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Tyra Sanchez als Kandidatin von "RuPaul´s Drag Race" (Bild: Logo)

James Ross, der als Tyra Sanchez die zweite Staffel von "RuPaul's Drag Race" gewonnen hatte, ist wegen Marihuana-Besitzes am Dienstag im Bundesstaat Georgia festgenommen worden.

Wie "E! News" berichtet, war Ross ein Beifahrer in einem Chevrolet Impala, ein Freund war am Steuer. Der Wagen wurde dann von einem Polizisten im Bezirk Gwinnett nordöstlich von der Hauptstadt Atlanta gestoppt; der Beamte beanstandete die zu dunkle Färbung der Fenster. Er berichtet, dass er beim Näherkommen Marihuana gerochen und daraufhin den Wagen durchsucht habe. In seinem Polizeibericht bemängelte er auch, dass am Autoschlüssel ein Anhänger mit einem abgebildeten Marihuana-Blatt angebracht gewesen sei.

1.300 Dollar Kaution


James Ross im Polizeifoto (Bild: Gwinnett Country Sheriff)

Ross musste eine Nacht im Gefängnis verbringen, wie ein Sprecher des Bezirks mitteilte: "Er wurde ins Gwinnett County Jail eingewiesen wegen des Besitzes von weniger als einer Unze (28 Gramm) Marihuana. Er wurde gegen eine Kaution von 1.300 Dollar wieder auf freien Fuß gesetzt." Natürlich musste Ross vorher für ein Polizeifoto posieren, das - wie in den USA üblich - sofort veröffentlicht wurde.

James Ross gewann als Tyra Sanchez in der 2010 ausgestrahlten zwölfteiligen zweiten Staffel von RuPauls Castingshow den Titel "America's Next Drag Superstar". Er setzte sich gegen elf Mitbewerber durch. Derzeit lebt der 23-Jährige in Atlanta und verdient sein Geld mit Auftritten in Schwulenclubs. Außerdem ist er "Drag-Professor" in der Reality-Show "RuPaul's Drag U" - in dieser Sendung helfen Drag Queens biologischen Frauen, ihre "innere Diva" zu finden (queer.de berichtete). Beide Sendungen werden im amerikanischen Homo-Kanal Logo ausgestrahlt, der zur MTV-Senderfamilie gehört. In Deutschland lief die erste Staffel von "RuPaul's Drag Race" im schwulen Sender TIMM. (dk)

Youtube | Tyra Sanchez stellt sich bei "RuPaul's Drag Race" als Kandidatin vor - und nicht alle sind begeistert


#1 xyzAnonym
  • 19.08.2011, 13:12h
  • das wort queer nervt, wenn sich solche clowns dazu zählen.
    transsexuelle ok, aber der transgender und verkleidungsscheiss wirkt wie eine billige anbiederung an heterossexuelle klischees
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#2 Leo20mal6Anonym
#3 Karl_Anonym
#4 NormalanalAnonym
  • 19.08.2011, 15:19h
  • was das problem ist?

    “eine billige anbiederung an heterossexuelle klischees”

    ist doch nichts erstrebenswertes...

    die vergeuden ihre zeit, sollten was vernüftiges machen.
    und der zuschauer kriegt noch ne dosis “so sind schwule männer " injiziert..

    trash tv at ist best..

    wo ist dein nicht-problem, karl?
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#5 Karl_Anonym
  • 19.08.2011, 16:16h
  • Antwort auf #4 von Normalanal
  • Mein Nicht-Problem ist: die dürfen das, wenn es ihnen Spaß macht.

    Und ich fände es ziemlich seltsam, wenn sich jede Drag-Queen ein Schild umhängen müsste, wo drauf steht: "Achtung! Ich bin nur eine Minderheit unter den Schwulen!"

    Sollen alle Schwulen ihren gesamten Alltag am Erkenntnisstand des dümmsten anzunehmenden Heterosexuellen ausrichten? Und glaubst du wirklich, man erreicht Emanzipation durch freiwillige Selbstbeschränkung?
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#6 NormalanalAnonym
  • 19.08.2011, 18:37h
  • Antwort auf #5 von Karl_
  • Du bist echt witzig unreflektiert.

    “Sollen alle Schwulen ihren gesamten Alltag am Erkenntnisstand des dümmsten anzunehmenden Heterosexuellen ausrichten?”

    Solch eine Sendung ist doch genau das...

    Think about it.
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.08.2011, 20:04h
  • Das passiert, wenn man gegen das elfte Gebot "Du sollst Dich nicht erwischen lassen!" verstößt!
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#8 Realist2Anonym
  • 19.08.2011, 20:42h
  • In den USA verhaftet und eingesperrt zu werden, finde ich nicht ehrenrührig. Es ist nicht mal etwas Besonderes, da es in diesem Land jedem jederzeit aus den absurdesten Gründen geschehen kann.

    Also was soll's?
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#9 Karl_Anonym
  • 19.08.2011, 22:18h
  • Antwort auf #6 von Normalanal
  • Es hat nicht automatisch mit Dummheit zu tun, wenn man auf Trash steht. Und die Sendung ist bestimmt nicht ausschließlich bei Heteros beliebt, die sich unbedingt darin bestätigt sehen wollen, dass alle Schwulen Tunten sind. Vielleicht ist das ein gelegentlicher Nebeneffekt, aber sicher kein Grund, Dragshows abzuschaffen.
    Für mich ist Drag sowas wie Oper: eine überdrehte Kunstform, die ca. zwölf Meter über der Realität stattfindet. Die meisten Zuschauer wissen das.
    Oder meinst du, die Menschen gehen in die Oper und glauben hinterher an magische Flöten?
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#10 MariusAnonym
  • 20.08.2011, 01:03h
  • Antwort auf #9 von Karl_
  • Transvestiten sind oft bisexuell und/ oder gehen in die Transgenderrichtung, dann ist es noch verständlich das sie sich weiblich verkleiden und daraus Lust ziehen, weil sie Frauen halt sexuell attraktiv finden.
    Aber für Schwule, die als Mann auf Männer stehen finde ich es eher sinnlos. Da würde ich mir noch eher eine Men Stripshow angucken als eine Dragshow. Oder, falls man Dragshow als kulturelle Veranstaltung sieht, lieber direkt ins Theater und ein für mich interessantes Stück anschauen.
    Ich kenne auch keinen Schwulen der an Transen interessiert ist, aber ich gehe auch nicht in "queere" Schuppen. Wenn ich mal schwul weg gehe sind es schwule oder schwul-lesbische Partys ohne Drags und Kabarettmusik.
    Hetenmänner gucken sich ja auch keine Shows mit Frauen an die sich wie Männer verkleiden...das wäre das selbe nur umgekehrt.
    Aber mir ist aufgefallen das bei Queer.de einige die kommentieren in die Transgenderrichtung gehen, mehr als auf anderen schwulen Portalen.
    Bringt wohl der Name mit sich ;-)
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