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André Stephan muss wohl erst mal eine Politikpause einlegen (Bild: Grüne Berlin)

André Stephan, Wahlkampfmanager der Berliner Grünen und Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Schwulenpolitik, soll alkoholisiert am Steuer erwischt worden sein. Spitzenkandidatin Renate Künast entband ihn umgehend von seinen Aufgaben.

Die Grünen gaben am Mittwochnachmittag bekannt, dass sie sich rund drei Monate vor der Abgeordnetenhauswahl von ihrem Landesgeschäftsführer und Wahlkampfleiter getrennt haben. Hintergrund ist offenbar ein Scharmützel mit der Polizei: Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, ist Stephan in der Nacht zum Mittwoch alkoholisiert von Beamten angehalten worden und soll sich dann tätlich gegen die Festnahme gewehrt haben.

Die Berliner Polizei machte keine Angaben zur Identität des Täters, beschreibt aber in einer Pressemitteilung die Festnahme eines 31-Jährigen an der Kreuzung Holzmarkt- Ecke Lichtenberger Straße. Demnach soll der Fahrer vor einer Ampel eingeschlafen sein. Nur mit Mühe sei es den Beamten gelungen, ihn zu wecken - sie mussten ihn dann aber dann an der Flucht hindern. Weiter heißt es: "Als ihn die Einsatzkräfte daraufhin festhielten, beleidigte er sie, schubste dann einen Polizisten und trat nach ihm zu Hilfe eilenden Kollegen. Ein Beamter wurde durch die Widerstandshandlungen leicht verletzt." Nach einer Blutentnahme wurde der 31-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt. Das Ergebnis des Alkoholtests liegt derzeit noch nicht vor. Nun wird gegen den Mann wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.

Der 1980 in Sachsen-Anhalt geborene Stephan war von 1996 bis 2005 in der PDS aktiv, bevor er zu den Grünen wechselte. Er ist einer der beiden Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Schwulenpolitik, die sich als Motor für die Gleichstellungspolitik der Partei versteht. Bei den Berliner Grünen legte er zuletzt einen steilen Aufstieg hin: Seit 2009 ist er Landesgeschäftsführer der Berliner Grünen, im November 2010 wurde er zum Wahlkampfmanager der Partei berufen.

Für den Wahlkampf der Grünen ist die Personalie Stephan ein harter Schlag: Die Partei hat in Berlin Chancen, die SPD als stärkste Kraft abzulösen und nach Baden-Württemberg einen zweiten Ministerpräsidentenposten zu erobern. Laut der neuesten Forsa-Umfrage liegt Ökopartei mit 27 Prozent nur knapp hinter der SPD, die auf 31 Prozent kommen würde. Spitzenkandidatin Renate Künast hat angekündigt, dass sie Berlin zur Hauptstadt der Schwulen und Lesben machen wolle (queer.de berichtete). (dk)



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#1 Geert.Anonym
  • 29.06.2011, 15:41h
  • Nein, die Grünen haben keine Chance, Wowereit abzulösen. Der steht zur Zeit so gut da wie lange nicht mehr! Die Künast ist, nach ihren eigenen Worten, eben nicht so charmant wie Wowereit....
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 29.06.2011, 15:42h
  • Auch für Politiker gilt: KEIN ALOHOHL AM STEUER! Dennoch dürfte es die Grünen im Wahlkampf nicht aus der Bahn werfen, da haben andere schon viel größere Böcke geschossen!
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#3 Pipilotta PupsAnonym
  • 29.06.2011, 15:43h
  • So ein Vorfall ist natürlich die perfekte Wahlkampfhilfe für Herrn Wowereit. Wie bescheuert muss man sein ...

    Jetzt kann Künast endgültig einpacken ...
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#4 goddamn. liberalAnonym
  • 29.06.2011, 15:49h
  • Och,

    Wir sind alle kleine Sünderlein und von Kässmann lernen, heisst Siegen lernen!

    Und wenn Wowereit doch siegt, dann kann Frau Künast (Humanistische Union) sich ja im Bundestag Trost beim 'Heiligen Vater' holen! Und zwar mit Respekt!
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#5 kümmerlingAnonym
#6 FDP-ChristianAnonym
  • 29.06.2011, 16:17h
  • Naja, das war zu erwarten... Links-grüne Dekadenz im Höchstmaß.

    Hoffentlich wird das den Grünen viele Stimmen kosten.

    Ich weiß, dass Schwarz-Gelb in Berlin keine Chance hat angesichts der Milieus dort, aber es wäre doch zu hoffen, dass es zu einer großen Koalition kommt, so dass die CDU wenigstens etwas Ordnung schaffen kann!

    Daher von mir der Aufruf: Wählt in Berlin die CDU.
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#7 tondarProfil
  • 29.06.2011, 16:29hAdenau
  • Antwort auf #6 von FDP-Christian
  • So ein Quatsch. Das macht ihn eher liebenswert.

    Das war jetzt Berliner Kindl Weisse Waldmeister.
    (Ist er noch auf Klassenfahrt ?)
    Na ja, das nächste Mal mit Himbeer. In der SPD war er ja noch nicht ?

    Ich find' ihn echt süß. Ausserdem hat er niemanden gefährdet. Er soll ruhig an einer
    grünen (!) Ampel eingeschlafen sein.
    Sowas nenne ich Parteidisziplin ! (s. #5)
    Da hat er was dazu gegelernt.

    Und diese Grobhobel wecken ihn auch noch so unsanft auf. Grauenhaft. Da macht man die Augen auf und alles ist blau.

    Die sind doch blau ?
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#8 HämeAnonym
  • 29.06.2011, 16:30h

  • Die Häme hier ist ekelhaft.
    Eine Alkoholfahrt ist ein Fehler, Konsequenzen sind zu tragen, aber einen Vernichtungsfeldzug rechtfertigt dies nicht.

    Jeder hat eine 2. Chance verdient.
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#9 tondarProfil
#10 DiegoProfil
  • 29.06.2011, 16:36hBüttelborn
  • Zum Kommentar von "FDP-Christian"

    Soviel Arsch in der Hose hat die FDP seit bestehen nicht bewiesen sich egal wegen welcher Verfehlung von jemanden zu trennen.
    Daher sollte gerade aus dieser Ecke der Politik mit Häme gespart werden. Aber es ist halt leichter mit dem Finger auf andere zu zeigen. Gell.
    Das mit der Dekadenz hat die FDP auch noch nicht verstanden. Das Spätrömischereich ist nicht an den Armen zugrundegegangen wie Herr Westerwelle das so schon betont hat sondern an der Dekadenz der Reichen. Die CDU soll etwas Ordnung in Berlin bringen, dass ich nicht lache, die große Koalition in Berlin ist ja gerade wegen des Chaos was die Union verursacht hat gescheitert.
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