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Schwarz versus bunt... (Bild: Salzgeber Medien)

Ein knalliges Teenage-Comic-Pop-Art-Drama, mit zwei herausragenden jungen Hauptdarstellerinnen, jetzt im Kino.

Von Carsten Weidemann

Zwei Mädchen, Ari und Oona, träumen vom Ausbruch in die Freiheit. Der Baron, Sänger ihrer Lieblingsband "Tier", singt: "Wir fühlen alles, uns machst du nichts vor, wir sind Trieb, Lust und Instinkt ...". Doch bei ihnen zu Hause wird nicht gefühlt, sondern geschwiegen.

Aris Mutter hat bis heute nicht bemerkt, dass Ihre Kinder groß geworden sind, und ihr Bruder tyrannisiert die Familie in der bunten, oberflächlichen Retro-Designwelt. Während Ariane mit ihren blonden Zöpfen und kurzen Röcken das Lolita-Image zelebriert und sich die fehlende Zuneigung beim Sex mit erwachsenen Männern holt, zieht sich die stille und schwarz gekleidete Oona nach dem Selbstmord ihres Vaters zurück in eine Welt düsterer Fantasien.

Youtube | Offizieller Trailer

"Piep, piep, piep, wir hamm uns alle lieb"


Zwei Frauen auf dem Klo (Bild: Salzgeber Medien)

Oona lernt von Ari, ihre Wut nach außen zu kehren, und Ari erfährt durch die Freundschaft endlich das Gefühl von Selbstachtung. Gemeinsam schleichen sie durch das Dickicht der Stadt, gehen "auf die Jagd", geleitet von Neugier und Instinkt und der Faszination für den düsteren Baron. Mit ihm tanzen sie durch die Dunkelheit, blecken drohend die Zähne. "Wir verstehen uns blind, weil wir dieselbe Gattung sind."

Doch dann beginnt Ari eine Affäre mit Oonas verhasstem Onkel Lukas. Als Oona die beiden ertappt, zieht sie sich zutiefst gekränkt zurück. Die Mädchen sehen nur noch eine Chance, ihre Freundschaft zu retten ...

Ein knalliges Teenage-Comic-Pop-Art-Drama, mit zwei herausragenden jungen Hauptdarstellerinnen, ein erfrischend wilder Mix aus Realfilm, Animation und Musikvideo, ein Film, wie man ihn aus Deutschland nicht erwartet. In Aris Familie ist alles grellbunt und Heile Welt, bei Oona zuhause herrscht rabenschwarzes Chaos. Als die Mädchen aufeinandertreffen, kommt es zu einer heftigen Reaktion. Gemeinsam explodieren sie, brechen aus, spielen mit dem Feuer. Eine Freundschaft wie ein erster Rausch, eine wilde Fahrt durchs Leben. Bye-bye Barbie...



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 gay monsterAnonym
  • 25.08.2011, 14:17h
  • zunächst einmal erschließt sich aus dem artikel nicht, inwieweit dieser film nun für lesben und/oder schwule von spezifischem interesse sein soll.

    bezeichnend ist jedenfalls, dass wie immer nur junge frauen im mainstream-kino (auch im fernsehen) in dieser art und weise miteinander dargestellt und in szene gesetzt werden, aber so gut wie nie zwei männliche teenager.

    denen bleibt eine solche form der intimität, und sei es "nur" eine besonders intime, innige und zärtliche freundschaft, auch und gerade mit tatkräftiger unterstützung des massenmedialen sexismus leider verwehrt.
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#3 ??Anonym
  • 25.08.2011, 14:56h
  • minderjährige mädchen in strapse sind ok aber lass mal jungen in dem alter mit wenig klamotten an oder in sexy posen vor ältren männern rumtanzen in einen kinofilm. was wäre das geschrei um pädophilie gross!!

    und warum ist das thema in einem schwul-lesbischen magazin relevant?

    was ist das für eine komische queere community die der heterosexuellen schiene nachgeht und mädchen als "verführende Lolitas" ( siehe fimbeschreibung) schön redet aber im gegensatz dazu männliche teenager als "unschuldige jungs" darstellt und es in die pädophile ecke schiebt, siehe diskussionen und kommentare zu diversen artikeln über schwule liebe zu jüngeren...?!
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