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Spieglein, Spieglein an der Wand... (Bild: sexybundestag.de)

Auf der Seite SexyBundestag.de kann jeder bei der Wahl zum schönsten Abgeordneten teilnehmen - ganz oben stehen derzeit Linkspartei-Frauen, bei den Männern schneidet die Koalition aber viel besser ab.

Von Carsten Weidemann

Es ist kompliziert und zeitaufwändig, unsere 636 Volksvertreter nach ihrem politischen Wirken zu bewerten - denn welche Durchschlagskraft bei Fraktionssitzungen oder in Ausschüssen haben, bleibt weitgehend unklar. Viel einfacher ist es, treudoof nach dem Äußeren zu gehen. Dafür gibt es jetzt eine Seite: Auf SexyBundestag.de kann man entscheiden, welcher Abgeordnete der Geilste ist.

Dabei wird das Prinzip von Mark Zuckerbergs "Facemash" angewandt: Zwei Politiker erscheinen auf dem Bildschirm und man muss entscheiden, bei welchem es in der Hose kribbelt - die Bilder stehen unter der Frage: "Mit welchem Politiker oder welcher Politikerin wuerden Sie lieber ...? Wählen Sie". Die deutsche Fragestellung ist allerdings im Vergleich zur britischen Seite (SexyMP.co.uk) sehr zurückhaltend - dort heißt es: "Which MP would you rather have sex with?" (Mit welchem Abgeordneten hätten Sie lieber Sex?).


Keine Gleichberechtigung: Ausschließlich Frauen führen das Feld an... (Bild: sexybundestag.de)

Was in der deutschen Liste gleich auffällt: Die Führungspositionen werden hier ganz klar von Frauen belegt. Der erste Mann auf der Liste ist die CSU-Sahneschnitte Stefan Müller aus Erlangen - mit einem enttäuschenden 43. Platz (Stand. 17.8.). Der liberale Gigolo Sebastian Körber folgt als nächster Mann auf Rang 58. So ist das eben, wenn zu viele Hetero-Nerds an solchen Abstimmungen teilnehmen.

Bei den Frauen dominieren die linken und grünen Politikerinnen das Feld: Sieben Damen der Linksfraktion und drei der Ökopartei machen die Top-Ten unter sich aus. Platz eins belegt die Lafontaine-Nachrückerin Yvonne Ploetz aus dem Saarland. Auf Rang zwei folgt Sahra Wagenknecht, die kommunistische Rosa-Luxemburg-Kopie. Angela Merkel ist dagegen nicht so begehrt: Sie liegt mit Rang 370 im Mittelfeld.

So mancher schwuler Politiker hält sich übrigens ganz gut: Volker Beck liegt unter den Männern auf Platz 11 (Gesamt: 88.), Kai Gehring auf Platz 21 (Gesamt: 105.) und Michael Kauch auf Platz 29 (Gesamt: 116.). Außenminister Guido Westerwelle bleibt dagegen mit Platz 152 (Gesamt: 273.) hinter seinen sicherlich hohen Erwartungen zurück.



#1 Geert
  • 26.08.2011, 16:23h
  • Da gibt es im Parlament schwulenpolitisch noch so viel zu tun, und wem geben die Schwuppen ihre Stimme - dem Mann, der am geilsten aussieht....

    Man sollte das Drei-Klassen-Wahlrecht wieder einführen oder Hausfrauen und Huschen von der Wahl ausschließen!
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#2 suspektAnonym
  • 26.08.2011, 16:36h

  • @geert #1

    du bestätigst eines:

    die größte intolleranz besteht unterhalb der schwulen männer selbst.
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#3 GähnAnonym
#4 danoAnonym
  • 26.08.2011, 16:44h
  • Das Prinzip ist dumm aufgebaut.
    Bei der Fragestellung müsste man die zu bewertenden Frauen und Männer nach Geschlecht trennen. Ist doch klar das Heteronerds, die bei solch dämlichen Votings die Mehrheit ausmachen, die Frauen vorziehen.
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#5 sommerloch?Anonym
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 26.08.2011, 19:59h
  • Bundestagsabgeordnete haben Leistung zu bringen und gutes Aussehen allein reicht überhaupt nicht! Deshalb sollte man diese Wahl einfach abschaffen; Politiker und gutes Aussehen passen einfach nicht zusammen!
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#8 HannibalEhemaliges Profil
#9 daVinci6667
  • 26.08.2011, 20:17h

  • Kommt es nun auf Schönheit oder Kompetenz an? Beides ist halt oft nicht zu haben. Leider scheint der Durchschnittswähler dumm zu sein, sonst kämen sowieso ganz andere Mehrheiten zustande!
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#10 KillerspielerAnonym