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Anal-Toys für Anfänger

Rosette öffne dich!


Zum Anfang nicht übertreiben: Ein Finger oder ein ganz dünner Stoßdildo zum Beginn, ein nächstgrößerer Dildo im Anschluss.

Du denkst, dein Arsch ist zu eng, da passt kein noch so dünner Dildo hinein? Ist alles nur eine Sache des Kopfes und der Übung!

Von Carsten Weidemann

Wem es nicht gelingt, sich richtig zu entspannen, dem wird sich die Rosette nicht öffnen. Atem- und Entspannungsübungen, wie man sie vom Yoga oder der Meditation her kennt, helfen auch beim Entdecken der analen Freuden mit einem Dildo!

Die Atmosphäre drum herum muss stimmen, nichts soll dich von außen stören, kein Zeitdruck dich einschränken. Wenn der Dildo zuvor in warmem Wasser gelegen hat, ist einfacher aufzunehmen. Üppige Mengen Gleitgel sollten bereit stehen. Und ganz optimal ist es, wenn du das Einführen des Toys nicht auch noch selber bewerkstelligen musst. Ein Mann deines Vertrauens kann diesen Part übernehmen. Du selbst konzentrierst dich auf die Selbstentspannung und fühlst den kleinen Fortschritten hinterher.

Manche brauchen Wochen, bis er endlich drin ist

Ein Finger oder ein ganz dünner Stoßdildo zum Beginn, ein nächstgrößerer Dildo im Anschluss. Zu Beginn nur wenige Zentimeter tief, nach einer Eingewöhnungphase und einer neuen Lage Gleitgel dann weiter hinein. Manche erleben eine Überraschung, weil plötzlich der Dildo bis zum Anschlag in ihnen steckt, und es tut nicht weh, sondern ist angenehm. Andere brauchen ein paar Wochen und kontinuierliches Training, um die Barriere im Kopf wegzuschleifen.

Keine Experimente beim Einführen von Alltagsgegenständen, weil man eventuell gerade keinen Dildo zur Hand hat. Flaschen als Dildoersatz sind tabu. Glasflaschen können zerspringen, Plastikflaschen bei zu starker mechanischer Beanspruchung zersplittern. Außerdem können sich die Flaschenhälse an der Darmwand festsaugen. Kerzen sind nicht sehr stabil, sie können in mehrere Teile zerbrechen. Obst und Gemüse eignet sich nur bedingt. Eine Banane, die versehentlich ganz hineinrutscht, kriegt man wegen ihrer gebogenen Form nur schlecht wieder hinausbefördert. Wir empfehlen stattdessen Salatgurken.

Glas- und Stahl-Dildos sorgen für Abwechslung

Das normale Rein und Raus mit dem Dildo findest du inzwischen langweilig? Bei Glas und Stahl kann man wunderbar mit Temperaturunterschieden spielen. Some like it hot! Aber nicht alle, auch ein gechillter Edelstahlstößel hat seine Fans. Doch bei diesen Spielen für Dildoexperten bitte nicht vergessen, dass man empfindliche Schleimhäute diesen Temperaturschocks aussetzt. Gefrierbrand durch Toys frisch aus dem Dreisterne-Tiefkühlfach oder Verbrennungen durch selbige brühwarm aus dem Kochtopf sind nicht lustig. Alles zwischen badewannenwarm und Gemüsekühlfachkalt ist unbedenklich.



#1 FDP-ChristianAnonym
  • 03.09.2011, 16:22h
  • Ohhh mein Gott!

    Was ist denn das für eine Überschrift o.O

    An sich eine gute Anleitung. Beugt Verletzungen vor.
    Wenn man manchmal so hört, wie und womit Leute Sex betreiben, find ich solche Ratgeber sehr gut!
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#2 K. LauerAnonym
#3 Anale GrandeAnonym
  • 03.09.2011, 16:39h
  • Der Dildo sollte nicht zu groß sein, sonst besteht die Gefahr, dass im Alter Inkontinenz auftreten wird. Das ist wissenschaftlich nachgewiesen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 uncle samAnonym
#5 cyb43r
#6 uncle samAnonym
#7 analAnonym
#8 schwulenaktivist
  • 03.09.2011, 19:03h
  • Bei den gängigen Informationen und Büchern über den Analverkehr wird immer so getan, als könne jeder so vernünftig umgehen damit, wie mit Alkohol.
    Völlig ausgeblendet wird die Tatsache, dass Analverkehr süchtig machen kann und mehr und mehr den Orgasmus verdrängt und ersetzt. Es wird auch verschwiegen, dass der Analverkehr sehr von unterbewussten Beweggründen gesteuert wird und nicht von der charakterlichen Entwicklung/Veränderung der Gefickten getrennt werden darf.

    Es wird auch so getan, als sei der Analverkehr die "höchste Form der Homosexualität" und ohne ihn, sei es unmöglich, "richtige Sexualität" zu machen. Es gibt ihn übrigens nicht erst seit vorgestern, sondern schon seit vorgeschichtlicher Zeit! Da spielen nicht nur "Kulturen" mit, sondern auch die ganze Evolution.
    Wer sich ein paar tiefgründigere Gedanken darüber machen will, liest meinen Essay über die Analsucht
    swissgay.info/?p=212
    Er ist als Dikussionsbeitrag zu verstehen und kann Süchtige nicht "heilen"! ;)
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#9 kettenreaktionenAnonym
#10 Lapushka
  • 03.09.2011, 20:22h
  • Antwort auf #8 von schwulenaktivist
  • "Es wird auch so getan, als sei der Analverkehr die "höchste Form der Homosexualität" und ohne ihn, sei es unmöglich, "richtige Sexualität" zu machen. Es gibt ihn übrigens nicht erst seit vorgestern, sondern schon seit vorgeschichtlicher Zeit! Da spielen nicht nur "Kulturen" mit, sondern auch die ganze Evolution."

    Kannst du das mal näher ausführen oder sagen, woher du das hast? Das finde ich interessant.

    "Völlig ausgeblendet wird die Tatsache, dass Analverkehr süchtig machen kann und mehr und mehr den Orgasmus verdrängt und ersetzt. Es wird auch verschwiegen, dass der Analverkehr sehr von unterbewussten Beweggründen gesteuert wird und nicht von der charakterlichen Entwicklung/Veränderung der Gefickten getrennt werden darf."

    Das auch. Klingt sehr nebulös, fast schon psychoanalytisch.
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