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Microsoft hat sich nach Protesten sofort vom Partnerprogramm mit dem Christian Values Network zurückgezogen - andere große Firmen (wie Apple) unterstützen die Organisation weiterhin

Nach Protesten arbeitet Microsoft nicht mehr mit dem "Christian Values Network" zusammen, weil das religiöse Netzwerk homophobe Gruppen unterstützt.

In einer Petition auf der Website change.org hatten Aktivisten den Konzern aus Redmond aufgefordert, ein Partnerprogramm mit dem CVN zu beenden. Nachdem in wenigen Stunden 500 Menschen unterschrieben haben, stellte Microsoft die Zusammenarbeit ein.

Das CVN verdient Provisionen, indem er zu Onlineshops verlinkt. Kauft der Nutzer über den Link in diesen Shops ein, erhält die Organisation drei bis sieben Prozent des Umsatzes. Diesen Gewinn gibt das CVN an christlich-politische Gruppen weiter, darunter auch an Focus on the Family, Family Research Council oder Liberty Counsel. Diese als gemeinnützig eingestuften Vereine werden von der Bürgerrechtsorganisation Southern Poverty Law Center als "Hass-Gruppen" definiert, weil sie die Rechte von Schwulen und Lesben beschneiden wollen.


Schauspieler Stephen Baldwin ist einer der Gründer des Christian Values Network

Gegründet wurde das CVN unter anderem vom Schauspieler Stephen Baldwin. Der "wiedergeborene Christ" glaubt, dass die Bibel Homosexualität verbietet und daher Schwule und Lesben nicht die selben Rechte wie Heterosexuelle erhalten sollten (queer.de berichtete). Auch Michael Lohan, der Vater der Schauspielerin und Sängerin Lindsay Lohan, gehört zu den Gründungsmitgliedern. Er hat in der Vergangenheit erklärt, dass er nicht bei der Hochzeit seiner Tochter dabei sein werde, sollte sie eine Frau heiraten. Auch er begründet seine Abneigung gegenüber Homosexualität mit seinem christlichen Glauben.

Microsoft hat sich bereits in der Vergangenheit für Homo-Rechte engagiert. So spendete die Firma etwa Geld an Homo-Gruppen (queer.de berichtete).

Mehrere andere große Konzerne werben noch auf der Seite des Christian Values Network. Daher ist auf change.org eine neue Petition gegen den Computerkonzern Apple gestartet worden, der ebenfalls mit CVN ein Partnerprogramm betreibt. Dort sind auch Firmen wie die Fluggesellschaft Delta, der Computerkonzern Dell oder der BBC-Shop vertreten. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 JoonasAnonym
  • 12.07.2011, 11:18h
  • Dass immer erst Druck aufgebaut werden muss, ehe solche Konzerne ihre Zusammenarbeit mit Hassorganisationen beenden.

    Mal gespannt, ob auch Apple nachziehen will. Die kooperieren ja besonders gerne und zahlreich mit Homohassern.
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#2 OpiumAnonym
#3 JoonasAnonym
#4 Carsten ACAnonym
  • 12.07.2011, 12:33h
  • Konzerne wie Microsoft, Apple, Google, Facebook & Co tun für Kohle und Marktmacht einfach alles und paktieren mit jedem!

    Erst wenn der Schaden größer wird als die Gewinne, ändern die was. Aber auch nicht aus ethischem Erkenntnisgewinn, sondern auch wieder aus rein finanziellen Überlegungen. Und ein paar Wochen später machen die dann weiter wie gehabt.
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#5 12STEPSAnonym
  • 12.07.2011, 14:59h
  • “Stephen Baldwin. Der "wiedergeborene Christ"...”

    Also auch er hat gesoffen....
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#6 Diz!Anonym
  • 12.07.2011, 15:07h
  • Stephen Baldwin hat wahrscheinlich damals nach dem Dreh von "Threesome" wochenlang von der Bettszene geträumt und Angst vor seinen eigenen Gefühlen bekommen. Sorry, der ist so abgedreht, da kommt selbst Superkatholik Mel Gibson nicht hinterher.
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#7 maaaartinAnonym
  • 12.07.2011, 15:08h
  • Antwort auf #2 von Opium
  • ja? da würde mich ein beispiel interessieren.

    gib mal apple hier im suchfenster ein und dann zähl die positiven nachrichten.

    man wird nicht automatisch zum homoretter, nur weil jeder zweite schwule ein produkt von einem kauft. dann wären diese bescheuerten energie gummibänder mit hologramm auch echt protagonistisch auf der akzeptanzenebene unterwegs.
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#8 stromboliProfil
#10 stromboliProfil