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Der frühere Erzbischof John Favalora hatte dem Bericht zufolge ein schwules Doppelleben

Ein Klatschmagazin berichtet, dass der frühere Erzbischof von Florida - ein erklärter Feind von Homo-Rechten - ein schwules Untergrundnetzwerk betrieben haben soll.

Gawker.com berichtet mit der Überschrift "Die geheime schwule Intrige der katholischen Kirche", dass Erzbischof John Favalora 2010 abtreten musste, weil er ein heimliches schwules Leben gehabt haben soll. Das Klatschmagazin, das Anfang des Jahres den Apple-Interimschef Tim Cook geoutet hatte, ist demnach in Besitz eines Berichtes der katholischen Organisation "Christifidelis" gekommen, der für den Vatikan angefertigt worden sein soll.

Der als geheim eingestufte Bericht trägt den Titel "Miami Vice" - und ist jetzt auf der Gawker-Website veröffentlicht worden. Darin heißt es, dass Favalora mit "schwulen Kollegen" oft Spaß in Key West gesucht habe und "überfreundlich" mit seinen Seminaristen umgegangen sei ("Komm zu Papa, sitz auf meinem Schoß"). Außerdem soll er Mitinhaber einer Firma gewesen sein soll, die ein Aphrodisiakum für Schwule hergestellt hat.

Sex soll für den Erzbischof demnach alltäglich gewesen sein: In seinen 15 Jahren als Erzbischof soll der jetzt 75-Jährige mit mehreren männlichen Untergebenen sexuelle Beziehungen unterhalten haben, ebenso wie viele andere Priester im Süden Floridas. Der Bericht nennt 35 Priester, die Teil des Netzwerks gewesen sein sollen - viele der Genannten sind inzwischen pensioniert oder versetzt worden.

Favalora ist 2010 nach offiziellen Angaben aus Altersgründen zurückgetreten. Dem Bericht zufolge soll der neue Erzbischof Thomas Wenski danach hauptsächlich damit beschäftigt gewesen sein, "Favaloras Chaos zu beseitigen", so Gawker.com.

Favalora: Wahlkampf gegen Homo-Rechte

Während seiner Amtszeit war Favalora allerdings nicht als Vorkämpfer für die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben bekannt - ganz im Gegenteil: So setzte er sich im Wahlkampf 2008 für ein Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe in Florida ein - und unterstützte offen den Volksentscheid "Amendment 2", der zum Ziel hatte, die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau zu definieren. Favalora appellierte an seine Anhänger, mit "Ja" zu stimmen, da die Ehe "sonst in einer Art neu definiert wird, die schädlich für die Gesellschaft ist". Die Homo-Gegner um Favalora haben dieses Referendum mit 62 zu 38 Prozentpunkten gewonnen. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 CarstenFfm
  • 02.08.2011, 15:27h
  • Wer laut quietscht will nur geölt werden


    Sehr gut - mehr davon, damit sich der Laden völlig diskreditiert.
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#2 Lapushka
  • 02.08.2011, 15:32h
  • Überraschen würde es mich nicht.
    Überraschen würde mich höchstens, wenn einer von diesen Leuten bewiesenermaßen (wie auch immer man das beweisen will) heterosexuell wäre und nichts mit irgendwelcher schlüpfriger Doppelmoral + ein ganzes Massengrab an Leichen im Keller zu tun hätte.
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#3 Geert
  • 02.08.2011, 15:36h
  • Solche Geschichte aus dem katholischen Klerus gibt es immer wieder. Auch dem jetzigen Ober-Katholiken in Rom werden ähnliche Geschichten während seiner Zeit als Kardinal in München nachgesagt - so jedenfalls die Gerüchte. Ob etwas dran ist, weiss man nicht, weil die Zeugen inzwischen wohl in der Kirche Karriere gemacht haben und sich hüten werden, irgend etwas zu sagen....
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#4 BenAnonym
  • 02.08.2011, 15:50h
  • Im Endeffekt trägt die heterosexistische Gesellschaft eine große Mitschuld das damals junge schwule Priester in die Kirche gegangen sind weil sie von der Gesellschaft nicht akzeptiert wurden und keine andere Perspektive sahen als das Zölibat.
    Sie wurden dann innerhalb des Priestertums durch die katholische Lehre so verkorkst das sie jetzt von Selbsthass zerfressen sind und sich und anderen schaden.
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#5 V VencAnonym
  • 02.08.2011, 16:05h
  • "Darin heißt es, dass Favalora mit "schwulen Kollegen" oft Spaß in Key West gesucht habe und "überfreundlich" mit seinen Seminaristen umgegangen sei ("Komm zu Papa, sitz auf meinem Schoß")"

    Tja bestätigt sich immer wieder das Witze mehr als ein Funken Wahrheit besitzen.

    Ein neuer Pfarrer tritt sein Amt an. Der Vorgänger übergibt ihm die Geschäfte und versorgt ihn mit wertvollen Hinweisen. "Wenn die Leute bei mir zur Beichte kommen, ist es immer dasselbe: Lügen oder unzüchtige Gedanken. Für Lügen lasse ich immer 10, für unzüchtige Gedanken 20 Rosenkränze beten, das sind die Leute hier so gewohnt. Mehr müssen Sie da eigentlich nicht wissen." Der neue Pfarrer dankt für die Einweisung und nimmt gleich am nächsten Tag im Beichtstuhl Platz.

    Der erste Sünder kommt: "Vater, ich habe gelogen."
    "Mein Kind", spricht der neue Pfarrer, "bete 10 Rosenkränze und Deine Sünden sind vergeben."
    Kurz darauf der nächste Sünder: "Vater, ich hatte unzüchtige Gedanken."
    "Mein Sohn", sagt der neue Pfarrer, "bete 20 Rosenkränze und Deine Sünden sind vergeben."
    Bald darauf erscheint der Dritte: "Vater, ich hatte Analverkehr."
    Nun kommt der neue Pfarrer ins Schwitzen. Da er nichts falsch machen will, entschuldigt er sich kurz und hastet in die Sakristei. Dort trifft er nach einigem Suchen auf einen Ministranten.
    "Du, sag mal", fragt er ihn, "was hat denn der alte Pfarrer immer für Analverkehr gegeben?"

    Der Ministrant: "Och - mal ein Mars, mal ein Snickers..."
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#6 FloAnonym
  • 02.08.2011, 16:24h
  • Wer am lautesten quietscht, will geölt werden.

    Ist doch immer so:
    wer am meisten gegen andere hetzt, will damit nur von sich selbst ablenken.

    Und die Katholen haben genug, wovon sie ablenken müssen...
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 02.08.2011, 17:11h
  • Mich wundert in der Katholischen Kirche schon gar nichts mehr! Eine Erzdiözese in den USA , genauer ist es Florida, wurde von einer Schrankschwester geführt, die auch noch in aller Öffentlichkeit mit homophoben Phrasen um sich warf. Scheinheilig bis zum Geht-nicht-mehr! Hoffentlich verleiht es der Austrittswelle einen ernormen Schub!
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#8 Schoki Anonym
  • 02.08.2011, 18:15h

  • Kommentar zu #4: @Ben: Ja, und wer hat diese heterosexistische Gesellschaft geprägt? Die Katholische Kirche!
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#9 SebiAnonym
#10 ....mit der MausAnonym