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Jerry Buell fühlt sich in seiner freien Meinungsäußerung eingeschränkt (Bild: Facebook)

Ein homophober Lehrer entzweit Amerika: Der "Teacher of the Year" Jerry Buell erklärte, er werde sich nicht für einen Eintrag bei Facebook entschuldigen, in dem er die Homo-Ehe als "Kloake" bezeichnet hatte.

Buell, der seit mehr als einem Vierteljahrhundert in Florida US-Geschichte und Politik lehrt, ist vergangene Woche suspendiert worden, weil er auf seiner privaten Facebook-Seite die Öffnung der Ehe mit Einträgen wie "Ich hätte mich fast übergeben" kommentiert hatte (queer.de berichtete). Jetzt hat Buell, der im vergangenen Jahr noch zum "Lehrer des Jahres" gewählt worden war, in den Medien seine Ansichten verteidigt: "Ich praktiziere lediglich auf Facebook meine Rechte, die in der Verfassung garantiert sind und vom Staat Florida unterstützt werden", so Buell im Lokalsender WKMG. "Werde ich mich entschuldigen? Nein."

Buell: Bibel muss akzeptiert werden

Der Lehrer begründet seine Ablehnung der Homo-Ehe mit seinem christlichen Glauben - und kritisiert im Interview alle Leute, die diese Überzeugungen nicht teilen: "Wir haben Probleme, weil Menschen nicht an die Bibel glauben", erklärte Buell. Kritiker erklärten demgegenüber, dass Buells Aussagen zu einer homophoben Atmosphäre beitrügen und es Schülern schwerer machten, sich zu outen - viele schwule Jugendliche würden so in den Selbstmord getrieben.

Buell wird trotz seiner Beurlaubung vom Unterricht weiter vom Schulbezirk bezahlt und erledigt gegenwärtig administrative Aufgaben. Die Schule untersucht, ob er als Lehrer noch tragbar ist. Eine Entscheidung soll möglicherweise bereits Ende der Woche getroffen werden. Schulsprecher Chris Patton erklärte, dass der Facebook-Eintrag keine Privatangelegenheit des Lehrers gewesen sei: "Offensichtlich haben viele Leute seine Facebook-Seite angeschaut. Sie war also nicht so privat, wie er gehofft hatte." Einer seiner 700 Facebook-"Freunde" hat sich nach der Veröffentlichung der homophoben Beschimpfungen beim Schulbezirk beschwert.

Unterdessen streiten sich im Internet Anhänger und Kritiker des Lehrers. Auf Facebook hat es die Seite "Unterstützt Jerry Buell" auf über 3.000 Fans gebracht, die Seite "Schüler für Mister Buell" hat 700 Mitglieder. Die größte Gruppe, die sich für die Suspendierung von Buell ausspricht, hat gerade einmal 330 Unterstützer. (dk)



#1 AndreasAnonym
  • 24.08.2011, 13:34h
  • na ja.... egal, ob privat oder öffentlich. Die Meinungsfreiheit gilt IMMER - auch in den Medien. Insofern hat er das (Menschen-) Recht auf seiner Seite. Aber nur solange er nicht beleidigend wird. Und der Begriff Kolake ist mehr als das. Insofern soll er gerne als Lehrer des Jahres ab in die selbe!
    Andreas
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#2 JoonasAnonym
  • 24.08.2011, 13:45h
  • Das ist so ein Unbelehrbarer, der weiterhin an seiner faschistischen Meinung festhält, dass Schwule und Lesben Untermenschen sind, nur weil sie anders lieben als er.

    Der darf nie wieder unterrichten und seinen Hass in die Köpfe der Kinder pflanzen.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 24.08.2011, 14:15h
  • Und der Typ wurde auch noch "Lehrer des Jahres"! Man sollte ihm den Titel sofort wieder wegnehmen und ihn dauerhaft aus dem Schuldienst entfernen!
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#4 Knueppel
  • 25.08.2011, 12:07h
  • Was sagt man dazu?

    "Jeder hat das Recht auf die eigene Blödheit und darf diese auch lauthals verkünden, auf dass nur ja jeder merkt, mit was für einem Schwachkopf man es zu tun hat."

    Und dann gibt es da den gesellschaftlichen Aspekt, die Verantwortung gegenüber Schülern, den Diskriminierungsschutz, den strafrechtlich relevanten Bereich, wenn die Würde und das Ansehen anderer (z.B. pauschal von Minderheiten) verletzt wird.

    Fazit:
    Das Recht auf Dummheit und bösartige Verbortheit bleibt jedem unbenommen. aber ... es bleibt Schulbehörden und der Schulaufsicht ebenso unbenommen Kinder vor solchen Schwachköpfen zu schützen. Der Mann ist als Pädagoge völlig ungeeignet, also raus aus dem Schuldienst und zwar auf Lebenszeit.

    Vielleicht versucht er es mal als Pornodarsteller im Bereich "Mature-Sex for women"
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