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Führt in diesem Jahr die Parade an: Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) (Bild: SPD in Niedersachsen / flickr / by-sa 2.0)

Bis zu 300.000 Besucher werden an diesem Wochenende zum 31. Christopher Street Day in Hamburg erwartet. Der CSD steht in diesem Jahr im Zeichen des Coming-outs. Mit dem Motto "Trau Dich! Zeig Dich! Out ist in." sollen sowohl jüngere als auch ältere Besucher angesprochen und dazu motiviert werden, sich zu ihrer sexuellen Identität zu bekennen. "Viele haben Angst davor, sich in der Öffentlichkeit zu outen", sagt Lars Peters, Erster Vorsitzender des organisierenden Vereins Hamburg Pride. "Wir sehen es als unsere Aufgabe an, den Betroffenen Mut zu machen, sie zu stärken und ihnen zu zeigen, dass sie mit ihren Ängsten und Problemen nicht alleine sind."

Noch immer werden Homo-, Bi- und Trans*Personen in Deutschland in verschiedenen Bereichen benachteiligt. Der 31. CSD fordert deshalb die volle rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, eine Öffnung des Adoptionsrechts für gleichgeschlechtliche Paare sowie die Ergänzung des Grundgesetzartikels 3 um das Merkmal "Sexuelle Identität". Auch eine Reform des Transsexuellengesetzes sowie eine Entschädigung aller nach 1945 wegen homosexueller Handlungen verurteilter Menschen gehören zum Forderungskatalog.

Straßenfest ab Freitag, Parade durch die Innenstadt am Samstag


Auch Hamburgs schwuler Ex-Bürgermeister freundete sich unter Schwarz-Grün mit dem CSD an: Ole von Beust (CDU) bei der Parade 2009 (Bild: Hamburg Pride)

Die Demonstration startet am Samstag, den 6. August um 12 Uhr in der Langen Reihe, Ecke Schmilinskystraße. Über Hauptbahnhof, Steinstraße und Speersort zieht die Parade zunächst in die Mönckebergstraße. Hier findet gegen 13:45 Uhr eine politische Kundgebung statt. Anschließend geht es über die Lombardsbrücke zum Jungfernstieg, wo die Parade gegen 15:30 Uhr endet.

Rund 40 Trucks, PKWs und Fußgruppen nehmen an dem Demonstrationszug teil. Angeführt wird die Parade in diesem Jahr von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Schol (SPD), Justizsenatorin Jana Schiedek, Innensenator Michael Neumann und weiteren Politikern. Auch Szene-Vertreter aus Hamburgs Partnerstadt St. Petersburg nehmen an der Demonstration teil. Während der Veranstaltung muss mit Verkehrsbehinderungen und kurzfristigen Straßensperrungen gerechnet werden. Auf einigen Linien des HVV gelten Sonderfahrpläne.

Bereits am Freitag öffnet das CSD-Straßenfest auf dem Jungfernstieg und dem Ballindamm seine Tore. Bis einschließlich Sonntag, den 7. August sorgen zahlreiche Infostände, Gastronomiebetriebe, Musikinseln für ein buntes Treiben. Auf der Talk- und Musikbühne gegenüber der Europa-Passage treten neben Bands und Künstlern auch verschiedene Politiker auf.

Polit-Diskussion und offizielle Partys


Gelungenes Plakatmotiv: Der Hamburg Pride steht in diesem Jahr unter dem Motto "Trau Dich! Zeig Dich! Out ist in."

Zur großen Diskussionsrunde am Samstag, den 6. August um 16:30 Uhr werden Bundestagsmitglied Burkhardt Müller-Sönksen (FDP) sowie die Hamburger Bürgerschaftsabgeordneten Philipp-Sebastian Kühn (SPD), Roland Heintze (CDU), Farid Müller (B'90/Die Grünen) und Kersten Artus (Die Linke) erwartet.

Das CSD-Straßenfest ist am Freitag (15-24 Uhr), Samstag (11-24 Uhr) und Sonntag (11-22 Uhr) geöffnet. Jungfernstieg und Ballindamm sind in dieser Zeit für den öffentlichen Verkehr nur eingeschränkt benutzbar.

Das Uebel&Gefährlich im Bunker auf dem Heiligengeistfeld ist in diesem Jahr erstmals offizielle CSD-Location. Am Freitag, den 5. August beginnt hier um 23 Uhr der erste Hamburger ELECTRO PRIDE. Headliner ist das international gefeierte DJ-Duo M.A.N.D.Y. (Get Physical Music, Berlin). Die Berliner zählen zu den weltweit gefragtesten DJ-Duos und bespielen regelmäßig Clubs unter anderem in London, Singapur, Miami und auf Ibiza. In Deutschland legten M.A.N.D.Y. zuletzt auf den Festivals MELT! und FUSION auf. Außerdem an den Plattentellern: MATT3000 (Gedeih & Verderb, HH) und Nicole Hohmann (Technobrides, HH).

Die offizielle CSD-Abschlussparty steigt am Samstag, den 6. August ab 22 Uhr im Edelfettwerk. Insgesamt acht DJs sorgen beim PRIDE DANCE für Stimmung, darunter Ben Manson (Walkgroup/La Demence, Brüssel), Frau Hoppe (Wunderbar) und DJ Berry E. (Pop The Floor). Drei Floors, zwei Chillout-Lounges und eine Outdoor-Area stehen zur Verfügung. (pm/cw)



Online-Abstimmung über Potsdamer CSD-Motto

Auf der Homepage des CSD Potsdam können User aus elf Motto-Vorschlägen ihren Favoriten auswählen.
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#1 KlartextAnonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.08.2011, 14:53h
  • Der CSD in Hamburg war der erste, an dem ich mit viel Freude teilgenommen habe und das ist bereits zehn Jahre her. Dieses Jahr hat die Veranstaltung ein sehr gutes Motto und ich hoffe, daß möglichst viele in diesem Jahr dorthin pilgern. Ich wünsche der Veranstaltung ein gutes Gelingen und daß auch das Wetter mitspielt!
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#3 SchokiAnonym
  • 05.08.2011, 16:44h

  • Ich finde das Plakat sehr gelungen, auch wenn es mich beim ersten Mal Hinsehen eher an eine Filmwerbung erinnert hat. ;-)
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#4 stephan
  • 05.08.2011, 18:49h
  • "Angeführt wird die Parade in diesem Jahr von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), Justizsenatorin Jana Schiedek, Innensenator Michael Neumann und weiteren Politikern. Auch Szene-Vertreter aus Hamburgs Partnerstadt St. Petersburg nehmen an der Demonstration teil."

    Hört sich sehr gut an! - Bravo Olaf Scholz! Zeig den LGBTs in Hamburg, dass ein Hetero-Sozi mindestens so eine gute Vertretung der Minderheitenrechten sein kann, wie ein schwuler, immer noch halb verklemmter CDU-Mann.
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#5 SoziAnonym
  • 05.08.2011, 20:04h
  • Ungeschminkt !!!

    www.spiegel.de/img/0,1020,277548,00.jpg

    Geschminkt:

    Olaf Scholz: “Uns unterscheidet von allen anderen Parteien unsere ganz spezielle Sicht auf die Arbeit und ihre Bedeutung für das Zusammenleben. Wir sind als Partei von Handwerkern und lesenden Arbeitern gegründet worden. Mit dieser Wertschätzung der Arbeit stehen wir in einer Grundkonstante der deutschen Kultur. Wir bekennen uns dazu, dass man arbeiten soll. Aber wir bekennen uns auch dazu, dass diejenigen, die arbeiten, dies auch zu ordentlichen Bedingungen tun können. Die SPD ist die Partei der fleißigen Leute, die Partei der Arbeit. Daraus folgt zwingend auch eine sehr pragmatische Wirtschaftpolitik.”

    Da lässt der Olaf Scholz doch tatsächlich mal ein Stück alte sozialdemokratische Haut unter der Crème durchblicken. Oh Gott, mag er in diesem Augenblick gedacht haben, vielleicht über sich selbst erschrocken, und beginnt prompt das ungeschützte Stück wieder zuzuschminken: “Grundkonstante der deutschen Kultur”. Was ist das jetzt schon wieder? Ich fühle mich bereits um Jahre gealtert. Und dann noch das: “Aber wir bekennen uns auch dazu, dass diejenigen, die arbeiten, dies auch zu ordentlichen Bedingungen tun können.”

    Olaf Scholz hat mal eben den ganzen Niedriglohnsektor, den die SPD mit Hartz IV, Ein-Euro-Jobs und was noch alles für Gesetzen geschaffen hat, unter einer dicken Crèmeschicht verschwinden lassen. Das gibt es doch nicht, grunze ich über die Zeitung gebeugt und bringe dieser unbeherrscht auch einige Falten bei. Soll die Zeitung doch auch etwas altern.

    Nachdem ich die Seite wieder geglättet habe, lese ich, dass der Tagesspiegel nicht locker lässt: “Was dürfen wir uns unter einer pragmatischen SPD-Wirtschaftspolitik vorstellen?”

    Olaf Scholz: “Grundsätzlich muss die SPD mit ihrer Wirtschaftspolitik immer beweisen, dass sie die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erhalten und stärken kann. Und dass die Arbeitsplätze sicher bleiben und die Arbeitnehmer ordentlich bezahlt werden.”

    Ist das jetzt die Crème oder war das bei der Sozialdemokratie schon immer so, dass die Arbeitnehmer zuletzt genannt werden und die Unternehmen zuerst?

    www.spiegelfechter.com/wordpress/6217/oil-of-olaf-oder-spd-h
    ubsch-eingecremt
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#6 stromboliProfil
#7 Der WatcherAnonym
  • 05.08.2011, 23:02h
  • sehr geehrter herr scholz,

    koennen sie bestaetigen, dass sie an der sogenannten bilderberger konferenz im zeitraum vom 3.6.2010 - 6.6.2010 teilgenommen haben?

    danke fuer ihre schnelle antwort.

    Antwort von Olaf Scholz
    9 Empfehlungen

    08.06.2010
    Olaf Scholz

    Sehr geehrte Frau ...,

    vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich habe an der diesjährigen Bilderberg Konferenz teilgenommen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Olaf Scholz

    www.abgeordnetenwatch.de/olaf_scholz-575-37942--f258745.html
    #q258745


    ------------------------

    Sehr geehrter Herr Scholz,

    in Ihrer Antwort an ... schreiben Sie implizit, dass die SPD Ihre Reisekosten zum diesjährigen Bilderberger-Treffen trägt. Das lässt darauf schließen, dass Sie in Ihrer Funktion als Vorstandsmitglied und im Auftrag der SPD an diesem Meeting teilgenommen haben.

    Meine Frage an Sie lautet schlicht: Erstatten Sie dem SPD-Vorstand respektive den beitragzahlenden Mitgliedern der SPD auf Anfrage nun auch dezidiert Bericht über sämtliche Inhalte und den erlebten Ablauf dieses Bilderberger-Treffens?

    Antwort von Olaf Scholz
    bisher keineEmpfehlungen

    28.10.2010
    Olaf Scholz

    Sehr geehrter Herr ...,

    vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich nehme in jeder Woche eine ganze Reihe von Terminen für die SPD wahr, über die ich nicht im Einzelnen berichte. Die Bürgerinnen und Bürger meines Wahlkreises – nicht nur die SPD-Mitglieder – wissen aber, dass ich Ihnen regelmäßig bei Veranstaltungen Rede und Antwort stehe. Da Sie in Hamburg wohnen, sind Sie eingeladen, zu einer meiner Veranstaltungen zu kommen, bei der wir diese oder auch andere Themen diskutieren können.

    Mit freundlichen Grüßen

    Olaf Scholz

    www.abgeordnetenwatch.de/olaf_scholz-575-37942--f262493.html
    #q262493


    --------------------------

    Sehr geehrter Herr Scholz,

    bei der Bilderbergkonferenz nahmen immer wieder US-amerikanische Politiker teil, deren Mitwirkung daran in den USA aufgrund des Logan-Acts illegal ist. Henry Kissinger, der per internationalem Haftbefehl gesucht wurde (wird), ist ebenfalls im Komitee der Bilderberger-meetings und regelmäßiger Teilnehmer (u. a. auch 2010).

    Halten Sie es für passend und anständig, als aktiver Volksvertreter in einer Demokratie an Geheimkonferenzen teilzunehmen, die regelmäßig von Kriminellen besucht wird?

    Mit freundlichen Grüßen

    Quellen:

    * Logan-Act ( de.wikipedia.org )

    * US-amerikanische Teilnehmer der letztden Jahre sind auf der offiziellen Seite der Bilderberger zu entnehmen

    ( www.bilderbergmeetings.org )
    ( www.bilderbergmeetings.org )
    ( www.bilderbergmeetings.org )

    * Kissinger / Haftbefehl
    www.matices.de/37/kissinger_chile/
    (siehe letzte Unterüberschrift)

    * Kissinger / Versuch von Strafverfolgung
    de.wikipedia.org/wiki/Henry_Kissinger#Kritik_und_Versuch_von
    _Strafverfolgung



    * Bilderberg-Konferenz
    de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz


    Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen

    Olaf Scholz ist inzwischen ausgeschieden. Deshalb wurde die Fragefunktion geschlossen.

    www.abgeordnetenwatch.de/olaf_scholz-575-37942--f262153.html
    #q262153
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#8 hwAnonym
#9 Fred i.BKKAnonym
  • 06.08.2011, 01:45h
  • ...mit echtem Neid blicken wir hier in Bangkok nach Hamburg und all den andren Staedten der Welt in denen ein CSD stattfindet.
    Hier tut sich rein garnichts ....massenhaft Transgender,Schwule,Lesben und keine Ansaetze zur Gleichbehandlung/Gleichstellung ---keine Lebenspartnerschaft und schon gar keine Eheoeffnung in Aussicht.....keine Anerkennung der Geschlechtsanpassung bei Transgender-Personen....durch anschl. Aenderung im Pass...

    schrecklich diese passive-buddistische Geduldigkeit oder Antriebsschwaeche in der community......
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#10 KritikAnonym
  • 06.08.2011, 14:13h
  • Beim Hamburger Abendblatt ist ein Artikel, auch hier unter der Rubrik "Anderswo" zu finden, in dem unter einem CSD Foto steht das die ältere schwule Generation sich über die jüngere beschwert das diese nur Party machen will. Das Foto, wie sollte es anders sein, zeigt einen verkleideten Typ mit weiblichen Titten.
    Es war wieder so klar das die eine Transe zeigen obwohl es im Text um Schwule und nicht um Transen geht.
    Kein Wunder das imer noch viele Heteros das Vorurteil haben Schwule wollen insgeheim Frauen sein, wenn die Presse es mit ihrer Propaganda schafft das ständig zu vermischen.
    Nur weil heterosexuelle Journalisten meinen man kann freizügige Fotos nicht ohne weibliche Brüste zeigen, lügen die sich in ihren Artikeln einen zurecht und missachten das wirkliche Verhältnis und stellen die wenigen ( häufig bisexuellen und nicht schwulen!) Transvestiten und Transsexuellen als vermeintlich schwule Mehrheit da.
    Da sollte man sich auch nicht mehr wundern das vermehrt junge Schwule in ihre Profile schreiben das sie keinen Kontakt zu Transen wollen. Sie sind einfach gelangweilt von der ständig zur Schau gestellten Weiblichkeit und der falschen Berichterstattung über Schwule.
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