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Eucharia Uche erklärte bis vor kurzem noch, wie sehr sie Lesben hasst

Erst brüstete sich Nigerias Fußball-Nationaltrainerin damit, dass sie keine Lesben in ihrem Team duldet - weil die FIFA sich einschaltete, bestreitet Eucharia Uche nun, je ein böses Wort gesagt zu haben.

Alles sei nur ein Missverständnis, sagte die Teamchefin der nigerianischen WM-Frauenmannschaft: "Ich habe niemals derartige Aussagen gemacht", so die 38-Jährige nach dpa-Angaben. "Es tut mir leid, dass so eine Situation entstanden ist". Zuvor hatte Uche in der "New York Times" getönt, Homosexualität unter Frauen sei "moralisch sehr falsch" und ein "schmutziges Thema". Sie erklärte stolz, dass in ihrem Team keine Lesben kicken dürften. In der nigerianischen Presse hat ein früherer Assistent diese Linie bestätigt (queer.de berichtete).

Vor den Rückzugsgefechten der Trainerin hatte der Weltfußballverband angekündigt, sich des Themas annehmen zu wollen: "Die FIFA ist gegen jede Form von Diskriminierung", erklärte die für den Frauenfußball verantwortliche FIFA-Funktionärin Tatjana Haenni im Hessischen Rundfunk. "In diesem Sinne werden wir auch versuchen, mit der nigerianischen Trainerin zu sprechen. Wir sind hier bei einer FIFA-Veranstaltung und da werden wir darauf hinweisen, dass es schön wäre, wenn man sich neutral ausdrückt."

Gegen die Äußerungen Uches hatten Fußballfans auch eine Petition gestartet, die schon von mehreren tausend Menschen unterschrieben wurde (queer.de berichtete). Deutsche Medien hatten ausführlich über die homophoben Äußerungen berichtet - mit Überschriften wie "Denn sie weiß nicht, was sie tut" ("Welt"), "Lesben? Lieber nicht!" ("Süddeutsche") oder "Mit Voodoo und Gott gegen Homosexualität (ZDFheute.de).

Nigeria wird am Donnerstagabend ab 20:45 Uhr in der Vorrunde der Frauen-WM gegen Deutschland spielen. Die Partie wird live im Ersten übertragen. Zuletzt hatten die deutschen Frauen das afrikanische Team im Herbst mit 8:0 deklassiert. (dk)



#1 Geert.Anonym
  • 30.06.2011, 17:24h
  • Drücken wir alle die Daumen, dass Deutschland gewinnt und nicht dieses homophobe Nigeria!!!
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#2 vingtans
  • 30.06.2011, 17:35h
  • "fussball ist die ersatzpolitik des bildungsfernen proletariats"

    krass wie oft dich dieses gemeine vorurtil bestätigt!
    fussbal ist eben doch noch eine machokultur,

    und wahnsinnig unemanzipiert noch dazu!
    mal ehrlich... wär man an gleichberechtigung und toleranz wirklich interessiert, dann gäbe es keine frauenfussballwm!

    sondern mannschaften die alle einen 50% anteil an männern und frauen spielen lassen muss und lässt.
    das wär gleichberechtigt.
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#3 gniwerjProfil
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 30.06.2011, 18:38h
  • Ja natürlich, nun ist die Journaille wieder Schuld! Frau Uche will sich doch nur als Opfer inszenieren, damit sie ihrer gerechten Strafe entgeht! Ich sage: das Verhalten der nigerianischen Fußballtrainerin ist einfach nur schäbig! Shame on you, Mrs. Uche!
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#5 Geert
  • 30.06.2011, 19:06h
  • Antwort auf #3 von gniwerj
  • Nigeria ist -neben Jamaika und Uganda- das homophobste Land der Welt. Wenn Nigeria gegen Deutschland spielt, wüsste ich nicht, warum ich -als Deutscher- die Daumen für Nigeria drücken sollte....
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#6 chrisProfil
  • 30.06.2011, 19:11hDortmund
  • Antwort auf #2 von vingtans
  • "fussball ist die ersatzpolitik des bildungsfernen proletariats"

    Krass, wie dumm Deutschland dann sein muss. Warum sind wir noch gleich Hochtechnologieland und (Vieze) Weltmeister im Export? Ach ja, Deutschland besteht ja aus 75 Prozent bildungsfernem Proletariat!
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#7 gniwerjProfil
  • 30.06.2011, 19:31hdortmund
  • Antwort auf #5 von Geert
  • Mir ging's nicht um's Daumendrücken. Mir ging's nichtmal um Fußball. Dieser Sportpatriotismus geht mir im Gegenteil völlig auf den Senkel. Mir ist völlig schnurz wer gewinnt..

    youtu.be/Xy-qxClwtSg

    Mir geht's gerad darum, dass deine Pauschalaussage schlicht und ergreifend untragbar ist. Auch in Nigeria gibt's SchwuLesBische Menschen deren Familien und Freunde sie lieben. Hab ich zumindest mal gehört ;)
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#8 DaNiAnonym
  • 30.06.2011, 20:16h
  • Antwort auf #2 von vingtans
  • Falsch. Das wäre keine Gleichberechtigung.
    Gleichberechtigung - oder besser "Gleichsetzung" wäre, wenn Frauen wie Männer behandelt würden und dann, wenn sie auf Grund der Leistung gleich oder besser qualifiziert wären als die männlichen Kollegen, in der gemeinsamen Mannschaft spielen könnten.

    Männer und Frauen sind aber nicht gleich. Sie ergänzen sich. Jeder hat seine Stärken und schwächen. Und es ist keine Benachteiligung oder Diskriminierung, wenn man das feststellt.
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#10 Iceman
  • 30.06.2011, 20:23h
  • Dafür was sie gesagt hat, sollte man sie eigentlich von ihren Aufgaben entbinden.

    Da hilft ihr auch nicht mehr, dass sie sich damit herausreden will, falsch zitiert worden zu sein.
    Eine geradezu klassische Ausrede.

    Solche Leute haben einfach nicht den Verstand, sich hinterher für das was sie gesagt haben zu entschuldigen.
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