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20 Jahre schwule Kleinkunst

Happy Birthday, Schmidts Tivoli!


Eine heiße Ecke Hamburgs: Die Schmidt-Chefs Littmann und Aust (Bild: Schmidts Tivoli)

Hamburgs schwule Künstler-Karriere-Schmiede feiert am 1. September seinen 20. Geburtstag. Corny Littmann lädt zur Gala.

Von Carsten Weidemann

Es war der 1. September 1991, als das ehrwürdige Schmidt-Theater an der Reeperbahn stolz sein neuestes Baby der Öffentlichkeit präsentierte: In unmittelbarer Nachbarschaft öffnete das Schmidts Tivoli mit einer besonders schrägen Carmen-Version. Zum 20. Geburtstag wird mit einer großen Jubiläumsgala gefeiert, die diese ereignisreichen, verrückten und erfolgreichen Jahre noch einmal Revue passieren lässt. Die Eröffnungsproduktion "Carmen" kommt dafür noch einmal auf die Bühne - als 50-Minuten-Ballett des eigens dafür angereisten Modern-Dance-Ensembles "Endedans", in dem ein knackiger Kubaner die Titelrolle tanzt!

Im Anschluss gibt das Haus-Ensemble ein Best-of-Konzert, live begleitet vom Original-TIVOLI-Orchester, mit den schönsten Liedern diversen Erfolgsproduktionen. Hausherr Corny Littmann hat dafür gesorgt, dass sich das Haus auch von außen wieder sehen lassen kann. Pünktlich zum Jubiläum wird die Fassade in neuem Glanz erstrahlen, mit farbigen Illumination auf strahlendem Weiß. Hightech zieht in den Traditions-Nachtclub ein.

Youtube | Ausschnitt aus alter Mitternachtsshow mit Lilo Wanders

Der schwule Künstlernachwuchs lernte hier laufen

Was für Köln Wally Bockmayers Theaterhäuser, das sind für die Hamburger die Schmidt-Häuser. Der schwule Unternehmer Corny Littmann und Ernie Reinhard alias Lilo Wanders waren 1988 die Geburtshelfer für das Stammhaus, dass bereits drei Jahre später seinen Ableger bekam. Legendär sind besonders die Mitternachtsshows, die ein paar Jahre lang im NDR-Fernsehen liefen. Zahlreiche Nachwuchstalente der Kleinkunstszene probierten sich hier aus und wurden groß. Es traten Künstler wie Rosenstolz, Olivia Jones, Marlene Jaschke, Christine Licht, Andre Eisermann, Georgette Dee, Konrad Stöckel, Gayle Tufts und Kay Ray auf. Und viele halten dem Haus bis heute die Treue. Kay Ray ist ebenso Stammgast wie die beiden Comedians Emmi & Willnowsky.

Das Tivoli feiert auf jeden Fall den ganzen September über mit einem besonderen Programm den runden Geburtstag, bei dem auch alte Bekannte wie Georgette Dee und Terry Truck wieder auftreten.



#1 NostalgieAnonym
  • 01.09.2011, 19:53h
  • Die Schmidt-Mitternachtsshow - unvergessen! Die älteren unter uns werden sich erinnern ;-): Mit "Herr Schmidt", "Frau Jaschke" - und natürlich "Lilo Wanders". Diese Figuren haben mir mein Coming Out damals erheblich versüßt.

    Selige Zeiten, damals als es noch kein Internet gab, AIDS noch ziemlich weit weg war und alles irgendwie etwas langsamer lief ... *schwärm*

    Kommt alles nicht wieder *schnief* ...

    Aber trotzdem herzlichen Glückwünsch!!!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 02.09.2011, 13:06h
  • Ich gratuliere dem "Schmidt's Tiovoli" zu seinem 20. Geburtstag! Es ist aus der Hamburger Szene nicht mehr wegzudenken und natürlich zu einer festen Institution geworden. Ich hoffe, daß Corny Littmann das Ruder noch lange in Händen hält und die Location noch weitere Jahre bestehen bleibt!
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#3 FDP-ChristianAnonym
  • 02.09.2011, 21:33h
  • Der moralische Wahn geht weiter... Ich habe etliche Auftritte der Künstler dort im TV gesehen... Unter der Gürtellinie und geschmacklos. Das sollte man zwar nicht feiern, aber naja...
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#4 stromboliProfil
  • 05.09.2011, 18:03hberlin
  • Antwort auf #3 von FDP-Christian
  • kümmer dich doch um den wahn in deiner unmittelbaren umgebung ( Für Kubicki hat die FDP "als Marke generell verschissen"... siehe SZ) , anstatt dich um dinge kümmern zu wollen, von denen du offensichtlich keine ahnung hast!
    Nach vergeigter wirtschaftskompetenz folgt in ermangelung überlassener kompetenzwürdigkeit, nun der kulturelle rundumschlag... hauptsache man bleibt im gespräch!

    Wie immer nur hohles geschwätz "liberalistischen" wollens, ohne wissen , ohne kenntniss der materie.
    Das macht deine partei , dich und den größten teil ihrer leistungsträger und an steuergeschenken partizipierenden so sympatisch... wenn der tisch randvoll gedeckt, großzügig in die eigene tasche verteilt, wenn leer, wird es den anderen als versagen vorgeworfen.
    Schmarotzerbande wie der byzantinische ex-vorsitzende ohne selbsterkenntnis mal so schön deklamierte...
    Irgendwann fällt das wort auf seinen urheber zurück...späte gerechtigkeit.
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#5 stromboliProfil
  • 05.09.2011, 19:40hberlin
  • btw...
    ""Brot-und-Butter-Themen" so die durchhalteparole der fdp= fast-drei-prozent partei; was wird nun folgen ...
    wollt ihr den totalen neoliberalismus???

    rößler und co suchen nach einem geeigneten sportpalast in deutschland!
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