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Wir beschweren uns ja gern und häufig, dass Schwule und Lesben im deutschen Fernsehen unterrepräsentiert sind. Und was haben wir davon? Nun kommt uns ausgerechnet Sat.1 mit einem Quoten-Homo in einer neuen Kuppelshow für Mollige entgegen.



Schwer verliebt heißt die von Britt Hagedorn (auf dem Foto rechts) präsentierte Sendung um Herz und Hüftgold! 14 Mollige suchen seit Sonntag den Partner fürs Leben. Einer davon, der 29-jährige Daniel (auf dem Foto links), wurde bis zuletzt geheim gehalten. Denn der gelernte Koch sucht einen Mann – doch Oma weiß (noch) nichts von seinem Schwulsein. "Meine Oma ist mir sehr wichtig. Vor ihrer Reaktion habe ich schon ein wenig Angst, aber ich hoffe, sie wird es gut aufnehmen", verriet Daniel gegenüber Bild.de.

Von seinem Traummann hat er ganz genaue Vorstellungen: "Groß, muskulös, dunkelhaarig, treu, liebevoll und humorvoll", soll er sein, "und schöne Hände muss er haben, das ist mir ganz wichtig." Falls sich jemand angesprochen fühlt: Per E-Mail können die Zuschauer mit Daniel und den anderen pfundigen Kandidaten in Kontakt treten. Aus allen Zuschriften wählen die molligen Singles jeweils zwei Bewerber aus, die um einen Platz in ihren Herzen kämpfen können. (mize)

(Foto: SAT.1 / Willi Weber)

Wöchentliche Umfrage

» In welcher TV-Show sollten mehr Schwule und Lesben zu sehen sein?
    Ergebnis der Umfrage vom 04.7.2011 bis 11.7.2011


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 LTAnonym
  • 03.07.2011, 17:57h
  • Also bitte. Was hat den die gute für tolle oberflächliche Vorstellungen "gross, muskulös, dunkelhaarig, treu, liebevoll, humorvoll und schöne Hände".
    Im wahren Leben nicht bekommen, also jetzt im TV suchen.....
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#3 Diz!Anonym
#4 JohnAnonym
#5 mamaistschwulAnonym
#6 traurigAnonym
  • 03.07.2011, 21:23h
  • Antwort auf #5 von mamaistschwul
  • Ja und, langsam ist es mir egal. Vielleicht bringt es in der Summe sogar mehr in diversen Sendungen unterschiedlicher Zielgruppen auch mal Schwule als Kandidaten zu nehmen als das die Aussenwirkung der ganzen CSD´s was bringen.

    Das sich Schwule auch in der Öffentlichkeit Händchen halten und küssen dürfen ohne angefeindet zu werden, das sie zu ihrem Partner stehen können und offen schwul leben können und sich zeigen, darum gehts.

    Wenn aber nur der Sinn darin besteht bestmöglichst eine Frau zu imitieren sind wir in der Gesellschaft längst angekommen:
    Es ist Christopher Street Day (CSD) - Schwulen- und Lesbenparade in Köln: Ein kleines Mädchen steht auf der Deutzer Brücke und zeigt mit großen Augen auf zwei Passanten. Die Mutter klärt ihre Tochter auf: «Nein, das ist jetzt mal 'ne echte Frau.»

    www.westfaelische-nachrichten.de/aktuelles/aus_aller_welt/au
    s_aller_welt/1576442_Zwischen_Kitsch_und_Kommerz_CSD_in_Koel
    n.html


    Die Frage ist nur ob es das ist was wir wollen? Männer mit Kunstbusen die Weiblichkeit imitieren als Emanzipationsträger schwuler Männer? Wo bleibt da die schwule, also die mann- männliche Erotik? Immerhin ist das Zeigen von männlicher Erotik das sexuelle Haupttabuthema in unserer Gesellschaft und nicht das zur Schau stellen von echten und künstlichen weiblichen Attributen...
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#7 wodnickProfil
  • 03.07.2011, 21:33hBerlin
  • Hab da durch zufall reingezappt..fremdschämen pur. Bei fast allen Kandidaten. Ob das mehr als nur ein bis zwei Folgen haben wird. Kann auch egal sein, denn das wird gemieden.

    Ach und es war nicht die Oma sondern der Papa der nichts wusste, das Sonemann schwul ist.
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#8 kokAnonym
  • 03.07.2011, 22:02h
  • Ich wette, der Sender hat als allererstes mal das rosa T-Shirt verordnet, damit auch alles gut ins Bild passt ...
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#9 Viva Klischee?Anonym
#10 jojoAnonym
  • 03.07.2011, 23:51h
  • Antwort auf #9 von Viva Klischee?
  • "Der Christopher Street Day wurde erstmals 1969 in New York gefeiert. Damals gingen Schwule auf die Straße, um ihre sexuelle Präferenz nicht mehr im Verborgenen ausleben zu müssen."

    hilfe! wie kann denn ein solches magazin derartig kenntnisfreien mist veröffentlichen? jeder kommentator irgendeines provinz-karnevals kümmert sich einigermaßen um die historische recherche, um die verschiedenen gruppen usw.. aber wenn es um schwule und lesben geht, reicht es wohl immer noch aus, vor ort aus angst nicht in die hosen zu machen, um dann irgendwelchen stuss veröffentlichen zu dürfen.

    wenn solche "journalisten" dann auch nichts anderes hinbekommen als die bekannten klischees aufzulisten, dann finde ich nicht, dass man die csd-veranstalter oder -teilnehmer dafür verantwortlich machen muss. diese schreiberlinge würden auch dann noch von einer "schrillen parade" berichten, wenn unter 500.000 teilnehmern ein einziger in pumps dabei wäre.
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