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Verkehrte Welt: Heteros wollen in diese Homo-Welt einbrechen...

Das Smarthphone-App Grindr wurde bislang nur von Schwulen und Bisexuellen genutzt, um schnell Sexpartner zu finden - nun soll eine Marketingkampagne auch Heterosexuelle für den Dienst begeistern.

Von Carsten Weidemann

Weltweit nutzen inzwischen zwei Millionen Menschen Grindr. Die App, die auf den Plattformen von iPod, Blackberry und auf Android-Handys läuft, funktioniert wie traditionelle Dating-Websites, bietet aber zusätzlich noch eine GPS-Funktion. So können Nutzer auf den Meter genau feststellen, wo sich das Objekt ihrer Begierde gerade aufhält. Die Grundversion ist kostenlos, eine werbefreie Premiumversion ("Grindr Xtra") kostet knapp 5 US-Dollar pro Monat.

Nun will Gründer Joel Simkhai mit dem Dienst auch Heterosexuelle ansprechen, wie er gegenüber der britischen Zeitung "Guardian" erklärt. Simkhai sagte, dass - "sobald wir das Schwule herausnehmen" - andere Funktionen hinzugefügt werden müssten. Denn die schwule Version gibt nur wenige Informationen über die Männer im Radius - etwa ein Bild und die für Sexkontakte nötigen Grunddaten - ansonsten bleibt das Gegenüber mysteriös.

Sex-Image schreckt Hetero-Frauen ab

Mit einem neuen Netzwerk will die Plattform aus Los Angeles ihr Image loswerden, nur auf Sex ausgerichtet zu sein. Dies schrecke vor allem heterosexuelle Frauen ab, so Simkhai. Die Nutzerinnen und Nutzer könnten sich dann - statt zum Sex - auch zum Tennis verabreden.

Die neue Plattform mit dem Codenamen Amicus soll bereits in den nächsten Wochen kostenlos zum Download bereit stehen. Sex soll zwar weiterhin eine Option sein, aber nicht mehr so zentral wie in der schwulen Version, erklärte Simkhai. Denn am Ende liege es an den Nutzern selbst, welche Aktivitäten sie über den Dienst planen wollten: "Wir helfen den Menschen neue Leute kennenzulernen. Es liegt an ihnen, was sie dann tun", erklärte er.

Auch die neue Version wird Fotos und Aufenthaltsorte der Nutzer anzeigen - denn auch wenn man sich zum Tennis verabredet, sei es nett zu wissen, wie das Gegenüber aussieht, so Simkhai. Die neue App soll gratis verfügbar sein und in den kommenden Wochen online gehen. Wenn sich diese etabliert hat, plant Grindr eine Premium-App, die gegen eine Gebühr heruntergeladen werden kann. Ob man aber mit diesem Dienst genau so einfach einen Tennispartner wie einen Sexpartner finden kann, ist fraglich.



#1 mmalittooAnonym
  • 04.07.2011, 15:07h
  • Frauen und Männer sind zu unterschiedlich, das App passt nicht für Heteros.
    Man vergleiche Gayromeo mit Singlebörsen für Heteros. Die Frauen suchen in der großen Mehrheit feste Partner über die Singlebörsen.
    Das Ungleichgewicht zwischen den vielen Männer, egal ob homo oder hetero, die Sex suchen und den wenigen Frauen die Sexdates wollen, ist zu groß.
    Ich bin für eine Trennung was schwule und heterosexuelle Datingdienste geht. Wenn sich die Damen mit den Herren zum Tennis spielen verabreden möchten müssen sie dafür nicht ehemals explizit homosexuelle Dienste nutzen.

    Manchmal habe ich das Gefühl Schwule sind die Trendsetter für Heteros. Gab es nicht auch Gayromeo bevor es Facebook, StudiVZ usw gab?
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#2 GregorSAnonym
  • 04.07.2011, 15:41h
  • "Simkhai sagte, dass - "sobald wir das Schwule herausnehmen" - andere Funktionen hinzugefügt werden müssten."

    Na super.
    Dann erwarte ich im Gegenzug das auf sämtlichen Hetenseiten das "Heterosexuelle" ( sprich die Werbung mit Tussis die einen mehr oder weniger bekleidet stupide anlächeln) herausgenommen wird.
    Gibt es einen Playboy App? Der muß sich dann auch für Schwule öffnen und den Bedürfnissen der Schwulen angepasst werden, inklusive Pics von Gogo Boys in der Preview der Startseite...
    Warum lassen die das App nicht einfach so "schwul" wie es ist und für jene prüden Heten die es stört und abschreckt das sich Schwule dort u.a. für Sex treffen ist es halt nicht das richtige App
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 SpockyAnonym
  • 04.07.2011, 16:45h

  • Lest doch mal richtig. Die machen ein neues App für Heten. Wird anders heißen und wahrscheinlich anders aussehen. Grindr bleibt Grindr. Aber Kommerz siegt halt,
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#5 weltenAnonym
#6 StephanVAnonym
  • 05.07.2011, 05:45h
  • Grindr hat ein Seximage? Hallo - habt ihr euch das Ding überhaupt mal angesehen? Jeglicher Bezug zu Sex, ob in Wort oder Bild, wird sofort gelöscht von den Admins!

    Und von wegen "die für Sexkontakte nötigen Grunddaten (...) ansonsten bleibt das Gegenüber mysteriös"! Der Verfasser des Artikels hat wahrscheinlich noch nie im Leben ein Sexdate online gesucht, sonst würde er wissen das nichts was wirklich wichtig ist bei Grindr angegeben und gespeichert werden kann.
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#7 Hete23Anonym
  • 02.01.2012, 19:56h

  • Wird doch eh nix, wieviele hetero ladies würden sich da anmelden, 3 oder 4? Und genau die würden dann gnadenlos zugespammt, so ne reine sex geschichte is doch irgendwie eher ne kerls angelegenheit was die masse betrifft
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