierung von Männern am besten erkennen, wenn der Eisprung bevorsteht oder wenn sie in romantischer Stimmung sind. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität von Toronto und der amerikanischen Tufts-Universität.

Die Forscher wollten in drei Experimenten feststellen, ob Frauen in bestimmten Situationen Schwule von heterosexuellen Männern unterscheiden können. Im ersten Versuch wurden 40 College-Studentinnen insgesamt 80 Porträtbilder von Männern gezeigt. Die Hälfte der Männer hatten sich zuvor als schwul identifiziert, die andere als heterosexuell. Außerdem wurden die Probandinnen gefragt, wann ihr letzter Eisprung stattgefunden hat. Ergebnis: Je näher die Frauen ihrer fruchtbaren Phase waren, desto eher konnten sie die Schwulen und den Heterosexuellen unterscheiden.

In einem zweiten Versuch zeigten die Forscher 34 Frauen Bilder von anderen Frauen, von denen sich die Hälfte gegenüber den Wissenschaftlern als Lesben geoutet hatte. Hier helfen die Hormone jedoch nicht: Die Frauen konnten die Lesben nicht eher erkennen, wenn sie fruchtbarer waren.

Forscher: Frauen wollen Chancen auf Nachwuchs erhöhen

Die Wissenschaftler glauben, dass sich Frauen auf diese Art die Männer aussuchen, mit denen die Aussichten auf Nachwuchs am höchsten ist: "Frauen können wahrscheinlich die sexuelle Orientierung von Männern in Abhängigkeit von ihrem Menstruationszyklus einschätzen, weil dieser Punkt für die Empfängnis wichtig ist", erklärte Studienleiter Nicholas Rule von der Universität Toronto.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen die sexuelle Orientierung ihres Gegenübers erkennen, verändert sich unabhängig vom Menstruationszyklus auch mit ihrer Stimmung. So mussten in einem dritten Versuch 40 weitere Frauen Männerbilder erkennen. Der Hälfte von ihnen wurde zuvor eine romantische Geschichte vorgelesen, der anderen nicht. Ergebnis: Die Frauen in romantischer Stimmung konnten die sexuelle Orientierung viel eher erkennen.

Die Studie "Mating Interest Improves Women's Accuracy in Judging Male Sexual Orientation" wurde im Fachmagazin "Psychological Science" veröffentlicht. (dk)



#1 ZechenkindAnonym
  • 24.06.2011, 14:54h
  • Und wieso erkennen wir Schwuppen uns untereinander sofort? Steh ich also dauerhaft kurz vor'm Eisprung??? ;-)
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 Iceman
#4 ClaudiaAnonym
  • 24.06.2011, 15:26h
  • Ist hier Saure-Gurken-Zeit oder wieso ist so ein abslouter, hirnrissiger Schwachsinn hier ne Nachricht wert.
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#5 RionAnonym
  • 24.06.2011, 15:33h
  • Das ist absoluter Schwachsinn. Der Gaydar ergibt sich bei Schwulen denen man es nicht sofort ansieht ( wenn sie nicht wie eine Obertucke rumlaufen) an der Wahrnehmung anderer Schwuler. Man wird als Mann von Schwulen anders angeguckt als vonHeteromännern. Schwule gucken einen intensiver an, man merkt daduch schneller der ist an Männern interessiert.
    Was Frauen erkennen können ist wenn es sich um sehr feminine Schwule handelt, aber das ist keine Kunst!
    Was sollen solche völlig belanglosen Studien überhaupt bezwecken.
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#6 maaaaartinAnonym
  • 24.06.2011, 16:03h
  • oje - warum zum teufel wollen kanadische forscher einem die welt immer basierend auf befragungen, etc. von 20-40 testpersonen erklären?
    das hat immer so nen leichten touch von beschäftigungstherapie für wissenschaftler. oder denken die ernsthaft, damit einen representativen querschnitt zu haben....
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#7 eischaumAnonym
#8 julian21
  • 24.06.2011, 19:02h
  • Antwort auf #6 von maaaaartin
  • @#5 /Rion:
    "Der Gaydar ergibt sich bei Schwulen..."
    "Man wird als Mann von Schwulen anders angeguckt..."
    "Schwule gucken einen intensiver an..."
    "Was Frauen erkennen können ist wenn es sich um sehr feminine Schwule handelt"

    Das ist doch alles viel zu verallgemeinernd! Das alles basiert doch nur auf deinen ganz persönlichen Erfahrungen und Meinungen. Wenn das deine Ansicht ist und du auch meinst, dass auf andere Schwule übertragen zu können/müssen, okay. Aber dann auch noch ganz genau meinen zu wissen, was Frauen erkennen können und was nicht, finde ich mindestens gewagt.

    Außerdem geht es hier um das Bestimmen der sexuellen Orientierung über rein äußerliche Merkmale und nicht über non-verbale Kommunikation. Das ist nochmal ein ganz anderer Themenbereich.

    Wie wärs, wenn du mal ne Studie startest? Aber naja: Studien sagen eben auch nur das aus, was der Auftraggeber hören will.

    @#6 / maaaaartin:
    Vor allem bei aufwendigen wissenschaftlichen Studien, ist das eine vollkommen normale Anzahl an Probanden, um repräsentative Ergebnisse zu bekommen.

    Das ist wie bei der Sonntagsumfrage: Da reichen auch nur mikrige 1000 Wahlberechtigte von insgesamt 60 Mio., um dann trotzdem sehr genaue Ergebnisse zu bekommen.
    _______________

    Es ist doch alles eine Sache des Trainings. Wir schwulen Männer wissen quasi von Geburt an, dass wir auf Männer stehen und dementsprechend trainieren wir es uns an auf bestimmte Details (u.a. Stereotype) zu achten, die uns dabei helfen andere schwule Männer zu erkennen.

    Genauso - nur halt mit heterosexuellen Männern - wird es sicherlich auch bei Frauen laufen.

    Mehr sagt diese Studie doch auch gar nicht aus. Nur, dass sie zu einer bestimmten Zeit in ihrem Menstruationszyklus logischerweise eben NOCH mehr (und besser?) darauf achten, welche Männer homo- (und damit für sie von keinem sexuellen Interesse sind) und welche heterosexuell sind.
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#9 ZechenkindAnonym
#10 alexander