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Martin Humer auf einem seiner Kreuzzüge

Der österreichische Aktivist Martin Humer, der mit Verweis auf seinen katholischen Glauben aggressiv gegen Pornografie, Abtreibung und Homosexualität zu Felde zog, ist am Sonntag gestorben.

Der 85-jährige gelernte Fotograf erlag den Folgen seines vierten Herzinfarktes in einem Krankenhaus in Wels (Oberösterreich). Seit 1970 kämpfte er gegen alles, was seiner Meinung nach unmoralisch und unchristlich war - wegen seines Einsatzes gegen vermeintliche Pornografie wurde er von den Medien als "Pornojäger" bezeichnet.

Humer verbrachte seine Zeit vor allem damit, Sexshops und Kioske anzuzeigen, die "pornografische" Werke verkauften. Er selbst kam dabei oft mit dem Gesetz in Konflikt: So beschädigte er wiederholt Kunstwerke, die seiner Meinung nach gegen die guten Sitten verstoßen. 2005 beschmierte er die Mozart-Figur von Markus Lüpertz in Salzburg - der Düsseldorfer Bildhauer hatte es gewagt, die Musik Mozarts als eine nackte weibliche Gestalt mit roten Lippen und einem weiß geschminkten Gesicht darzustellen. Humer hatte das Kunstwerk daraufhin mit Lack beschmiert und gefedert. Dafür erhielt er eine viermonatige Monate Bewährungsstrafe. Insgesamt schaffte er es auf rund zwei Dutzend Vorstrafen.

Sehnsucht nach Todesstrafe für Schwule

Auch sein Einsatz gegen Schwule und Lesben war berüchtigt. Auf seiner eigenen Website schrieb er: "Anmerkung zur Homosexualität: Genossen! Krankheiten gehören behandelt und nicht gefeiert!".

Er publizierte seine Texte auf der radikalkatholischen Seite kreuz.net - mit Überschriften wie "Der widernatürliche Gebrauch des Anus" oder "Mögen die Homosexuellen plärren, was sie wollen". In den Texten beschrieb er unter anderem den "perversen" schwulen Geschlechtsverkehr ("schmerzhafte Friktionsbewegungen im Mastdarm des sodomisierten Partners") und sehnte sich nach der guten alten Zeit zurück ("In den Zeiten der Bibel, haben die alten Juden kranke Fälle radikal 'behandelt' und Homosexuelle gleich umgebracht.") Im Artikel "Wie wird jemand homosexuell?" erklärte Humer, dass ein Jugendlicher heutzutage nur dann schwul wird, wenn er "von einem Homosexuellen verführt oder geschändet wird". (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 01.08.2011, 10:24h
  • Ein Homohasser weniger! Mein Beileid hält sich in Grenzen, hätte dem Herren aber ein erfüllteres Leben sehr gegönnt, seine boshaft formulierte Wortschöpfung "Homoperverser", habe ich mir aber stets mit Genuss zu eigen gemacht.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 01.08.2011, 10:26h
  • Es ist ein ziemliches Wunder, daß ein Mensch drei Herzfinfarkte überlebt! Auf jeden Fall können wir erleichtert sein, daß dieser Typ jetzt das Zeitliche segnete. Es ist zwar pietätlos, über den Tod eines Menschen froh zu sein, aber hier ist es etwas ganz Anderes. Dieser Mann gehörte zu der schlimmsten, homophobsten und menschenverachtendsten Art von Mensch, die es gibt!
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#3 KokolemleProfil
  • 01.08.2011, 10:28hHerschweiler
  • Da kann man mal sehen, wie krank dieser Mann war. Da hätte nur noch nur noch eine konsequente Umprogrammierung seines kranken Gehirns (Gehirnwäsche) geholfen. Möge unsere Welt vor solchen kranken Personen für die Zukunft verschont bleiben. Norwegen ist eine Warnung für uns alle solche Personen nicht zu weit kommen lassen mit ihrer kranken Meinung. Einzige Möglichkeit für solche Personen: Geschlossene Anstalt auf Lebenszeit.
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#4 schwarzwaldbub
#5 rangerAnonym
  • 01.08.2011, 10:43h
  • Es ist immer wieder faszinierend, zu beobachten, wie sehr, bis in alle Details, Arschficken die größten Homofeinde beschäftigt.
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#6 Geert
#8 reiserobbyEhemaliges Profil
#9 CarstenFfm
#10 reiserobbyEhemaliges Profil