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Presbyterianer-Chef Emmanuel Martey

Im Rahmen einer homophoben Kampagne in Ghana will die presbyterianische Kirche nun Kliniken eröffnen, in denen Menschen von ihrer Homosexualität "geheilt" werden sollen.

Wie die "Ghana News Agency" berichtet, will die Presbyterian Church of Ghana im ganzen Land "Therapiezentren" für "homosexuelle Opfer" eröffnen wolle. Laut Presbyterianer-Chef Emmanuel Martey breite sich die Homosexualität im Land aus. In den Kirchen-Kliniken wolle er daher Schwulen und Lesben helfen, von ihrem sündhaften Verhalten loszukommen. Als Therapie reiche aus, auf Gott zu vertrauen und regelmäßig zu beten, so Martey weiter. Der Theologieprofessor forderte die Regierung auf, klare Vorgaben für die Behandlung von Homosexuellen zu geben.

In den letzten Monaten haben katholische, protestantische und islamische Geistliche eine Hetzkampagne gegen Schwule und Lesben in Ghana gestartet. In mehreren Demonstrationen erklärten religiöse Aktivisten, dass Homosexualität sowohl mit gegen die Grundpfeiler der Religionen als auch gegen die afrikanische Kultur verstoßen würde. Als Reaktion hat Regionalminister Paul Evans Aidoo angekündigt, dass die Polizei mutmaßliche Schwule und Lesben verhaftet solle. Er forderte Anwohner auf, verdächtiges homosexuelles Verhalten den Behörden zu melden (queer.de berichtete).


Eine Presbyterianer-Kirche in Ghana (Bild: Wiki Commons / SanBa / CC-BY-3.0)

In Ghana ist "widernatürliche Unzucht" strafbar, allerdings ist es unter Experten umstritten, ob das auch einvernehmlichen gleichgeschlechtlichen Sex einschließt. Homosexualität gilt als Tabuthema, Schwule und Lesben leben im Land versteckt. Laut einer Umfrage des Pew Global Attitudes Project aus dem Jahr 2007 erklärten 94 Prozent der Befragten, dass Homosexualität abgelehnt werden sollte - nur vier Prozent sprachen sich für die Akzeptanz von Schwulen und Lesben aus. Die meisten Ghanaer begründen ihrer Ablehnung von Homosexualität mit ihrer Religion - rund 70 Prozent der Bevölkerung ist Mitglied einer der vielen christlichen Kirchen, 16 Prozent bekennen sich zum Islam. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 10.08.2011, 15:29h
  • Homosexualität ist nicht heilbar und ist auch keine Krankheit! Wie oft muß man das noch sagen? Wann kapieren das endlich auch mal die meisten Staaten Afrikas?
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#2 Geert
  • 10.08.2011, 15:36h
  • Seit tausend Jahren hatten Schwule in Ghana keinerlei Probleme. Dann wurde Ghana zum "Geheimtipp" für europäische schwule Sextouristen -wie zuvor schon Gambia, Kenia, Südafrika und der Senegal. Diese erupäischen "Gays" meinten, die afrikanischen Schwulen "befreien" zu müssen. Homosexualität und schwuler Lebensstil wurden verbalisiert, auch im Internet, was wiederum zu einer tiefen Abneigung der Bevölkerung führte, die auf dieses Thema nicht vorbereitet war. Und schon wurde, dank sei den europäischen "Schwulenaktivisten", aus einem Paradies für schwule Männer ein Land, in dem Schwule jetzt verfolgt werden....Toll!
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#3 SoleilProfil
#4 stephan
  • 10.08.2011, 16:28h
  • Die Wahnsinnigen spielen Therapeut!?
    Wie war das noch mit dem Splitter im Auge des Nächsten und dem Balken im eigenen Auge?
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#5 jojoAnonym
  • 10.08.2011, 16:47h
  • Antwort auf #2 von Geert
  • täter-opfer-umkehr scheint auch bei schwulen immer mehr in mode zu kommen. sind daran jetzt auch die offenen schwulen schuld, die unvorbereitete klemmschwestern mit der verbalisierung ihrer identität überfordern? oder bist du da ganz alleine drauf gekommen?
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#6 SebiAnonym
  • 10.08.2011, 16:56h
  • Immer wieder die Kirchen...

    Wer therapiert eigentlich religiöse Fanatiker? Die haben die Heilung dringend nötig.
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#7 JoonasAnonym
  • 10.08.2011, 17:07h
  • Es ist wissenschaftliches Fakt, dass solche Gehirnwäsche die sexuelle Orientierung nicht ändern kann und schwerste psychische und seelische Schäden verursacht, die bis zum Selbstmord führen können.

    Aber genau das wollen sogenannte "Kirchen" ja. Entweder machen sie aus einem ein psychisches Wrack, damit sie die Leute besser kontrollieren und manipulieren können. Oder, wenn das nicht klappt, soll man sich wenigstens das Leben nehmen, damit sie einen los sind, ohne sich die Finger schmutzig zu machen.

    Aber so oder so haben die Blut an ihren Händen und werden das niemals wieder abwaschen können...
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#8 YannickAnonym
  • 10.08.2011, 17:16h
  • Das ist Taktik aller organisierten Religionen um Macht und Einkünfte zu sichern:
    Menschen werden unterdrückt und dumm gehalten, um sie besser kontrollieren, manipulieren und ausnehmen zu können.

    Und wo das nicht hilft, muss dann halt Gehirnwäsche her, die man dann als angebliche "Therapie" bezeichnet. Egal, welche Folgen das für die Betroffenen hat; für ihr Geschäftsmodell gehen die über Leichen.

    Religion sollte Privatsache sein und jede Art von organisierter Religion (egal ob man es Sekte, Kirche oder sonstwie nennt) müsste verboten sein!
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#9 ArthasAnonym
  • 10.08.2011, 18:18h
  • Wie war das noch? Pray your gay away?
    Ich glaube nicht das ein praktiziernder Homosexueller zum praktizierndem Christen konvertien wird, eher andersrum.
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#10 Roman BolligerAnonym
  • 10.08.2011, 19:38h
  • Afrika scheint sich mehr und mehr den Evangelikalen auszuliefern. Dieser Kontinent gibt sich der völligen Lächerlichkeit preis und scheint es nicht zu bemerken. So kommt er nie und nimmer aus dem Schlamassel. Armes Afrika ohne Zukunft.
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