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  • 18. Juli 2011, noch kein Kommentar

Die Wiederentdeckung seiner selbst als Solo-Künstler: Bernhofts neues Album "Solidarity Breaks"

Das neue Album "Solidarity Breaks" des norwegischen Sängers ist das Resultat vieler Jahre harter Arbeit auf der Suche nach der eigenen Identität.

Von Carsten Weidemann

Jarle Bernhoft, oft als eine der talentiertesten Stimmen seiner Heimat beschrieben, hat seine Karriere Schritt für Schritt aufgebaut. Angefangen von kleinen Bühnenrollen an der Norwegischen Oper während seiner Kindheit, über erste Erfolge mit Heavy Rock (und einem Plattenvertrag in Los Angeles), bis zu seinem ersten vom Soul beeinflussten Soloalbum, hat sein musikalischer Stil viele Abstecher und Umwege genommen. Jetzt scheint er seine endgültige Form gefunden zu haben, besticht durch einen unverwechselbaren Charakter und hat die norwegische Musikszene gehörig aufgemischt.

Am 8. Juli 2011 veröffentlichte er sein zweites Soloalbum "Solidarity Breaks", eine Sammlung von Songs, die das Resultat vieler Jahre harter Arbeit auf der Suche nach seiner eigenen Identität ist. Für Bernhoft, (Jahrgang 1976), gibt es keine Alternative, Musik war für ihn schon immer das Wichtigste im Leben. Mit der Band Explicit Lyrics, aus der später die erfolgreichere Band Span wurde, entwickelte er sich zum Rocksänger und erarbeitete sich langsam eine Reputation als Stimme, die im norwegischen Rock nicht zu überhören ist. Als Span auch außerhalb Norwegens Erfolg hatte, begann ein Märchen in der norwegischen Musikgeschichte.

Solidarität im Kleinen wie im Großen

Wie der Titel vermuten lässt, geht es im neuen Album um Solidarität: "Mit diesem Album möchte ich eine Reihe von Geschichten erzählen, aber mein Hauptanliegen ist Solidarität im Kleinen wie im Großen. Es geht um Solidarität in der Politik, mit anderen Menschen, in der Gesellschaft, in Beziehungen - und darum, wie schwierig es sein kann, zusammen zu leben, sowohl unter guten wie unter schlechten Bedingungen", erklärt er.

Was die Musik betrifft, ist das Album für ihn ein besonderer Mix bekannter und weniger vertrauter Richtungen: "Ich habe neben vielen anderen Dingen auch eine Menge Hip-Hop angehört, die Stilrichtung der Popmusik, die sich meiner Meinung nach zur Zeit am meisten entwickelt. Ich bin heute viel offener als vorher und lehne mich entspannt zurück. Scherzhaft könnte man meinen, dass das Album wie mein vorheriges klingt, mit einigen Rücksprüngen zum frühen Nik Kershaw und zu The Roots und schließlich im Jahr 2020 gelandet ist", lacht er.

Youtube | Kostprobe aus dem Album: "Choices"