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Einzelkommentar zu:
Kardinal Marx: Homosexuelle sind "gescheiterte Menschen"


#132 alexalexProfil
  • 12.07.2011, 21:36hmünster
  • @kristian

    Es ist wohl so, daß Menschen, die seit der Kindheit von Religionsvertretern indoktriniert wurden, gar nicht anders können als alles zu glauben, was ihnen die katholische Kirche im Eigeninteresse vorlügt.
    Wer an die Jungfrauengeburt, die Erbsünde und die Erlösung aller Menschen durch einen Sohnesmord glaubt und meint, das seien Mirakel des Herrn, der glaubt auch, daß Kardinal Marx mit seinen Unverschämtheiten etwas Wohlwollendes zu Schwulen und Geschiedenen gesagt hat.

    Und da Du die Länge meiner Einlassungen kritisierst...
    Ich habe nur kurz die aktuellen Infamien und die politische Wühlarbeit des Vatikans in den europäischen Staaten zusammengefaßt - mehr dazu kann man u.a. bei Alan Posener, Benedikts Kreuzzug lesen. Von der langfristigen Strategie Homosexuelle als Popanze und Schuldige für die Schweinereien der Kirche aufzubauen handelt aus erster Hand ein Machwerk von Ultrakatholiken: "Die mißbrauchte Republik" hrsg. von Andreas Späth und Menno Arden - da kannst Du mal in Reinkultur erfahren, was die Katholiken von Schwulen halten; Marx hat sich noch vornehm ausgedrückt.
    Und wenn Du mal wirklich wissen willst, zu wievielen Verbrechen und Schändlichkeiten die katholische Kirche in der Lage war und ist, empfehle ich Dir Karl-Heinz Deschners epochale "Kriminalgeschichte des Christentums"!
    Aber all das steht ja bei Katholiken auf dem Index.

    Man kann nicht mit Menschen diskutieren, die an eine himmlische Allmacht glauben und von dort oben ihre Wertmaßstäbe beziehen. Die lassen sich alle nur denkbaren Dummheiten verkaufen aus Angst vor Gott und dem Teufel und dem Papst, vor dem Tod und vor allem vor dem Leben!
    So tief Gläubige wie Du sind nicht in der Lage zu sehen, daß es neben ihnen ebensolche gibt, die behaupten, die Wahheit mit Löffeln gefressen zu haben, weil sie von einem anderen Gott kommt oder weil die Priester sie anders auslegen. Alle Kriege der Menschheitsgeschichte waren "Wirtschaftskriege", aber alle waren religiös verbrämt bis zum Krieg gegen die "Achse des Bösen!"
    Von religiösen Menschen ist also nicht zu erwarten, daß sie wirklich am Frieden arbeiten, auch nicht am Frieden der gesellschaftlichen Gruppen. In ewigwährender Rechthaberei, die auf keine Evidenz, sondern auf blinden GLauben verweist, säen religiöse Menschen Unfrieden.
    Und Du gehörst zu ihnen. Du meinst wahrscheinlich in katholischer Demut und Einfalt, du dürfest keine eigene Meinung haben und mußt die Unflätigkeiten deines Klerus bis aufs Blut verteidigen - dann tust Du mir wirklich nur noch leid.
    Aber Beweise, Fakten interessieren Gläubige nicht - deshalb kamst Du mit meinem Beitrag nicht zurecht und deshalb verteidigst Du den Raubvogel vor seiner Beute und stellst ihn als Amsel dar. Gute Nacht!
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