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Shawn Loftis darf nicht mehr unterrichten - und arbeitet daher weiter als sein Alter Ego Collin O´Neal

Shawn Loftis hat seine Porno-Karriere bereits beendet und als Mathe-Lehrer gearbeitet - doch nun hat ihn eine öffentliche Schule wegen seines früheren Jobs entlassen.

Loftis ist als Collin O'Neal in der schwulen Welt bekannt: In seiner "World of Men"-Videoreihe reiste er in Länder wie Brasilien, Serbien oder den Libanon und drehte dort mit lokalen Darstellern Sex-Szenen - ein 2008 gedrehter Film spielt auch in Ostberlin. Nebenbei erklärt O'Neal in dieser Serie die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der Drehorte. Nach fünf Jahren in der Pornobranche verkaufte er Anfang 2010 seine "Collin O'Neal Productions" an eine kanadische Firma und begann, als Lehrer zu arbeiten, berichtet die "Miami New Times".

Diesen Beruf darf Loftis, der einen Universitätsabschluss in Internationalen Beziehungen und Öffentlicher Verwaltung vorweisen kann, nun nicht mehr ausüben: Im Januar 2011 feuerte ihn sein Arbeitgeber, die Schulbehörde im Bezirk Miami-Dade. Der Lehrer habe gegen Verhaltensregeln der Schule verstoßen, heißt es im Entlassungsschreiben. Demnach dürfen Lehrer sich nicht in einer Weise verhalten, die sich negativ auf das Ansehen der Schulen auswirkt. Das Kultusministerium von Florida hat Loftis dann im April die Lehrerlaubnis entzogen.

Loftis: Entlassung aus Homophobie

Loftis glaubt, dass er aus reiner Homophobie gefeuert wurde: "Die Rektorin hat sich als große homophobe Frau geoutet", sagte er. "Jeder hat doch in seiner Vergangenheit etwas getan, das als Ausrede für eine Entlassung herhalten kann." Er wäre mit Sicherheit nicht gefeuert worden, wenn er in heterosexuellen Pornos mitgespielt hätte, so Loftis weiter. Der Schulbezirk hat es abgelehnt, sich zu dem Fall zu äußern.

Weil Loftis weiter Geld verdienen muss, hat er wieder auf seine alte Karriere zurückgegriffen: Vor wenigen Tagen drehte er seinen ersten neuen Pornofilm auf Kuba. Via Twitter vermeldete er stolz, dort eine Sexszene mit Zwillingsbrüdern gefilmt zu haben.

Derzeit gibt es einen weiteren Fall in Florida über das Fehlverhalten eines Lehrers: In Lake County wird über einen Pädagogen entschieden, der via Facebook die Homo-Ehe als "Kloake" bezeichnet hat (queer.de berichtete). Ob der Geschichtslehrer wegen diesen Ausbruchs ebenfalls entlassen wird, soll Ende der Woche entschieden werden. (dk)



#1 Geert
  • 24.08.2011, 14:25h
  • Die Entlassung ist zu Recht erfolgt. Hätte ich Kinder, wollte ich auch nicht, dass sie von Leuten aus dem Pornomilieu -egal, ob schwul oder hetero- erzogen würden.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 24.08.2011, 14:27h
  • Vielleicht hätte Collin O'Neal zuerst als Lehrer und dann als Pornodarsteller und -produzent arbeiten sollen, statt es umgekehrt zu machen. Dennoch ist diese Entlassung an den Haaren herbeigezogen und ich hoffe, daß er eine Schule findet, die ihn trotz seiner Vergangenheit einstellt.
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#3 Mullah v. d. AlmAnonym
#4 twin-fuckAnonym
#5 MannAnonym
  • 24.08.2011, 14:55h
  • Ich hätte gern einen schwulen Lehrer gehabt und wenn er "mitten im Leben" gestanden hätte, also z.B. ein auch erfülltes Sexualleben gehabt hätte, um so besser. Weil solche Leute nichts kompensieren müssen und dadurch z.B. oft zu Pedanten, Klugscheißern oder unterdrückenden Pädagogen werden.

    Wer das menschliche Leben immer noch aufteilt in den "sauberen" Bereich derjenigen, die alles sexuelle unter den Teppich kehren und in den "Schmuddelbereich", derjenigen die Spaß an Sex haben und vielleicht sogar einmal damit ihr Geld verdient haben, der zementiert eine verklemmte und lustfeindliche Gesellschaft, die Kindern ein schlechtes Vorbild gibt.

    Zum Leben gehört die Sexualität und wer die unterdrückt oder in eine "Schmuddelecke" abdrängt, der wird neurotisch oder anderweitig seelisch oder körperlich krank. Solche verklemmten Typen sehe ich als die eigentliche Gefahr unter den Lehrern an.
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#6 maaaartinAnonym
  • 24.08.2011, 15:15h
  • egal wie man dazu steht, aber er wollte in vereinigten statten von puritanesien lehrer werden und da muss man schon ziemlich naiv sein, wenn man denkt dass man dort mit einer porno-vergangenheit keine probleme kriegt. ob hetero oder homo. es geht um sex. und sex ist bei amis pfui. scheinheilig hin oder her.

    wobei, ich hätte mit so nem knackigen lehrer schon einen sehr viel größeren ähhhm anreiz gehabt mich bei mathe reinzuhängen.
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#7 Mister_Jackpot
  • 24.08.2011, 15:19h
  • Antwort auf #1 von Geert
  • Du tickst echt nicht mehr ganz richtig! Der Mann war KEIN Pornodarsteller mehr! Richtig lesen und dann schreiben wäre doch mal was oder? Der einzige, der sich hier schämen müsste bist du, wegen deiner bigotten Einstellung, welche von Hass auf deine eigene Sexualität geprägt ist. Zum Glück hast du keine Kinder, denn die armen Kinder würden sehr verklemmt und unaufgeklärt aufwachsen müssen. Schlechtes Vorbild für ein Kind wäre das!
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#8 finkAnonym
#9 finkAnonym
#10 Lapushka
  • 24.08.2011, 15:39h
  • Hätte ich so einen Lehrer gehabt, hätte ich Mathe sicher nicht so oft geschwänzt und hätte bessere Noten gehabt
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