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Endlich erkennt auch das Rap-Lager die Freuden der analen Penetration. Wir stellen euch die neue Single von Sido vor: "Der Arschfick-Song".

Von Jan Gebauer

Das fehlte noch: ein Lied über das Arschficken. Ausgerechnet das deutschsprachige Rap-Lager schließt jetzt die Lücke, die anscheinend noch offen war; oder stopfen sie vielleicht sogar ein Loch? Hetero-Rapper Sido veröffentlicht seinen "Arschfick-Song" am 9. August als Single. Radio-Airplay wird er dafür wohl kaum bekommen, zu explizit geht es im Songtext zur Sache:

Aua aua aua aua! (Arschfick) Eh eh eh eh! (Arschfick)
Eh eh eh eh! Aua aua! (Arschfick) Aua aua!
Ich kann verstehen, daß Du sagst, daß Arschfick nichts für Dich ist.
Doch wenn Du mal Bedürfnis nach 'nem Schwanz hast, mach' ich es.
Ich nehm' mir dann viel Zeit und bring' ein Spielzeug mit.
Du brauchst viel Kondition, halt' Deinen Arsch schön fit!
Du kriegst 'ne Arschfickmann-Profitherapie.
Ein bißchen Schmerz muß sein, ohne komme ich nie.
Erst locker ich die Rosette, immer schön reiben, so lange,
bis die Finger von alleine stecken bleiben.
Dann steck' ich ihn Dir rein, und wenn möglich mußt Du schreien,
jeden der so tut, als wär's cool, kann ich nich' leiden.
Du kannst mich sogar reiten, Hauptsache, ich komm'.
Und beim Höhepunkt singen wir den Arschfick-Song.


Neu ist der Song aber trotzdem nicht. Sido veröffentlichte das Teil schon vor Jahren auf dem Sampler "Ansage Nr. 2" des Independent-Labels Aggro Berlin, bei dem er auch heute noch unter Vertrag steht. Aufgrund seines Erfolges und der hohen Nachfrage in Fan-Kreisen brachte Sido den "Arschfick-Song" auf den Markt und vertreibt die Maxi-CD sogar über Amazon.

Sido Gold (bügerlicher Vorname ist Sigmund), gilt als das nächste "Big Thing" aus der neuen Rapmetropole Berlin. Im Gegensatz zu Kool Savas oder Eko Fresh stammt Sido allerdings nicht aus dem Royalbunker-Umfeld, sondern repräsentiert das kleine Gangsterrap-Label AggroBerlin. Mit extrem provokativen Texte versucht Sido, dessen Name sich angeblich von "Super Intelligentes Drogen-Opfer" herleitet, seit 2003 die Musik-Szene zu spalten. Besonders der "Arschficksong", der mittlerweile der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien vorliegt, sorgt für Kontroversen.

Bereits 1997 starteten Sido und Rap-Kollege B-Tight als RoyalTS auf dem Berliner Undergroundlabel Royalbunker (Royal für Royalbunker, TS für Tight/Sido). Bei ihrem ersten Tape, "Wissen, Flows, Talent", das auf einem alten Vierspurgerät mit Beats aus der Playstation aufgenommen wurde, war Sido gerade 17 Jahre alt. Nach dem Wechsel zu AggroBerlin änderten die beiden ihren Namen ausgerechnet in AIDS (Alles Ist Die Sekte), stellvertretend für ihre Sekte-Crew, zu der noch Mesut, Tony D, Mok, Fumse, Bendt und DJ Werd gehören. Im Gegensatz zu Partner B-Tight, der die Berliner Szene bereits um zwei eigene Projekte ("Mein Album" und "Der Neger In Mir") bereicherte, wartete Sido auf höheren Bekanntheitsgrad, um sein Solo-Debüt zu veröffentlichen. Im April 2004 war es dann endlich soweit: das Album "Maske" erschien.

9. August 2004, 16:45



#1 Pie26Anonym
  • 27.09.2004, 20:43h
  • Is doch geil das einer ma richtig rappt im gegensatz zu den ganzen anderen schwuchteln von Rappern!!!
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#2 georgAnonym
  • 06.01.2005, 09:27h
  • Sido ist der grösste der Traut sich wenigstens lieder über Arschficken zu schreiben es ist im auch gelungen dass dieses lied ein erfolg wurde
  • Antworten » | Direktlink »
#3 HsMasterAnonym
#4 RodneyRammer