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Eine Insel mit Frühlingklima, weiten Sanddünen und einem hippen Nachtleben: Grand Canaria ist das klassische Badeziel für Schwule.

Von Roberto La Pietra (Text und Fotos)

Die kreisrunde Kanareninsel bietet vor allem zwei Anziehungspunkte: die Strände im Süden und das hektische Leben in der Hauptstadt Las Palmas, die allerdings viel zu oft vernachlässigt wird – und das zu unrecht. Die Metropole an der Nordost-Spitze Gran Canarias ist eine hübsche, farbenfrohe Stadt mit allem, was dazugehört. Da gibt es zunächst die wunderschöne Playa de las Canteras mit ihrer Strandpromenade, auf der es sich prima flanieren und Eis essen lässt.

Die Avenida José Mesa y Lopez bildet eine der beiden großen Einkaufsmeilen von Las Palmas. Hier sind eher größere Kaufhäuser zu finden, während in der Vegueta, der Altstadt der Metropole, mehr die kleineren Boutiquen auf Besucher warten. Zwischen dem mondänen Stadtgebiet im Norden und der Vegueta befindet sich das Villenviertel Ciudad Jardín, das man am besten auf einem Spaziergang auf der Calle Pio XII erkundet. Am südlichen Ende dieser vornehmen Gegend gelangt man neben dem saftig grünen Parque Doramas auch zu einem vorzüglichen Aussichtspunkt namens Alta Vista, von dem aus man den Blick über die Dächer der Metropole und den weiten Ozean schweifen lassen kann.

Wer genug vom Stadtleben hat, kehrt mit dem Bus in rund einer Stunde Richtung Südküste zurück, wo die berühmten Dünen stets zum Sonnenbad einladen. Die so genannte Costa Canaria besteht im Wesentlichen aus den Hotelgebieten San Augustin, Playa del Inglés und Maspalomas, dem definitiv schönsten Komplex. Mit Meloneras ist ein neuer Strand- und Hotelabschnitt entstanden, der sich vor allem durch nagelneue Luxusschuppen auszeichnet. Maspalomas besteht dagegen vor allem aus Bungalow-Anlagen mit üppiger Vegetation und Playa del Inglés mutet mitunter eher lieblos an. Allen Hotelgebieten gemein ist jedoch der fantastische Sandstrand, der selbst zur Ferienzeit noch Platz für jeden bietet.

Beim Sonnenbaden kann man sich zwischendurch immer wieder mit einem Snack an den Kiosks versorgen, die in regelmäßigen Abständen aufgestellt sind. Kiosk Nummer sechs kennzeichnet den schwulen Strandabschnitt. Diejenigen, die man tagsüber hier in der Sonne liegend antrifft, sieht man meist abends wieder im Nachtleben des "Yumbo". Während dieses Einkaufszentrum am Tag eher in den Händen älterer Hausfrauen ist, übernehmen in den Abendstunden die Schwulen – sowohl Touristen als auch Einheimische – zunehmend die "Herrschaft". Bar reiht sich an Bar, Café an Café.

Die Lokale zu finden, ist keineswegs schwierig, denn es wimmelt nur so von ihnen. Sehr einladend sind zum Beispiel "Tubos", "Adonis" oder "Eden". Nach einem gemütlichen Cocktail geht’s dann in der Regel eine Etage höher. Denn hier befinden sich die Clubs, in denen um etwa ein Uhr das Nachtleben beginnt. Recht neu ist das "Heaven": Der Club ist in London schon lange ein Renner, deswegen wurde kürzlich eine weitere "Filiale" nach Gran Canaria "exportiert".

Es ist also einiges geboten auf der Insel. Berge für die Naturfreaks, Strände so weit das Auge reicht, Besichtigungsprogramm in Las Palmas und eine ansehnliche Szene im Süden für all diejenigen, die im Urlaub auf Ausgehen und Flirten nicht verzichten wollen.

16. August 2004



15 Kommentare

#1 sanftbaerAnonym
  • 16.08.2004, 17:06h
  • hallo alles was ihr geschrieben habt ,stimmt .......... fast !!!
    der sandstrand ist so dunkel das man glauben könnte der wäre voll öl , nur glänzen tut er nicht .
    und dann das angemache vor den lokalen , wirklich zum kotzen !!
    von den mafiosus ( italiener) ganz ganz schlimm im jumbo.da sind wir mit den getränken übers ohr gehauen worden , die standen nicht in den menükarten .absichtlich!!total überteuert !!

    ich war enttäuscht und werde dort auch nie wieder urlaub machen ,und schon garnicht weiter empfehlen!

    lg bernhard
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#2 RayyAnonym
  • 17.08.2004, 22:26h
  • Das der Sand auf einer Vulkaninsel SCHWARZ ist ist wohl nicht weiter verwunderlich.. die Ausnahme bilden hier die Dünen, deren Sand hell ist, sich aber stellenweise auch mit dem schwarzen mischt.

    Ich persönlich war schon oft auf Gran Canaria und finde die Insel bietet für jeden etwas. Angenehm beim Ausgehen ist, dass man hier nicht immer total "chic" sein muss, die Preise liegen auch weit unter jenen von Ibiza oder Mykonos.

    Über's Ohr gehauen wird man wohl in jedem Turistenort, aber selbst das ist mir im Yumbo eigentlich nicht so oft passiert. Aber jeder muss bekanntlich seine eigenen Erfahrungen machen. Mir hat's bisher auf GC immer gut gefallen und ich flieg im Nov wieder hin - sobald bei uns wieder die "Jingle Bells" aus jeder Ecke düdeln... :)
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#3 kemboyAnonym
  • 19.08.2004, 14:43h
  • Gran Canaria ist Scheisse wenn mann mal Sitges bei Barcelona gesehen hat....Einfach nur schoen....
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#4 AndyAnonym
  • 08.09.2004, 20:08h
  • Hola aus Gran Canaria. Ein kleiner Kommentar zum ersten Kommentar.: Also, wir haben hier selbst eine Bar im Yumbo Center, die WunderBar. Bislang hab ich noch nichts von abzocke in einem Gay Lokal gehört. Und die "Reinholer" gibt es im Yumbo nur vereinzelt, und garantiert nicht bei einem Gaylokal. Also eine totale Fehlinformation. Die "Reinholer" sind eigentlich nur ganz extrem im Einkaufscentrum " Kasbah " und " Cita " . Und dort verkehren auch zu 90 % Heten . Also, wer noch mehr Infos über diese durchaus sehenswerte und rosarote Insel haben möchte kann mal auf unsere Hp schauen unter :
    www.wunderbar-island.com
    . Für weitere Infos stehen wir gerne zur Verfügung ! Liebe Grüße von der schwulsten Insel Europas, Euer Andy !
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#5 MichaelAnonym
  • 09.09.2004, 17:17h
  • Moin Moin aus Hamburg ;-)
    ab 12.09.04 sind wir wieder auf GC...
    Im Frühling habe ich das Yumbo-Center, insbesondere die Wunderbar kennengelernt...total relaxed & klasse...

    Abends Kaffee & Cocktails....zu späterer Stunde dann in die Clubs, absolut herrlich dort, auch als "Nicht-Szene-Gänger" für jeden etwas dabei...
    ich jedenfalls freu` mich wieder riesig drauf :-)
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#6 HelmutAnonym
  • 09.09.2004, 17:51h
  • Zum ersten Kommentar: Das sind dann diejenigen Urlauber die das Begrüßungsgespräch der Reiseleitung nicht nötig haben. Die Insel ist super. Wir haben unserer Stammbar ne Fanseite gebaut.
    www.zazabar.de.vu
    Und Ruck Zuck sind wir wieder dort. Und Klaus auf MIX101 begrüßt uns am Montag sicher wieder ab 17 Uhr Kanarenzeit in der Wunschbox. Grüße an alle GC-Fans. Helmut und Jürgen.
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#7 HerbertAnonym
  • 09.10.2004, 23:31h
  • seltsam... ich habe auf dieser Insel, abgesehen von den gefälschten Markenklamotten, nur ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht... keine Irren Taxifahrer, hilfsbereite Einheimische, nette Busfahrer, die Kellner waren aufmerksam und professionell... SO hatte ich mr diese Insel nicht vorgestellt... und war hellauf begeistert !
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#8 marcelAnonym
  • 08.08.2005, 12:48h
  • hallo ihr lieben,
    ich und mein freund kommenn grad aus gran canaria
    retour. leider haben wir uns zuvor nicht wirklich erkundigt
    uns so mussten wir selbst erleben, dass gran canaria im
    vergleich zu ibiza und mykonos wirklich nur eine "billige"
    lachnummer ist. das yumbo center, ein
    heruntergekommenes einkaufszentrum wo sich prolo-
    schwule darin tummeln, ein hotelpunker reiht sich an den
    nächsten... wir werden wohl nie wieder nach gran canaria
    zurückkehren.... tipp: investiert ein paar euro mehr und
    gönnt euch ibiza od mykonos. denn das steht wirklich in
    keinem verhältnis!
    wir werden uns im september sitges anschauen. also wer
    tipps hat, kann uns gerne schreiben...
    alles liebe
    marcel
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#9 hengst-aus-lpzAnonym
  • 08.08.2005, 13:16h
  • @marcel:

    also erstens hätte ich euch empfolen, mal den spartacus mit zu nehmen und zweitens sind nicht alle schwulen so reich, das sie sich einen urlaub auf mykonos oder ibiza leisten können. ausserdem mache ich als schwuler touri schon seit jahren im winter(in der baubranche gehts nicht anders) urlaub auf gran canaria und ich war immer zufrieden.

    aber wie gesagt, ohne spartacus sollte man da nicht hinfliegen & schon garnicht im sommer, wenn einem hysterische votzen mit ihren blagen auf den füßen rumtrampeln!
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#10 alexAnonym
  • 10.10.2006, 15:49h
  • Auch wenn hier lange niemand mehr was reinschrieb, vielleicht liest das jemand.

    War mit meinem Freund von Mitte bis Ende September 06 in Playa del Ingles. Das Beste zuerst. Die Unterkunft. Wir wohnten im "Aida". Sehr ruhig unmittelbar am Strand. Nicht Gay, aber wir wollten das so. Sauber, Pool war echt toll. Selbstverpflegung. Einkaufszentrum "Plaza",
    die Clubs "Pacha" und "Nicci Beach" gleich in der Nähe.
    So, das wars denn auch.
    12 min zu Fuß ist dann das "Yumbo" mit ,bekanntermaßen Gay-Center. Wir waren das erste mal in CC und haben sonst etwas erwartet. Erlebt haben wir dann, am Abend, jede Menge plüschige Gay - Bars, wo ständig und fast ohne Ausnahme 70/80 iger Jahre Musik gespielt wird. In einigen war Travestishow. Wobei die Show eigentlich nur aus Karaoke bestand. Am Samstag waren wir im " Haeven". Ist das etwa ein Ableger des berühmten Londoner "Haeven"? Wohl kaum, denn über die Hälfte der Leute waren Hetero. Was absolut fehlt sind moderne Bars, mit moderner House/Elektro-Musik. Auch eine Afterhour, die wir so lieben, haben wir nicht gefunden. Alles in allem scheint die Zeit dort irgenwann mal vor 20 Jahren stehengeblieben zu sein. Für Ältere, sicher das Paradis auf Erden.
    Wir haben jetzt den Vergleich zwischen CC, Sitges/BCN und Ibiza.
    CC ist nicht unser Ding.
    In Ibiza gibts gute Clubs, aber man wird gnadenlos ausgenommen.
    Den größten Fun-Factor hat eindeutig Sitges/BCN und wenn man mit Einheimischen unterwegs ist, ist Fun rund um die Uhr garantiert.

    Das kann man sich in CC sparen:
    Las Palmas. Viel gibts nicht zu sehen. Sehr schmutzig, viel Verkehr.
    Aqualand Maspalomas: Ein paar grosse Wasserrutschen ,fettiges Fastfood und 22 Euro Eintritt pro Person :-(
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