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Den Protest gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes kann man nun auch auf dem Kopf tragen: Das Protestbündnis "Der Papst kommt" hat ein PDF mit einer ausdruck- und faltbaren Version des Protestlogos als Papstmütze veröffentlicht. Das Logo des schwulen Comiczeichners Ralf König zeigt den Papst umringt von männlichen und weiblichen Engeln, die ihm die Mütze wegnehmen, auspfeifen und ein Kondom vor die Stirn halten.

Erstellt hat die Mütze der Blogger Skydaddy, der in seinem Blog auch eine Bastel-Mütze mit dem Logo des Bündnisses "Not Welcome" im Ghostbusters-Stil anbietet. Mit dem Logo von Ralf König hat er noch eine weitere Variante gebastelt: die Popcorn-Tüte mit der Überschrift "Pope Corn". Anders als die Mützen, die einen Ausdruck im Din-A-3-Format benötigen, reicht hier ein normales Din-A-4-Blatt.

"Der Papst kommt", das breite Bündnis zahlreicher Gruppen und Organisationen unter Federführung des LSVD plant zum Papst-Besuch in Deutschland eine große Demonstration, während der Papst am 22. September im Bundestag sprechen wird. Auch andere Bündnisse planen Proteste in Berlin und den anderen Aufenthaltsorten des Papstes (queer.de berichtete). Nachdem die Berliner Polizei dem LSVD-Bündnis eine Demonstration ab dem Brandenburger Tor untersagt hat, wird dieses nun klagen.

Protest gegen den Papst war auch in Madrid zum Weltjugendtag nicht sonderlich erwünscht: So verhinderten Polizisten am Donnerstag einen geplanten Kiss-In von Schwulen und Lesben (queer.de berichtete). Mehreren spanischen Berichten zufolge wurden auch in den nächsten zwei Tagen Personen mit Regenbogenflaggen davon abgehalten, zu den Treffpunkten der Teilnehmer des Weltjugendtages zu gelangen. Der Papst spach sich in zwei Reden am Donnerstag und Samstag für das traditionelle Familienbild aus. (nb)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
Die brandgefährliche Rede des Papstes

Ein Gast-Kommentar des schwulen Theologen David Berger zur Rede von Benedikt XVI. im Deutschen Bundestag.
Liveblog: Das war der Papst-Besuch in Deutschland

Eine umstrittene Rede im Bundestag, zwei Plädoyers für die traditionelle Ehe und Familie und viel Protest und Enttäuschung: Der Besuch von Benedikt XVI. aus LGBT-Sicht zum Nachlesen.
Parteienstreit zum Papst-Besuch geht weiter

Benedikt XVI. könnte nun doch vor einigen leeren Sitzen im Bundestag sprechen, was CDU und CSU weiter erregt. Derweil sind die Vorbereitungen für die Proteste abgeschlossen.
#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 22.08.2011, 16:15h
  • Die beiden Papstmützzenmotive sind gut gelungen und hoffentlich werden viele auch davon Gebrauch machen!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Julek89
  • 22.08.2011, 16:20h
  • Diese Mütze als Popcorntüte ist auch ne nette Idee... Ich habe mit dem Teil und verbunden mit seinem eigentlichen Träger immer ne Kotztüte als eigentliche Verwendung in Gedanken gehabt
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#3 CarloAnonym
#4 XDAAnonym
#5 stromboliProfil
  • 30.08.2011, 08:07hberlin
  • Antwort auf #4 von XDA
  • Der papst als unschuldig verfolgter und wir, die nicht die richtigen feinde erkennen...
    letzeres mag zutreffen; wir nehmen nur den papst und lassen die anderen am wegrand unbeachtet liegen.
    Dabei sollten wir uns leute wie broder ebenso genauer anschauen, ihre subtileren plattheiten auf die schwule goldwaage legen und uns einschießen auf solche relevatierer!

    Der papst steinigt nicht.. wie sollte er auch, hat er doch nicht mal mehr genügend saft im arm, um den eigenen schwengel zu rühren.; aber die sünder , die ehebrecher und kondomnutzer, die konvertiten und blasphemiker lässt sie die rkk in ihrer christlichen hölle schmoren. Denn auch der rosenkranz nützt nur bedingt.
    Wenn der rkk heute die möglichkeit der durchsetzung ihres glaubensanspruches gegeben würde, würde broders satz auch nicht stimmen, denn ratzingers vorgänger auf dem stuhl petri haben, wenn nicht die steingung, so die der pfählung, des verbrennens, des vierteilens geübt und später die einkerkerung als vorstufe zum fegefeuer gepredigt...
    aber das wissen wir geschichtsbewussten ja zu genüge.. oder?

    broder... "Immerhin ist im Vatikan lange keine Ehebrecherin gesteinigt und kein Schwuler aufgehängt worden."
    Nach den notwendig gewordenen revolutionen gegen obrikeit und kirchen, bleibt auch dem vatikan nur noch die strafe der verweigerung der sakramente und die ewige verdammnis... für eine gläubigen auch heute noch eine demütigend- angst einflößende verweigerung. Die drohkulisse des entzuges am abendmal teilhaben zu können, ist immer noch ein zentrales mittel der reglementierung von vom weg abgekommener schafe!
    Für den ungläubigen ein schauspiel mit tragik-komischen effekten.
    Scheinheiligkeit im umgang mit repressiven handlungsmöglichkeiten setzen auch die bereitschaft voraus, im zweifelsfalle, dann wenn doch wieder gepfählt oder gesteinigt wird, zu schreiben, dass sie wenigstens nicht gevierteilt wurden... das würde dem kleinen arschloch flüssig von seiner feder fließen.

    Hier wird zynismus mit leichtigkeit zelebriert, aber inhaltlich bleibt der mann in dümmlicher weise ein bornierter hetero!
    Und ein schwuler merkt es nicht..; dass ist die eigentliche blamage!
    Neben vielen weiteren hinweisen in seinen „schriften“ ein weiterer beweis dafür, dass der mann mittlerweile ein vagabundierender rasisst und schmäh-artikler geworden ist.
    In seiner, wohl auch nur noch bei springer unterzubringenden relativierungsstudie, schweift der selbsternannte schelm über die errungenschaften der schwulen mit dem beigeschmack der - was genug, ist genug- kolportage!
    Lustig wird so vorgeführt, was die schwulen sich alles angehäuft haben an " besitz und vorzeigbarem".., was in einzelbereichen nicht mal von der hand zu weisen ist; da trifft er sich in meiner kritik an der aneignung heteronormierter kinkerlitzchen, aber eben auf seine andere weise, indem grundrechte der lächerlichkeit preisgegeben werden, um so die ernsthaftigkeit der forderungen zu unterminieren! Da wird die aufzählung zum jux.. .."Gay-Games? Gay-Hotels? Gay-Kreuzfahrten? Gay-Banking? Gay-Kreditkarten? Gay-Parenting? Gibt es alles schon. Das Einzige, das noch fehlt, sind Gay-Parkplätze in Parkhäusern und ein Beschluss des Heiligen Stuhls, eine Kongregation für die Belange der Gay-Community einzurichten..." hahah, broder lacht, der geneigte leser darf sich die schenkel klopfen vor heiterkeit.. ; fehlt nur noch die schwule bahncard...! Mir ist die abgrenzung von solchen normen, die die heterowelt zu fixieren suchen und ansätze zur selbstverwaltung lächerlich zu machen suchen, noch nicht abgrenzend genug, wir immer noch nicht autonom genug, um unbehelligt von solch geistigen fliegenschiß zu bleiben.
    Solange sich solche schwulenversteher unserer sachen annehmen weil sie sich gebürend einfühlen können in die belange von minderheiten , solange brauchts auch den widerstand gegen personen wie ratzinger- broder- mattusek -kauder und wie die geistigen tiefflieger sonst noch heissen, incl. XDA!

    Beim einfühlen in minderheiten macht der herr ja freilich unterschiede; den antisemitischen tenor liest er aus jeder kritik heraus, was ihn neben sarrazin zum vordenker in islamischer verstehenskultur macht. Da erkennt er die feinheiten und verborgene winkel dialektischer diskriminierung... schwulen gegenüber aber kann man als herteromann von oben herab verfolgungsängste absprechen...sind eben weicheier ohne mumm wenns um die broderschen erkannten wirklichen feinde der abendländischen kultur gehe.

    Diese art von gemeinsamkeiten in wahrnehmen von möglichen gegnern möcht ich mir dann doch lieber verbieten!
    Minderheiten sind eben nicht immer minderheiten im sinne gegenseitigen anerkennens von gemeinsamkeiten... auch das kann man aus dem unsinn des herren broders lernen!
    Und wir schwule müssen lernen, dass opfer sein nicht immer opfer bedeutet.. da gibt es dann feine unterschiede, die broder uns deutet!
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#6 stromboliProfil
#7 XDAAnonym
#8 Sister MiracoliAnonym
  • 30.08.2011, 11:55h
  • Antwort auf #6 von stromboli
  • Das hast du sehr richtig erkannt. Es gibt bessere Kirchen als christliche Kirchen, wo Homosexualität noch NIE ethisch und theologisch als sündhaft bewertet wurde, sondern im sexuellen schon immer die Einvernehmlichkeit das entscheidende Kriterium war. Kirchen, die im Gegensatz zu sogenannten fortschrittlichen christlichen Kirchen nicht über die angeblich besondere Situation von homosexuellen Partnerschaften in irgendwelchen herabwürdigenden Pamphleten rumeiern.
    Zu den besseren Kirchen gehören zum Beispiel Mösologen, Urinierte, Schwanzfixierte oder man kommt gleich zur besten Kirche, der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters.

    Es ist jedoch eine Frechheit, ja geradezu Blasphemie von Spiegel-Online, den Pastafarianismus als Religions-Satire hinzustellen. Wenn etwas eine Religions-Satire darstellt, dann ist es ja wohl das Christentum!

    Also, raus aus den christlichen Kirchen und übertreten ist die beste Kirche.

    PS: Ich werde selbstverständlich auch bei der Demo dabei sein. Es kann nun wirklich nicht angehen, dass irgendein christlicher Religions-Komiker seine schlechte Satire-Show im Bundestag abziehen darf, während dort wahrer Glaube kein Gehör findet.
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