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Keine Diskussion: Bounty Killer hat es nach 2008 wieder nicht geschafft, in Deutschland seine Hass-Musik zu verbreiten

Der Druck hatte Erfolg: Bounty Killer, der in Liedern zur Ermordung von Schwulen aufruft, wird nicht wie geplant in einer Woche in Berlin auftreten.

Das teilte der Veranstaltungsort, der Calabash Club in Berlin-Mitte, via Facebook mit: "Die Tour wurde abgesagt, da drei Locations in Italien und eine in der Schweiz abgesprungen sind", heißt es auf der Website. Der Club bedauerte jedoch die Absage: "Wir hätten für euch und für uns durchgehalten - schade!!". Erst kurz zuvor hatte ein Züricher Club Bounty Killer ausgeladen - der Veranstalter hatte erklärt, er habe bei der Buchung nicht gewusst, dass der 39-jährige Sänger in seinen Liedern zur Diskriminierung von Minderheiten aufruft (queer.de berichtete).

Bounty Killer hat in seinen Songs die Zuhörer zum Hass oder gar zur Tötung von Schwulen ermutigt. In einem Lied heißt es etwa: "Erschießt weibische Männer und Schwule". An anderer Stelle singt der jamaikanische Star: "Wir entfachen ein Feuer für euch stinkende Schwuchteln und Parasiten." Wegen dieser Gewalfantasien wurden mehrere CDs des Interpreten von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert.

Bereits 2008 wollte Bounty Killer in Berlin auftreten. Das Konzert wurde nach Protesten abgesagt (queer.de berichtete). Damals wie heute hatte der Lesben- und Schwulenverband gegen den Auftritt mobil gemacht.

Bounty Killer ist allerdings nicht der einzige Hasssänger, der im August deutsche Fans begeistern will: In zwei Wochen soll mit Capleton ein weiterer jamaikanischer Sänger in Deutschland auftreten, der mit Liedern Geld verdient, in denen er zum Mord an Schwulen aufruft. Die Veranstalter vom Chiemsee Reggae Summer halten trotz Protesten bislang an Capleton fest, obgleich der Sänger nach wie vor hinter seinen Battyman-Tunes - wie homophobe Lieder auf Jamaika genannt werden - steht (queer.de berichtete). (dk)



#1 anonymusAnonym
  • 12.08.2011, 16:16h
  • Ich versteh einfach nicht wie diese Veranstalter es "nicht wissen" was diese (Künstler) da vortragen und wofür sie stehen. -Bounty Killer ist schon lange im Geschäft ebenso Sizzla oder Buju Banton und ebenso lange sind sie kontrovers was ihre Texte angeht. Die verkaufen doch nicht erst seit gestern ihren Dreck. Kann es sein, diese Veranstalter und das Publikum haben selbst ein Problem? Bloss weil man sich ´ne Rastafrisur zulegt, mit ´ner dicken Tüte den Tag über rumdackelt und "ey peace - man" grunzt, muß man sich nicht unbedingt viel einbilden auf sein multikulturelles Bewußtsein.
    Im Heimatland von Buju Banton und Bounty Kíller gibt es auch schwule Jamaikaner die unter diesen geistigen Brandstiftern entsetzlich leiden. Dadurch daß die Veranstalter und das Publikum diesen Leuten Geld zahlen machen sie sich mitschuldig an der Ermordung, an der Verfolgung von wehrlosen und diskriminierten Menschen.
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#2 FloAnonym
  • 12.08.2011, 17:29h
  • Sehr gut!

    Hatten wir also Erfolg!

    Jetzt muss aber auch noch die Einladung von faschistischen Hasssängern zum Chiemsee verhindert werden...

    Und vor allem muss endlich die Politik aktiv werden und dafür sorgen, dass in Zukunft sowas von vornherein verhindert wird. Ohne dass wir jedesmal aktiv werden müssen.

    Okay, das ist mit Union und FDP nicht zu machen, aber die sind hoffentlich bald weg vom Fenster...
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#3 stephan
  • 12.08.2011, 19:41h
  • "Wir hätten für euch und für uns durchgehalten - schade!!"

    Na danke auch! Es ist aber wirklich nicht nötig Dreck zu importieren, den gibt es in Deutschland zur Genüge. Wie man überhaupt solchen Hasssängern eine Bühne bieten kann, wird wohl jedem vernünftigen Menschen stets schleierhaft bleiben. - Für solche Typen muss an den deutschen und europäischen Grenzen immer das altbekannte Schild stehen: "Wir müssen draußen bleiben!"
    (Sorry an alle Hundefreunde - der Vergleich war unfair!)
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#4 SoleilProfil
  • 13.08.2011, 00:31hBerlin
  • Die haben wohl zu heiss gebadet. Calabash, Veteranenstr. 21 für mich ab sofort no-go-area ! Clubs mit solch dämlicher Haltung braucht kein Mensch. Tschüss Bounty Killer..brauchst nicht wieder kommen !
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#5 SoleilProfil
#6 ClaudiaAnonym
  • 13.08.2011, 20:15h
  • Super! Gleich die Tour abgesagt! I like! Aber Hasssänger gibt's ja offenbar noch mehr. Und auch deren Auftritte in Europa müssen verhindert werden.
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#7 anneAnonym
  • 15.08.2011, 10:24h
  • Antwort auf #1 von anonymus
  • @anonymus
    merkst du nicht, wie sehr du die resentiments
    und vorurteile der rastas bedienst?
    das ist ehrlich gesagt erschreckend!
    was glaubst du, du kannst einfach so ohne zu reflektieren einen ausgemachten schmarrn schreiben?
    ein rasta legt sich keine rastafrisur an !
    ein rasta dackelt nicht den ganzen tag mit einer tüte rum
    wer diskriminiert hier wen? das ist doch zum kotzen !
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#8 Veröffentlicht??Anonym
  • 18.08.2011, 19:16h
  • Antwort auf #7 von anne
  • @anne

    Reg dich nicht auf !
    Vorurteile und Beleidigungen sind hier immer an der Tagesordnung!
    Homosexuelle plädieren immer für mehr Toleranz und Gleichberechtigung, aber treten eine andere Minderheit mit Füßen!
    Immer das selbe Gerde von diesen Menschen:
    ......"Reggae heißt in diesem Forum meistens RAGGEA!
    Menschen die Reggae hören sind grundsätzlich immer KIFFER!
    Die Freunde des Reggaes( Entschuldigung RAGGEAS) haben alle ihr HIRN WEGGEKIFFT und tragen DREADLOCKS!
    Der Dresscode ist natürlich ROT-GELB-GRÜN!
    Bounty Killer ist wie STÖRKRAFT!
    Reggae Musik ist NAZIMUSIK!"
    Und und und

    Und deswegen ist es auch egal ob Sizzla,Bounty Killer,TOK,Beenie Man,Elephant Man oder Capleton - alles HASSMUSIK!
    Bei Homosexuellen gibt es anscheinend nur "schwarz" oder "weiß"!
    Man kann von Glück sagen, dass die deutsche Gesellschaft was die sexuelle Orientierung von Menschen angeht nicht genauso vorgeht!

    Schade eigentlich, ich wäre nämlich bereit für eine seriöse Diskussion ohne Vorurteile zu oben genanntem Thema!

    Bitte ausnahmsweise mal veröffentlichen!
    Ich plädiere für Meinungsfreiheit und gegen Hetze und Beleidigungen!
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#9 IckeAnonym
  • 23.08.2011, 05:43h
  • Antwort auf #8 von Veröffentlicht??
  • Ich bin auch sein sogenannter Reggae-Freund und weder kiffe ich, noch hab ich Dreads oder trage rot-gelb-grün. Bounty Killder mit Störkraft zu vergleichen ist etwas neben der Spur. Störkraft richtet sich gegen alles, was nich deutsch ist. Bounty Killder richtet sich lediglich gegen eine Randgruppe. Naja irgendwelche Schwulen- und Lesbenorganisationen können 100 mal rummeckern, wird eh nie was bringen. Der Mann und alle anderen werden weiter ihre Musik machen. Klar ist das irgendwo Rassismus, aber mal ganz ehrlich zu sich selbst sein: Sind wir nicht alle in Bezug auf irgendwas Rassistisch? Denke mal gibt genug Homosexuelle die auch sagen: "Der Nigga mag uns alle nich" Ist genau so daneben. Tun sich mal platt gesagt beide nichts.
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