Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?14897

Das 300.000 Einwohner zählende Murmansk liegt in Nordwestrussland, nördlich des Polarkreises (Bild: Wiki Commons / Tom Thiel / CC-BY-2.0)

Ein 21-Jähriger aus dem arktischen Murmansk hat eine schwule Internetbekanntschaft getötet und gegessen.

Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, hatte der mutmaßliche Täter das 32-jährige Opfer vor gut zwei Wochen auf einer Dating-Plattform für Schwule getroffen und zu sich nach Hause eingeladen. Dort stach der gelernte Koch mehrmals auf den arglosen Mann ein und zerteilte ihn anschließend. Das Fleisch des Getöteten verarbeitete er zu Würsten und Steaks und ernährte sich davon tagelang, gaben die Ermittler bekannt.

Das Ziel des Beschuldigten sei es gewesen, in der nahen Zukunft "mindestens zehn Leute" zu verzehren. "Das einzige Motiv des Täters war sein Wunsch, Menschenfleisch zu essen", erklärte Chefermittler Fjodor Bljudjonow.

Beschuldigter hat gestanden

Die Mutter des Opfers hatte ihren Sohn Mitte August bei der Polizei als vermisst gemeldet. Daraufhin untersuchten Beamte den Computer des Mannes und kamen so dem mutmaßlichen Täter auf die Spur. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat der Beschuldigte die Tat inzwischen gestanden. Eine Zeitung hat berichtet, dass der Beschuldigte die Tat auf Video aufgenommen haben soll und online stellte.

Der Fall ist eine große Story in den russischen Medien. In den letzten zwei Jahren hat es bereits zwei derartige Kannibalen-Fälle in Russland gegeben: Im Mai hatte ein schizophrener Mann aus Moskau seinen Trinkpartner in seiner Wohnung getötet und zerteilt. 2009 haben zwei männliche Mitglieder einer Jugend-Gang in St. Petersburg ein 16-jähriges Mädchen getötet und Teile ihrer Leiche gegessen. Die jeweils 20 Jahre alten Männer wurden anschließend zu einer Haftstrafe von 19 bzw. 18 Jahren verurteilt.

Der bekannteste deutsche Fall von Kannibalismus in der schwulen Szene ist der sogenannte "Kannibale von Rotenburg". Armin Meiwes hat demnach 2001 einen Mann, den er zuvor im Internet getroffen hatte, getötet und teilweise gegessen. Das Opfer soll in die Handlung eingewilligt haben. 2006 wurde Meiwes schließlich wegen Mordes und Störung der Totenruhe zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. (cw)



#1 daVinci6667
  • 30.08.2011, 17:34h

  • "Dort stach der gelernte Koch mehrmals auf den arglosen Mann ein und zerteilte ihn anschließend. Das Fleisch des Getöteten verarbeitete er zu Würstchen und Steaks und hat sich tagelang davon ernährt, gaben die Ermittler bekannt."

    Das ganze sieht eigentlich eher nach einer Tat eines Metzgers statt eines Kochs aus!

    Doch kann uns diese Geschichte irgend etwas lehren? Ich denke nicht! Es ist und bleibt die Tat eines Irren! Natürlich sollte man bei Internetbekanntschaften vorsichtig sein und einige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Doch nun hinter jedem Menschen gleich einen kannibalischen Massenmörder zu vermuten hilft auch nicht weiter! Das Opfer hat einfach unendlich Pech gehabt! Die Chance aus heiterem Himmel von einem Blitz getroffen zu werden ist mit Sicherheit um einiges großer, als von einem Wahnsinnigen zu Wurst verarbeitet zu werden!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 herve64Profil
  • 31.08.2011, 08:27hMünchen
  • Weiß man eigentlich 100 %-ig, dass das "Opfer" arglos war? Was ist, wenn er selbst geschlachtet werden wollte? So etwas hatten wir ja auch schon mal hier in Deutschland, Stichwort "Kannibale von Rotenburg".

    Interessant allerdings, dass Kannibalismus-Fälle in Russland offensichtlich häufiger auftreten.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil