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Ein Kurzfilm kam als Werbespot für diese Maschine daher: Mit dem "Straightdar" kann man schon geringste Spuren von Heterosexualität aufspüren

Während eines Sommercamps des Jugendnetzwerks Lambda produzierten 20 queere Jugendliche vier außergewöhnliche Kurzfilme

Von Carsten Weidemann/pm

Das haben sich schon viele lesbische Mädchen gewünscht: Einen weiblichen Ninja in der Tasche, der ihnen hilft, wenn sie angepöbelt werden. Eirika (18) aus Reykjavik hat diese Idee in ihrem Kurzfilm "Doppelaxt" umgesetzt und ihre eigenen Erfahrungen mit einfließen lassen. "Viele meiner alten Bekannten waren sehr kindisch, wenn sie mich und meine Freundin Händchen halten sahen. Sie haben sich wie die Idioten benommen", sagt Eirika. Was sie am liebsten mit ihnen gemacht hätte, zeigt ihr Film.

Entstanden sind "Doppelaxt" sowie zwei weitere Kurzfilme bei einem Workshop des Dortmunder Medienprojekts queerblick e.V. während des Sommercamps vom Jugendnetzwerk Lambda. Insgesamt 20 schwule, lesbische, bisexuelle und transidente Jugendliche aus Island, Frankreich, Israel, Finnland und Deutschland haben ihre eigenen Kurzfilm produziert. "Das war ein straffes Programm. Die Jugendlichen haben vormittags die Filmideen entwickelt, nachmittags gedreht und abends geschnitten", sagt Medientrainer Falk Steinborn.

Ein Projekt des Dortmunder Medienprojekts queerblick e.V.

Die Ergebnisse sind zwar nicht Oscar-verdächtig, dennoch ist Steinborn sehr zufrieden. Insgesamt sind - dank einer Förderung des Coming Out Day e.V.- vier Kurzfilme entstanden, u.a. zu den Themen Diskriminierung, Pansexualität und einer wundersamen Maschine namens "Straightdar".

Zu sehen sind die Filme in einer Spezial-Ausgabe des Magazins queerblick, die von den Workshopteilnehmern selbst moderiert wurde. Sie wird im Bürgerfernsehen nrwision zu sehen sein, können aber auch schon jetzt auf YouTube angeschaut werden:

Youtube | Eine Spezial-Ausgabe des Magazins queerblick stellt die Kurzfilme vor


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.08.2011, 14:27h
  • Die drei Beiträge im Video sind gut gemacht. Aber eine Frage steht trotzdem im Raum: Pansexualität wird auf der Seite

    szenesprachenwiki.de/definition/pansexuell/

    so erklärt:

    Beschreibt die sexuelle Orientierung, die unabhängig von jeglichem Geschlecht ist, nach dem Motto "Liebe kennt kein Geschlecht". Unterscheidet sich von bisexuell.

    Bisexualität bedeutet, daß man sowohl mit dem eigenen als auch mit dem anderen Geschlecht Sex hat und ist auch eine sexuelle Orientierung. Wenn man jetzt logisch denkt, dann sind doch Pan- und Bisexualität das gleiche oder liege ich da falsch?
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#2 AchiAnonym
  • 15.08.2011, 14:57h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Wenn man davon ausgeht das es nur Mann und Frau gibt und nichts dazwischen wäre (was es aber gibt)das fast richtig. Selbst da gäbe es denn Gedanklichen Unterschied das der ein Bisexueller beides Mag weg ihren , nenne wir es mal, " spezifischen Merkmalen", während einem Panseuxellen das wohl ziemlich egal ist, denn ihm muss die Person als ganzes gefallen. So habe ich es zumindest verstanden.

    Aber ein Pansexuelle steht ebenso auch auf Transgender oder Zwitter( in der Theorie) während ein Biseuxeller nur auf Mann und Frau ausgerichtet ist.

    Hoffe das hat die Frage beantwortet
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#3 BigitteAnonym
#4 AchiAnonym
  • 15.08.2011, 16:02h
  • Antwort auf #3 von Bigitte
  • Da stimme ich dir zu, aber es gibt eben auch Bisexuelle die damit nichts anfangen können wenn etwas nicht klar Mann oder Frau ist.
    Mein Post vorher bezog sich allein auf die Definition der Begriffe.
    In der Realität sieht es eh immer ander aus als in der Theorie
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#5 ErklärungAnonym
  • 15.08.2011, 16:21h
  • Antwort auf #3 von Bigitte
  • Ja ein voll angepasster Transgender, aber es sind nicht alle Transgender an ein Geschlecht angepasst und erst recht nicht alle Intersexuellen. Viele Bisexuelle haben trotz ihrer Bisexualität bestimmte Körperschemata die ihnen bei ihrem Partner wichtig sind und den meisten Bi´s ist es wichtig das ihr Partner zumindest in eine Richtung tendiert, endweder überwiegend männlich oder überwiegend weiblich erscheint und das er in einen bestimmten, von der Person begehrten Alterbereich fällt.
    Echte Pansexuelle ( und nicht solche die sich aus modischen und Coolnessgründen dafür ausgeben) verlieben sich aber in die Person unabhängig davon wie diese aussieht. Sympathie vorausgesetzt. Im Endeffekt kann sich ein Pansexueller in einen Menschen unabhängig von dessen Alter, Geschlecht und Gender verlieben.

    Der Sexualtieb ist weniger stark bestimmend als bei Homos, Heteros und Bí´s und macht sich wenn überhaupt erst sekundär bemerkbar und bezogen auf die begehrte Person und nicht auf eine Personengruppe.
    Vorpubertäre Kinder haben eine nicht zielgerichtete Sexualität, die sich bei den meisten Menschen in der Pubertät objektbezogen entwickelt. Man vermutet das sich bei pansexuellen Menschen die Zielgerichtetheit weniger ausgeprägt entwickelt hat oder ganz ausbleibt, so das sie fähig sind die Person unabhängig ihres Körperschemas zu lieben und begehren.
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#6 Cox&TitsAnonym
#7 beobachter-2Anonym
  • 17.08.2011, 19:31h
  • Ich hatte gehofft, die filmen sich selber. Damit man mal sieht, ob da Schnuckis bei waren. War wohl wieder nichts.
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