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Topeka Die National Association of Social Workers, eine US-Vereinigung von Sozialarbeitern, hat das Verfassungsgericht des Bundesstaats Kansas aufgefordert, die Strafe eines Jugendlichen für Oralsex zurückzunehmen. Kurz nach seinem 18. Geburtstag wurde Matthew Limon zu einer Gefängsnisstrafe von 206 Monaten verurteilt, nachdem er in einer Schule für Menschen mit Entwicklungsstörungen (einvernehmlichen) Oralverkehr mit einem 17-Jährigen hatte. Limon wurde nach dem örtlichen Sodomiegesetz verurteilt; als heterosexueller Jugendlicher hätte er nach dem sogenannten Romeo-und-Julia-Gesetz nur maximal 15 Monate ins Gefängnis gemusst, also fast 16 Jahre weniger. Der Fall des Teenagers landete im Januar vor einem Berufungsgericht, nachdem der Supreme Court der USA im letzten Jahr alle Sodomie-Gesetze außer Kraft setzte. Das Berufungsgericht hielt jedoch an der Bestrafung fest, nach Protesten hat das regionale Verfassungsgericht den Fall angenommen. (nb)



#1 HannahAnonym
  • 10.08.2004, 16:30h
  • Also die USA sind doch an Bigotterie und Beklopptheit nicht mehr zu überbieten. Ausgerechnet ein Land, dass die Menschenrechte und Bürgerrechte mit Füßen tritt, maßt sich an, als moralische Instanz die Weltpolizei zu spielen.
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#2 wölfchenAnonym
  • 10.08.2004, 17:30h
  • Die Gesetzeslage in den USA ist in jedem Bundesstaat unterschiedlich, in Kalifornien zB wäre er für seine "Tat" nur verwarnt worden, in einigen liegt das "Schutzalter" bei 16 Jahren. Kansas gehört zu den besonders harten Fällen. Meiner Meinung nach wäre es nicht so, wenn die Schwulen mehr im Verband auftreten und sich (notfalls auch militant) gegen solche Gesetze solidarisiert hätten und würden. Aber gegen Einzelgänger kann die angebliche Mehrheit halt vorgehen. Die ganze Diskussion um steuerliche Rechte usw gibt mir nichts, solange noch in irgendeinem zivilisierten Land solche Gesetze Bestand haben.
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#3 MikeAnonym
  • 10.08.2004, 22:15h
  • Das muß man sich mal vorstellen, die selbsternannte Weltmacht No.1 verurteilt einen 18-jährigen, der mit einem fast gleichaltrigen Jungen Sex hatte zu 17 Jahren Gefängnis!!!

    Und dieses Land wundert sich, daß es so viele in der Welt gibt, die so nicht leben wollen?

    Ich kann nur sagen: Boykottiert dieses Land!
    Geht z.B. nicht zu den Gay Games in Chicaco sondern nach Montreal !
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#4 jürgen sörupAnonym
  • 11.08.2004, 03:46h
  • ich weiss garnicht, wohin ich mir zuerst greifen soll. der kopf allein ist nicht genug. was ist in diesem land los, wer hat da das sagen? wenn eine derartige strafe möglich ist, kann nur der schluss gezogen werden, dass sämtliche verantwortlichen total den verstand verloren haben bzw, ihn nich nie besessen haben. gewalt, horror, nazitum - alles blüht in den usa - ganz zu schweigen, dass dort ja auch die grösste pornoindustrie ihre werke fabriziert, aber ein 18 jähriger, der mit einem gleichaltrigen oralverkehr ausübt scheint wiohl zuviel des guten. dabei hat doch amerika hervorragende denker. wo sind die proteststürme ? ich denke, der galoppierende feminismus in den usa bewirkt diese haltung. die amerikaner werden ja in der tat immer schwuler und die ladies befürchten, dass sich keiner mehr für sie interessiert, da muss man ja sarkastisch werden. merkwürdigerweise befinden sich die usa in diesen fragen fast auf gleichem niveau wie die taliban, die sie ja auch früher grosszügig unterstützt haben. wahrscheinlich hat ihnen die haltung der taliban zu fragen der homosexualität imponiert. welche allianz! es wird zeit, dass der weltpolizist nr.1 ganz schnell abtritt und zivilisierteren völkern die wichtigen entscheidungen überlässt, sonst ruinieren sie noch den planeten.
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#5 thomasAnonym
  • 11.08.2004, 11:28h
  • ein glueck, dass ich bei meinem damligen usa-besuch schon volljaehrig war - denn sonst haette ich wahrscheinlich lebenslaenglich bekommen.
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