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Staatsministerin Maria Böhmer (vorne links) und Theo Zwanziger (vorne Mitte) präsentieren stolz die Unterschrift (Bild: DFB)

Während 200 Aktivisten bei einem Flashmob in Frankfurt das Ende der Diskriminierung forderten, unterschreibt DFB-Chef Theo Zwanziger die "Charta der Vielfalt".

Im Beisein von Staatsministerin Maria Böhmer (CDU) unterschrieb Zwanziger die Charta als tausendster Unterzeichner. Die Charta ist eine deutsche Unternehmensinitiative nach französischem Vorbild, die sich für die Förderung und Wertschätzung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzt. Sie wurde von den Konzernen Daimler, BP, Deutsche Bank und Deutsche Telekom initiiert, Bundeskanzlerin Angela Merkel übernahm die Schirmherrschaft. Inzwischen sind fast alle großen Firmen dabei, unter ihnen etwa BMW, McDonald's oder RTL Deutschland. In der Charta verpflichten sich die Unternehmen zur Gleichbehandlung aller Mitarbeiter, "unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität."

Zwanziger erklärte, er sei stolz auf das, was der DFB bereits erreicht habe: "Bei der WM 2010 in Südafrika verfügte fast die Hälfte des Kaders über einen Migrationshintergrund, bei der U17, die gerade Dritter bei der WM in Mexiko geworden ist, lag der Prozentsatz sogar noch höher." Allerdings gibt es in der deutschen Profiliga noch immer keinen einzigen Spieler, der offen zu seinem Schwulsein steht.

Gegen diese Defizite gab es am Mittwochabend Proteste: 200 Aktivisten trafen sich zum einem Flashmob beim Frankfurter Fußballstadion vor dem Frauen-WM-Halbfinalspiel Schweden gegen Japan. Anlass waren die homophoben Äußerungen der nigerianischen Trainerin bei der WM, die sich damit brüstete, keine Lesben in ihren Reihen zu dulden (queer.de berichtete). Die FIFA hat sich bis heute nicht ausdrücklich von diesen Äußerungen distanziert. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.07.2011, 15:11h
  • Toll, daß es beim Flashmob so viele Teilnehmer in Frankfurt gewesen sind und daß Theo Zwanziger endlich diese Charta unterzeichnet hat! Die Zahl der Unterstützer muß aber noch höher werden!
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#2 najaAnonym
  • 14.07.2011, 15:27h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • 200 leute sind nicht viele, ganz im gegenteil.
    auf vielen gaypartys sind mehr schwule und lesben.
    aber so ist das, wenns um spass haben geht sind die meisten menschen eher zu motivieren als wenn es um solidarität und für eigene rechte kämpfen geht.

    aber es es wurde etwas erreicht, also macht es auch sinn zu "kämpfen" wenn nur wenige mitmachen. resignation im sinne von "es bringt ja eh nix" ist immer falsch.
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#3 FloAnonym
#4 alexander