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  • 29. Juni 2011, noch kein Kommentar

(Bild: AC Records / Tonpool)

Auf ihrem zweiten Solo-Album (ohne The Corrs) nimmt sich Andrea ihre Lieblingssongs vor. Als Produzent konnte sie unter anderem Brian Eno verpflichten.

Weitreichend und doch intim, erwachsen und doch verletzlich - Andrea Corrs neues Album "Lifelines" bedeutet einen großen künstlerischen Schritt nach vorne für die mit vielfachen Platin-Verkäufen verwöhnte irische Sängerin. Von der Leadsängerin der Corrs erwartet man nicht unbedingt Coverversionen von Velvet Underground, Ron Sexsmith oder Blue Nile, aber dies ist ein Album, das durch kompromisslose musikalische Seitensprünge künstlerische Festlegungen ins Wanken bringt.

Das Hauptaugenmerk während der Aufnahmen lag auf Andreas Gesang und auf "Lifelines" begegnet uns die irische Künstlerin vielseitiger als je zuvor, mit druckvoller Stimme von einem Umfang, der ihre bisherigen Aufnahmen weit übertrifft. "'Lifelines' war die angenehmste Arbeitserfahrung, die ich je hatte", sagt Corr über das neue Album und ergänzt: "Wir haben in aller Ruhe gearbeitet und es war ein sehr authentisches Erlebnis. Alles passierte hinter verschlossenen Türen und ich blieb vollkommen in die Arbeit vertieft. Wenn man Songs anderer Leute singt, hat man die Chance einfach Sänger zu sein und nichts sonst. Ich konnte nur Interpretin sein. Darin liegt eine große Freiheit."

Youtube | Andrea Corr - Tinseltown In The Rain (Offizielles Video)

(Bild: AC Records / Tonpool)

Das Album hat sehr von der Teamarbeit profitiert, die im Wesentlichen durch die Anwesenheit von Brian Eno und John Reynolds unterstützt wurde. Wie viele erfolgreiche künstlerische Gemeinschaftsarbeiten kam auch dieses Album durch eine zufällige Bekanntschaft zustande. Während der Aufnahmen zu einem Tribute-Album für die späte irische Folk-Legende Ronnie Drew, machte ein gemeinsamer Freund Andrea mit dem berühmten Produzenten John Reynolds bekannt.

John, der zuvor mit Künstlern wie U2, Sinead O'Connor, Damien Dempsey und anderen zusammen gearbeitet hatte, war schon seit einiger Zeit fasziniert von Andreas musikalischen Fähigkeiten. Er sprach mit ihr über die Unverwechselbarkeit ihrer Stimme, deren Klang, die Wärme die sie ausstrahlte und die Intimität die sie herzustellen vermag. John und Andrea begannen über Songs zu sprechen - und über eine Zusammenarbeit.

Das Album entstand abseits des Medienrummels, frei von kommerziell bedingten Fertigstellungsterminen oder Druck von Seiten der Industrie. Es ist ohne Frage bis heute Andreas nachdenklichstes und persönlichstes Album geworden. Es ist eine Sammlung von Songs, die ihr emotional wichtig sind, ganz natürlich gesungen - einfach so wie sie sie singen wollte. (cw/pm)