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  • 28. Juni 2011, noch kein Kommentar

(Bild: Universal Music)

Nigel Kennedy entdeckte sie, Craid David oder Alicia Keys buchten sie für ihre Vorprogramme. Drei Jahre nach ihrem Debüt erscheint nun "State of Mind".

Wir erinnern uns: Zascha Moktan hatte bereits 2008 das Zeug zum Star. Sie verfügt über eine der seltenen, urgewaltigen Stimmen. Ihre gefühlvollen Songs verströmen Glamour und bringen gleichzeitig die Seele zum Klingen. Mit erfolgreichen Auftritten und dem mittleren Radio-Hit "Ouch" sorgte Zascha als "große neue Soul-Hoffnung" für erste Schlagzeilen, der große Durchbruch blieb seinerzeit aber aus. Die Hamburgerin entzog sich der angelaufenen Promo-Maschine, spielte nur auf ausgesuchten Festivals, trat hin und wieder im Fernsehen auf, machte sich aber ansonsten rar.

Nun will sie es aber noch einmal wissen. Es mag die Fans des ersten Albums und alle, die auf ein weiteres Soul-Album gewartet haben, etwas verwundern; aber mit "State of Mind" veröffentlicht Moktan dieses Mal ein lupenreines Pop-Werk. Dazu gehören auch Balladen und gefühlvollere, leise Töne sowie vor allem jede Menge Spaß. Noch deutlicher als das Debüt zeigt der Nachfolger die Wandlungsfähigkeit einer Musikerin, die ihre neu gewonnene Gemütsverfassung komplett mit einbringt. Umso befreiter konnte Zascha bei der Produktion des Albums die ganze Palette ihrer Gefühle ausloten.

Youtube | Zascha Moktan exklusiv im Bravo-WebTV Studio

Ryan Tedder (OneRepublic) produzierte und komponierte die neue Single ´´Strangers´´


(Bild: Universal Music)

"Durch das mein Kind bin ich einfach positiver geworden und dadurch klingt das Album vielleicht auch etwas reflektierter und 'leichter' - ich wollte mir eine gewisse Spontanität bewahren und das Album nicht gleich von Anfang an in ein Korsett schnüren.", sagt Moktan, die 2009 Mutter wurde, über das neue Album. Tatsächlich ist es verlockend, die lustigsten Momente des Albums, wie zum Beispiel ihre sehr beschwingte Interpretation von "Shame, Shame, Shame" mit der knalligen Wirkung von Glückshormonen zu erklären. Im Duett mit Cee-Lo von Gnarls Barkley jubiliert und kiekst sich Zascha durch den Song als wollte sie für die Synchronisation von Disney-Filmen empfehlen.

Stellvertretend für viele kleine Momente während der Produktion zeigt diese kleine Episode, wie selbstverständlich bei Zascha der Spaß zum Pop und der Pop zum Spaß geführt hat. Das merkt man "State of Mind" in jeder Sekunde an. "Strangers", die erste Single, wurde übrigens von keinem Geringeren als von der OneRepublic-Hit-Maschine Ryan Tedder geschrieben und mitproduziert. (cw/pm)