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London Bewerber bei der Polizei in England und Wales müssen demnächst einen Fragebogen ausfüllen, der auch die sexuelle Orientierung abfragt. Damit will die Polizei herausfinden, wieviele Schwule und Lesben bei ihnen arbeiten. Mit der Zustimmung der Gay Police Association (GPA), einer offiziell anerkannten Organistation schwul-lesbischer Polizisten, wird diese Prozedur standardisiert, nachdem ein Pilotprojekt in London und Bedfordshire bereits positiv angenommen wurde. Unter dem Abschnitt "Chancengleichheit" werden die Rekruten gefragt, ob sie heterosexuelll, bisexuell, schwul oder lesbisch seien oder dies lieber nicht sagen möchten. Alle Informationen, so ein Sprecher des Innenministriums, würden vertraulich behandelt. Sian Lockley von der GPA sagte in einem BBC-Interview, die Association of Chief Police Officers hätte bereits häufig nachgefragt, wieviele schwule Polizisten ihren Dienst tun, man habe aber keine verlässlichen Zahlen gehabt. Warum, so Sian Lockely, solle nicht nach der sexuellen Orientierung gefragt werden, wenn schon Geschlecht und Hautfarbe in den Fragebögen vorkommen. Mit dem Wissen um die Zahlen sollen sich schwule und lesbische Polizisten angemessen vertreten fühlen, gleichzeitig kann herausgefunden werden, in welchen Bereichen sich Schwule und Lesben unwohl fühlen. (dj)



#1 peteAnonym
#2 SiggiAnonym