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Jetzt neu in einer Taschenbuchausgabe: Chris Parkers Roman "Die Erlösung"

Jetzt auch als Taschenbuch: Chris Parkers Roman "Die Erlösung" thematisiert die gescheiterte "Umpolung" eines jungen Schwulen.

Von Carsten Weidemann

Jeremiah hat nur einen einzigen Wunsch: Nicht mehr anders sein als alle anderen. Deswegen unterzieht er sich in einem von extremen Evangelikalen geleiteten Sommercamp der dort angepriesenen Wandlung: Vom Homo zum Hetero im Handumdrehen! Dass er von seinem Leid aber auch auf ganz andere Weise Erlösung finden kann, erfährt er, als er sich im Camp in Chaster verliebt. Aber kann diese Liebe Jeremiah wirklich retten?

Der packende Roman "Die Erlösung", der jetzt neu in einer Taschenbuchausgabe erschienen ist, beruht auf einer wahren Geschichte. Vor dem aktuellen Hintergrund religiöser Debatten und wissenschaftlicher Studien befasst er sich nicht nur mit dem Phänomen der "Umpolung" von Homosexuellen, sondern behandelt auch eindringlich die Gefühle des jungen Jeremiah, der gefangen ist zwischen Scham und Zukunftsängsten auf der einen Seite sowie seiner Liebe zu einem anderen Jungen auf der anderen.

Der gebürtige US-Amerikaner schrieb seinen Debütroman in Bonn

Autor Chris Parker wurde 1976 in Montgomery, Alabama geboren und wanderte mit seiner Familie im Alter von vier Jahren nach Deutschland aus. Nach einem Auslandspraktikum als Jugendarbeiter in den USA studierte er hierzulande Sozialpädagogik und Germanistik. Heute lebt er als Übersetzer und freischaffender Schriftsteller in seiner Wahlheimat Bonn, wo er seinen Debütroman "Die Erlösung" schrieb.

Chris Parker: Die Erlösung, Roman, Broschur, 240 Seiten, 11,5 x 18 cm. 978-3-Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2011, 9,95 €



#1 ClaudiaAnonym
  • 11.08.2011, 10:04h
  • Ich habe das Buch schon gelesen und fande es sehr traurig. Vorallem, da sie so von ihren Methoden überzeugt sind. Klar, man hat gemerkt dass sie "geholfen" haben, aber das war her durch den Kindesmissbrauch, egal ob es da um Vergewaltigung, Vergiftung oder harmlosere Dinge ging... Hätte mir wenigstens ein positiveres Ende aus sicht des Lesers und des einen Protagonisten gewünscht, auch wenn es für den einen in der Hinsicht positiv war...
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