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Am Rande der Kitschigkeit: Kurt Browns Inszenierungen in freier Natur

Der US-Amerikaner Kurt Brown fotografiert seine Models am liebsten in majestätischer Natur. Jetzt ist sein Bildband "Earthly Beauty" erschienen.

Von Carsten Weidemann

Während die meisten Fotografen sich in ihrem eigenen Studio am sichersten fühlen, bevorzugt Kurt Brown natürliches Licht. Am liebsten fotografiert der US-Amerikaner seine Models in majestätischer Natur, lässt attraktive Männer und einzigartige Landschaften auf wunderbare Weise miteinander verschmelzen.

In seinem neuen Bildband "Earthly Beauty" zeigt uns Brown die unglaubliche Kulisse von Süd-Kalifornien von rauen Felsen und Flüssen bis hin zum Pazifischen Ozean, manchmal wild, manchmal ruhig und klar wie Glas. Oft ist es gar nicht das Model, auf das er den Betrachter zuerst schauen lässt. Obwohl er einige der schönsten Kerle des Planeten vor seine Linse holt, sind diese nicht immer der Mittelpunkt des Bildes, bleiben oft sogar anonym.

Ein Auge für Farbe, Form und Inszenierung

Browns Auge für Farbe, Form und Inszenierung ist erstaunlich: Seine Bilder feiern die majestätische Natur, die Überlegenheit der Umwelt über die von Menschen geschaffenen Strukturen, die sie bändigen sollen. Auf diese Weise ruft er in uns die Erinnerung an die Zeit wach, als Mann und Welt noch eine Einheit waren. "Earthly Beauty" ist Browns in Bildern festgehaltenes Loblied der Schönheit. Ein Kunststück, das er meistert, ohne dabei allzusehr ins Kitschige abzudriften.

Kurt R. Brown, geboren und aufgewachsen in der San Francisco Bay Area, hat den Großteil seines Lebens in Kalifornien verbracht. Von Kind auf war er an Fotografie und anderen Künsten interessiert und probierte sich schon früh mit einer alten Kamera seines Vaters aus. Nach der High School besuchte er die American Academy of Dramatic Arts in Pasadena, seinen Abschluss in Radio and Television Broadcasting machte er in San Francisco. Derzeit lebt und arbeitet er in Los Angeles

Kurt R. Brown: Earthly Beauty, Fotobuch, 96 Seiten, Farbe, Hardcover mit Schutzumschlag, 26 x 34 cm, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2011, 39,95 €

Galerie:
Eartly Beauty
15 Bilder


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 06.08.2011, 10:45h
  • Kurt Brown versteht sein Handwerk - es sind sehr schöne Fotos geworden, auf denen sich Typen mit gutem Aussehen präsentieren. Wären diese noch aus Schokolade, würde ich jeden vernaschen!
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#2 KopfschüttlerAnonym
#3 suspektAnonym
#4 KopfschüttlerAnonym
#5 suspektAnonym
#6 userer
  • 07.08.2011, 11:49h
  • "Am RANDE der Kitschigkeit"??? Was um alles in der Welt soll dann erst richtiger Kitsch sein?
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#7 PuckimuckAnonym
#8 SchokiAnonym
#9 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 08.08.2011, 02:57h
  • Ach G'tt ja, Kunstgewerbe, G'tt ja, wem's gefällt. Brown ist ein Beispiel für handwerkliches Können ohne künstlerisches Vermögen. Früher gab es den röhrenden Hirsch, heute hängt man sich, ist man(n) schwul und ansonsten geistig wie libidinös nicht groß auf der Höhe, womöglich einen Bronwschen Nackedei im umgebrochenen Baumgeäst oder vor Felsen oder im Quellgesprudel übers Bett. - Na ja, wenn's wen animiert, und dadurch geht die Post ab, die schon längere Zeit hinkte, warum nicht? - Ja, "Schnuckel auf grüner Wiese" ist des Objekts, von den hier die Rede ist, angemessener Titel, aber wie lange mag man einen oder mehrere "Schnuckel" mit Errungsgewinn betrachten? Ja, gewisse Pennäler zu Wedekinds Frühligserwachen-Zeiten, aber die haben wir nun wirklich hinter uns, K. R. Brows Ablichtungen darf man getrost vergessen, denn Fremdschämen ist hier angesagt, weil: diese Fotos, Fotoleinchen, sind p e i n l i c h. - Viel Vernügen, wer Vergnügen dran hat.
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#10 EnyyoAnonym
  • 08.08.2011, 09:26h
  • Schön anzusehen sind die Bilder ja schon, was mir auffällt ist nur, dass alle Kerle ein züchtiges Höschen anhaben, sofern man sie von Vorne sieht.

    Da hätte der Fotograf m.E. besser mit angehobenen Beinen, Schatten usw. gearbeitet, damit der Fokus "Schwanz" nicht zu sehr hervor gehoben wird.

    Schliesslich kann man bei den Jungs nicht alles weg retuschieren wie bei Mädels bzw. wird ja auch heute noch fast jedes Pimmelbild als Pornografie kategorisiert und würde den Verkauf des Buches (zusätzlich zum Preis) sehr erschweren, zumal ich mir vorstellen könnte, dass von BG damit auch weibliche Kundschaft anvisiert wird!?
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