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Wegen Beleidigung muss ein 52-Jähriger eine Geldstrafe zahlen - er hatte einen Angestellten im Düsseldorfer Bürgerbüro als "schwulen Kölner" bezeichnet.

Der Vorfall ereignete sich bereits vor zwei Jahren, am Donnerstag war die Beleidigung Thema im Düsseldorfer Amtsgericht. Die Staatsanwältin warf dem gebürtigen Essener nach Angaben der "Rheinischen Post" vor, den Angestellten öffentlich beleidigt zu haben. Der Mann wollte sich im Einwohnermeldeamt ummelden, war aber stark alkoholisiert mit Schnapsflasche im Bürgerbüro erschienen. Weil er laut krakeelte, forderte ihn der 48-jährige Mitarbeiter auf, Rücksicht zu nehmen. Daraufhin machte sich der 52-Jährige über den goldenen Ohrring des Mitarbeiters lustig. Er pöbelte ihn an: "Ich reiß dir deinen schwulen Ohrring raus. Kannst ruhig die Polizei holen, du schwuler Kölner".

Per Strafbefehl wurde der Mann daraufhin zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen á fünf Euro verurteilt. Dagegen legte er Einspruch ein.

Im Amtsgericht entschuldigte er sich für seinen Ausfall im Bürgerbüro und erklärte, er habe damals Alkohol und Drogen konsumiert und sei nur bedingt schuldfähig. Er wies auch darauf hin, dass er bereits eine einjährige Haftstrafe wegen eines anderen Deliktes absitzt. Insgesamt hat der Beschuldigte bereits 32 Vorstrafen auf dem Kerbholz, die meisten davon wegen Ladendiebstahl.

Seinem Wunsch nach Einstellung des Verfahrens wollte die Staatsanwältin nicht nachkommen. Daraufhin akzeptierte er die Strafe. Sollte er die 300 Euro nicht aufbringen können, kann er alternativ auch weitere 60 Tage hinter Gittern verbringen.

Die lokalen Medien nahmen den Fall eher amüsiert zur Kenntnis: So zitierte das Portal "Der Westen" einen Besucher des Prozesses mit den Worten: "Schwul geht ja noch, aber bei ,Kölner' hört der Spaß auf!". Die Kölner Boulevardzeitung "Express" machte das Urteil am Freitag gleich zur Titel-Geschichte. (dk)



#1 RudiAnonym
#2 Diz!Anonym
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 12.08.2011, 14:26h
  • Mein lieber Mann, dieser Typ hat 32 Vorstrafen und nun kommt eine weitere obendrauf. Ich frag mich, warum man den nicht für immer im Gefängnis läßt, denn wenn er seine ganzen Haftstrafen abgesessen hat, wird er doch sowieso wieder rückfällig! Wenn er schon 52 Lenze zählt, dann sollte er sich doch so langsam bewußt sein, daß sich Verbrechen auf keinen Fall lohnt! Ich finde die Geldstrafe in dem Fall angemessen!
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#4 HotboyAnonym
#5 daVinci6667
  • 12.08.2011, 15:29h

  • Schwierig. Klar der Mitarbeiter des Einwohnermeldeamtes fühlt sich beleidigt, weil leider schwul sein immer noch negativ besetzt ist. Nur sollte schwul genausowenig vor Gericht als Schimpfwort gelten wie Hetero, Kölner, Linkshänder oder Rotschopf!
    Wie hätte er sich zum Beispiel gefühlt, hätte man ihn Düsseldorfer Hetero geschimpft? Vermutlich hätte er nur mit dem Kopf geschüttelt und gedacht, was für ein Idiot.

    Und dies ist mit seinen unzähligen Vorstrafen sehr treffend: Der Besoffene gehört in die Klappse!
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#6 RobiAnonym
  • 12.08.2011, 16:19h
  • Ich stelle mir die Szene gerade umgekehrt vor ...

    Bürgerbüro Köln Nippes ... der angetrunkene Bürger beschimpft den Mitarbeiter dort als schwulen Düsseldorfer.

    Es wäre nie zu einer Anzeige gekommen denn der betreffende MA sofern kein Zugezogener hätte dem armen Irren schon heimgeleuchtet. Alleine der Vergleich mit einem Düsseldorfer ist in Köln ein Grund vor die Konfettikanone gebunden zu werden.
    Der Kölner Amtsangehörige hätte folglich auf Grund seiner einzigartigen Beziehung zu Düsseldorf dem armen Irren folglich klar gemacht das in diesem Falle nicht schwul das beleidigende Element an der Aussage ist sondern Düsseldorfer und es wäre nie zu einer Anzeige des Vorfalls gekommen.

    Ergo der Kölner hat Humor und nimmt die Menschen ala Adenauer eben genau so wie sie sind und alternative Lebensformen sind da genau so willkommen wie die traditionelle Familie die Hauptsache ist das Herz ist gut.

    Umgekehrt zeigt sich der Düsseldorfer hat keinen Humor denn hier ist das beleidigende Element schwul und nicht Kölner.

    Aber die Geschichte mal im ernsten gesprochen:

    Selbst als Schwuler Mitarbeiter würde ich mich nicht im geringsten mit schwulen Kölner beleidigt fühlen da gibt es andere Worte die mich mehr auf die Palme bringen und beleidigen
    ich persönlich finde die Reaktion des Bürgerbüromitarbeiters ziemlich überzogen sowas zur Anzeige zu bringen selbst wenn ich ein überzeugter Fan von wehret den Anfängen bin.
    Die Kirche sollte und muß im Dorf bleiben
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#7 RudiAnonym
#8 Rudi RüsselAnonym
#9 Rudi RüsselAnonym
  • 12.08.2011, 17:13h
  • Antwort auf #6 von Robi
  • Sorry aber "Kölner" IST eine Beleidigung -.-
    Nicht nur für Düsseldorfer.
    Da sin wa dabei dat is prima wir scheißen auf Colonia
    wir hassen die Kölner, die Haie und den Dom
    wir glauben an die Roosters und komm aus Iserlohn!
    (Aber Düsseldoof suckt ebenso)
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#10 RudiAnonym