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(Bild: ralpe / flickr / by-sa 2.0)

Es steht Aussage gegen Aussage: Ein 35-Jähriger, der mit einer Frau verlobt ist, soll in seiner eigenen Wohnung einen jungen Mann vergewaltigt haben. Der Mann bestreitet die Vorwürfe.

Vor dem Landgericht Münster hat am Mittwoch der Prozess gegen den aus Afghanistan stammenden Mann begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft Presseberichten zufolge dem ehemaligen Kellner vor, das mutmaßliche Opfer im August 2010 zu sich in die Wohnung gelockt zu haben - unter dem Vorwand, ihn massieren zu wollen. Dann soll er den jungen Mann mit einem Gürtel gefesselt und zur Duldung sexueller Handlungen gezwungen haben. Das mutmaßliche Opfer wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhört.

Angeklagter: Er wollte Sex mit mir!

Der Angeklagte schildert den Vorfall anders: Er berichtet, dass er einmal in einer Schwulenkneipe gewesen und daher vom Kläger für schwul gehalten worden sei. In seine Wohnung seien die beiden um ein Uhr morgens nur gegangen, weil eine Kneipe überfüllt war und sie noch zusammen etwas trinken wollten. "Er hat dann seinen Oberkörper entblößt. Er wollte mehr. Ich wehrte mich, sagte zu ihm, dass er verschwinden soll. Dann ist er gegangen", erklärte der Angeklagte nach Angaben der "Neue Westfälische Zeitung". "Ich habe nichts getan", beteuert der Angeklagte.

Er selbst sei heterosexuell, sagte der Angeklagte weiter. Seine Verlobte war in der fraglichen Nacht mit ihren Kindern bei einer Verwandten. Er habe ihr erst zwei Wochen nach dem Vorfall von den angeblichen Annäherungsversuchen erzählt - nachdem die Polizei sich bereits bei ihm gemeldet hatte. Die Verlobte wollte sich beim Prozess nicht äußern und machte von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.

Die Höchststrafe für Vergewaltigung beträgt 15 Jahre. Laut der polizeilichen Kriminalstatistik wurden 2010 insgesamt 7.724 Fälle von Vergewaltigung oder schwerer sexueller Nötigung gemeldet - das sind sechs Prozent mehr als im Jahr zuvor. (cw)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.07.2011, 11:24h
  • Mal gespannt, wie der Fall weitergeht. Ein Hetero, der eine Schwulenkneipe besucht und danach mit einem Kerl diese verläßt und mit diesem zuhause noch einen Umtrunk macht. Entweder handelt es sich bei dem Angeklagten um einen Bisexuellen oder um eine Schrankschwester, welche sich ihre Heterosexualität zwanghaft einreden!
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#2 BurgerBerlinProfil
  • 15.07.2011, 11:30hBerlin
  • Der aus Afghanistan stammende Mann hat da wohl ein Problem – und zusätzlich auch noch seine Verlobte betrogen. Steht auf sowas nicht die Steinigung ?
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#3 schwulenaktivist
  • 15.07.2011, 11:32h
  • Solange nichts erwiesen ist, bringt es nur Ersatzbefriedigung für die Leute in der Öffentlichkeit, indem sie ihre eigenen Fantasien und Vermutungen in die Geschichte stecken können. Wie das ja oft hier auch die Leser auf qeer.de in aufgeilender Weise - aktuell mit Bischöfen - tun.... :P
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#4 alexMucEhemaliges Profil
#5 MedAnonym
  • 15.07.2011, 12:11h
  • Antwort auf #2 von BurgerBerlin
  • Im Orient ist die Sichtweise anders. Wenn der Angeklagte penetriert hat gilt er weiterhin als hetero, hätte er sich (wie auch immer das bei einer Vergewaltigung gehen würde) penetrieren lassen wäre er schwul... Ehrlich, diese Sichtweise verstehe ich nicht wirklich - ist im Orien aber die Übliche.
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#6 BurgerBerlinProfil
#7 vingtans
  • 15.07.2011, 12:47h
  • ich finde euch ziemlich anmaßend!
    nur weil ihr das glück hattet, keine klemmschwester sein zu müssen, dürft ihr nicht auf andere herumhacken!

    es hatleider nunmal nicht jeder mut, oder eine toleranten freundeskreis ...

    wir sollten die situation angreifern, die es menschen unmöglich macht zu sich zu stehen, und nicht jagt auf klemmschwestern machen!

    ich gehe würde auch tippen, dass der mann männer irgendwie interessant findet, wenn er sich in schwulenclubs rumtreibet... zufällig dann, wenn seine frau nicht zuhause ist.

    aber da dass vermutungen sind, gilt immer noch in dubio pro reo!
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#8 alltag im orientAnonym
#9 GunnarAnonym
  • 15.07.2011, 13:29h
  • Schade, ich wäre gerne das Opfer gewesen. Vergewaltigung eines Mannes, so´n Quatsch.Antworten » | Direktlink »
#10 CiceroBerlinAnonym