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Kardinal Schönborn ist sich sicher, dass seine Ehe-Definition unantastbar ist (Bild: Wiki Commons / Th1979 / CC-BY-SA-3.0)

Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn beklagt, dass Christen wegen ihres Glaubens verfolgt werden würden - und erklärt dies am Beispiel der Homo-Ehe, die in Wahrheit gar nicht existiere.

Bei einem katholischen Jugendtreffen im steirischen Pöllau erklärte der 66-Jährige, dass junge Christen die "Dinge beim Namen" nennen sollten, auch wenn sie dafür "verfolgt, gehasst und kritisiert" werden. Wie die Erzdiözese Wien mitteilt, legt Schönborn in dieser Offensive insbesondere Wert auf die "richtige" Definition der Ehe.

Als Standardantwort auf die Frage, warum die Kirche die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Eherecht ablehne, schlägt er vor: Die Kirche ist nicht gegen die Homo-Ehe, denn die Kirche ist nicht gegen etwas, was es nicht gibt." Eine Ehe, so der Kardinal, sei nur zwischen einem Mann und einer Frau möglich. Er forderte die Jugendlichen auf, in dieser Frage nicht dem "Zeitgeist" zu erliegen. Der Kardinal sprach vor hunderten Jugendlichen auch die Themen Sterbehilfe, Scheidung und Abtreibung an.

Schönborn bekämpfte die Einführung von eingetragenen Partnerschaften

Schönborn hat sich bereits bei der Diskussion um die Einführung von eingetragenen Partnerschaften in Österreich als Hardliner geoutet. 2009 erklärte er, die Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Beziehungen hielte er weder für angebracht noch für notwendig". Er befürchtete dadurch "unabsehbare Folgen für die ganze Gesellschaft" (queer.de berichtete). Die Nichtanerkennung von schwulen und lesbischen Partnerschaften sei auch keine Diskriminierung, so Schönborn: "Diskriminieren hieße, Gleiches ungleich zu behandeln." Gleichgeschlechtliche Partnerschaften könnten nicht mit heterosexuellen Beziehungen verglichen werden, weil aus letzteren Kinder hervorgehen könnten.

Trotz der Proteste der katholischen Kirche hat die Große Koalition eingetragene Partnerschaften zum 1. Januar 2010 eingeführt (queer.de berichtete). Wie in Deutschland erhielten die Lebenspartner praktisch alle Pflichten einer Ehe, aber nicht alle Rechte. So verweigerte die Regierung Homo-Paaren etwa das Adoptionsrecht. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.07.2011, 15:59h
  • Eminenz, Sie sind geistig unterentwickelt und ein ausgemachter Dummschwätzer! Schon allein der Satz "Die Katholische Kirche ist nicht gegen etwas, was es nicht gibt" treibt einem die Zornesröte ins Gesicht! Außerdem tragen Sie mit Ihren Aussagen zur allgemeinen Volksverdummung bei. Trotzdem gibt es aber noch Menschen, die einen glasklaren Verstand haben und solchen Phrasen überhaupt keine Beachtung schenkt!
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#2 yomenAnonym
#3 alexander
  • 14.07.2011, 16:03h
  • gott sei dank !!!
    ich dachte schon, ich müsste heute ohne einen katholischen erguss auskommen ???

    inzwischen brauch ich diese tägliche ration !
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#4 Geert
  • 14.07.2011, 16:09h
  • Reicht es nicht langsam? Sollen wir uns hier jeden Tag über einen anderen Kardinal aufregen?
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#5 Geert
  • 14.07.2011, 16:20h
  • Auch ist Österreich nicht Deutschland.
    Schwulenpolitisch sind die Österreicher den Deutschen ca. 10 Jahre hinterher, so wie die Deutschen wiederum den Niederländern ca. 10 Jahre hinterher sind.
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#6 seb1983
  • 14.07.2011, 16:39h
  • Ne ne Homoehe gibt es nicht.
    Ach und Missbrauchsfälle in der Kirche natürlich auch nicht.
    Einfach die Augen vor der Realität zumachen und durch...
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#7 schwulenaktivist
  • 14.07.2011, 17:02h
  • Ich finde es schade, dass Schwule es nicht schaffen, zwischen Kirchenideologie und bürgerlichem Leben zu unterscheiden. Natürlich dürfen Ideologen ihre Ideologie verteidigen, sie müssen aber akzeptieren, dass ihre Ideologie eine unter vielen ist.
    Daher habe ich kein Problem ein Sünder zu sein. Von mir aus können sich die Katholen die Hölle ausmalen damit.
    Aber im bürgerlichen Leben gelten andere Gesetze, dies wiederum sollten wir den Herren Ideologen vorhalten. Nicht mit ihnen über ihre Ideologie streiten! Das ist unsere Sache nicht!

    Es gibt gewisse Dinge, die für die Kirche kein moralisches Problem sind. Aber für mich! zB die Atombombe, der Krieg und vieles Andere. Dies oft auch ohne kirchliche Bewertung.
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#8 sylviafeeProfil
  • 14.07.2011, 17:11hBerlin
  • Antwort auf #4 von Geert
  • Da hast du nur insofern Recht, dass es sich nicht lohnt über etwas aufzuregen, dass es in wirklich nicht gibt.
    In der christlichen Lehre und dem Glauben gibt es eben keine Verfolgung von Menschen.
    Also gibt es auch nicht die Verfolger, sprich die katholische Kirche summa summarum keine Kardinäle.
    Denn gäbe es sie müssten wir uns jeden aufregen über so viel Schwachsinn
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#9 Katrin
  • 14.07.2011, 17:26h
  • Hab mal die Bibel nach Stichworten wie "Ehe, Heterosexuel, Standesamt, Kirche, Papst, Bischof" gescannt und nichts gefunden. Gibt es dann wohl nicht!!
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#10 pro familiaAnonym