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Kommentare zu:
Studie: LGBT-Teenager kämpfen weiter mit Problemen


#1 dem pausenbrotAnonym
  • 09.09.2011, 17:52h
  • das sind brot- und butterthemen.

    man muss den beteiligten heten danken, sich um eine klare und realistische zustands- und bestandsaufnahme verdient gemacht zu haben.

    die schönfärbereien aus interesse geleiteten schwulen kreisen zu diesem thema, sehen daneben
    noch schäbiger aus, als bisher schon.
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#2 daVinci6667
  • 09.09.2011, 17:55h

  • Es ist einfach todtraurig! Nichts scheint besser geworden zu sein seit meiner Schulzeit. Wie viele solcher Studien braucht es denn noch, bis endlich gehandelt wird? Wir erwachsenen Schwulen haben die verdammte Pflicht dafür zu sorgen, dass es unsere Jugend besser hat. Schon viel zu viele haben den massiven Druck nicht ausgehalten und sich das Leben genommen. Ich hatte ein frühes und an meiner Schule ein sehr schwieriges Coming-out. In diesem alter sind Gleichaltrige oft brutal und gnadenlos. Zweimal war ich zwischen 14-16 vor dem Selbstmord. Lehrer waren total überfordert, genau wie heute immer noch. Die Gesellschaft schaut weiterhin weg! Einfach todtraurig!
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#3 David77Anonym
  • 09.09.2011, 18:15h
  • Die Gesellschaft schaut nicht nur weg, sondern erschwert bzw. kämpft gegen Unterstützung LGTB Jugendlicher an... das wird alles als "Werbung" abgetan, das eigene Kind soll ja bloß nicht mit dem Thema belästigt werden...
    Die Sicht der betroffenen Jugendlichen wird vollkommen ignoriert, man geht ja von aus, sie würden durch die ach so böhse "Propaganda" erst schwul/lesbisch WERDEN. Dabei ist ja das Gegenteil der Fall, man stellt irgendwann fest, das die heterosexuelle Entwicklung, die man im Umfeld beobachtet und bei sich selbst erwartet ausbleibt...
    Schlimmes Bespiel für die Ignoranz ist die unsägliche Petition in Gießen gegen eine Anti-Homophobie-Kampagne, bei der die Petitoren so tun als seinen sie Opfer und die Initiatoren der Kampagne die bösen Täter...
    Die Peition wolle ja nur FÜR die Familie sprechen und das sei ja nicht homophob. Stattdessen sei die Kampagne familienfeindlich, dabei wird dieses Thema nicht berührt

    Zum kotzen.

    Macht bitte mobil gegen die Petition!!!!!!!!!!!

    www.openpetition.de/petition/argumente/familie-muss-mainstre
    am-bleiben


    Und hier die Kommentare der Unterzeichner.

    www.openpetition.de/petition/kommentare/familie-muss-mainstr
    eam-bleiben


    Erschreckend homophob, diffamierend und teils rechts...

    BEITEILIGT EUCH!!!
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#4 ClaudiaAnonym
  • 09.09.2011, 18:22h
  • Furchtbar! Offenbar hat sich seit meiner Schulzeit nichts verändert. Die Umstände, unter denen LGBT-Teenager aufwachsen, sidn schlimm. Ich hoffe, die Studie alarmiert jetzt endlich mal und gibt den Impuls zu handeln, anstatt zum Wegschauen. Oder sind schwullesbische Teenager nicht so wichtig?
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#5 SebiAnonym
  • 09.09.2011, 18:30h
  • Und an all den Problemen dieser Jugendlichen, an Mobbing, an Gewalt, an Selbstmorden, etc. haben die ganzen homophoben Hetzer aus Politik und diversen Religionen Mitschuld.

    Auch sie haben Blut an ihren Händen...
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#6 AndqtAnonym
  • 09.09.2011, 18:30h
  • Interessante Studie
    /Ironie off

    Mal im Ernst, wie unbekannt sind denn diese Ergebnisse? Das sollte jeder, der eine normale Schule besucht längst bemerken.

    Ich kann aus Erfahrung sprechen, ich bin Schüler, zwar das letzte Jahr jetzt, aber dennoch ist es die meiste Zeit die Hölle gewesen.
    Ich hab zwischen 16 & 19 (umzugsbedingt) 3 Schulen besucht und gehe jetzt nochmals in eine neue und kann nur sagen:
    Das Einzige, dass mir wirklich half, war der - fast schon - aggressive Umgang mit meiner Homosexualität. In den ersten beiden Schulen habe ich NUR Ablehnung erfahren und wurde von allen Seiten (teilweise auch von Lehrern) niedergemacht und es wurde sich über mich lustig gemacht.
    Doch als ich von vorn herein aggressiver und offener mit dem Thema umgegangen bin, und mich auch über Heten lustig gemacht habe, ohne natürlich zu beleidigen, wurde es akzeptiert, oder zumindest nicht gar so schlimm aufgefasst.
    Natürlich war ein Vorteil, dass die Zusammenstellung der Klasse komplett neu gewesen war, aber dennoch hab' ich es als großen Fortschritt angesehen.

    Jetzt bin ich irgendwie abgeschweift... Was ich sagen wollte:
    Es wird m.M.n. an den Schulen viel zu wenig gemacht. Die Lehrer waren bei mir, wenn sie denn überhaupt zu mir halfen, völlig überfordert. Und zu männlichen Lehrern konnte ich nicht gehen, da es da auch viele (vor allen Dingen natürlich ältere) gibt, die ebenfalls Probleme mit Homosexualität haben.

    Ich weiß, ich mekere nur, ich weiß aber leider auch nicht, was genau getan werden müsse, damit das besser wird, außer natürlich Preväntion.
    Im Sinne von früherer Aufklärung, damit nicht alles was "scheiße" ist, auch gleich "schwul" ist.

    Liebe Grüße
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#7 eMANcipation*Anonym
  • 09.09.2011, 22:57h
  • Antwort auf #6 von Andqt
  • Heterosexismus und Sexismus sind nicht nur begrifflich, sondern faktisch direkt miteinander verknüpft.

    Noch nie zuvor wurden Kinder von kleinauf derart aggressiv mit kommerziell produzierten, durchweg sexistischen Bildern überflutet, wie dies heutzutage auf allen Kanälen und vor allem dort, wo ihnen vermeintliche Vorbilder und Identifikationsfiguren präsentiert werden - in der Musik- und Pop-Industrie, im Sportgeschäft, allgemein in der Werbung - immer penetranter der Fall ist.

    Schwule dürfen nicht länger wegsehen, wenn Kinder und Jugendliche aus reinem Profitinteresse in noch nie dagewesenem Maße auf sexistisches und heterosexistisches Rollenverhalten und "Leistungsdenken" getrimmt und damit einer freien, selbstbestimmten, gewaltfreien Entfaltung beraubt werden.

    Aggressiv sexistische Gesten, Symbole, Posen, Stereotype, Kleiderordnungen und Rollenzuweisungen, transportiert sogar über klar unterscheidbare Kameraeinstellungen, bestimmen die Bilder, die Kinder inzwischen lange vor der Pubertät prägen.

    Wir können davor weiterhin die Augen verschließen, oder wir kämpfen endlich als emanzipierte Schwule und Männer gemeinsam mit emanzipierten Frauen und Feministinnen gegen diese widerwärtige Gehirnwäsche, welche die Medienkonzerne völlig unbehelligt rund um die Uhr betreiben.

    Auf einer der wenigen verbliebenen, kritischen feministischen Seiten habe ich vor kurzem gelesen:

    *****************************************

    Der Kampf gegen Sexismus muss gerade heute einen Kampf gegen erniedrigende und diskriminierende Rollenbilder bis hin zu offen sexistischen Darstellungen enthalten. Das bedeutet u.a., dass die Frauenbewegung ein Vetorecht über für Frauen relevante Medien-Inhalte erkämpft.

    ******************************************

    Dieser Forderung kann ich mich als Schwuler nur vollumfänglich anschließen!

    Wir brauchen als Sofortmaßnahme endlich eine umfassende soziale Kontrolle der Konzernmedien durch historisch und aktuell diskriminierte gesellschaftliche Gruppen. Wenn in der EU angeblich die Diskriminierung auf Grund des Geschlechts und der sexuellen Identität verboten ist, können derart unerträglich sexistische und heterosexistische Darstellungen nicht länger hingekommen und müssen rechtlich einklagbar geächtet werden.

    Diese "Abwehrmaßnahmen" müssen Hand in Hand gehen mit einer umfassenden, proaktiven Aufklärung und einem effektiven Schutz vor rassistischer, sexistischer und allgemein xenophober Sprache und Gewalt - und zwar vom Kindergarten an!

    Letzten Endes können diese Maßnahmen nur dann erfolgreich sein, wenn wir uns als Schwule und Lesben immer und überall aktiv an den Kämpfen für eine soziale und demokratische Gesellschaft beteiligen, die menschenwürdige Lebensbedingungen für ALLE sicherstellt und insbesondere diejenigen im Blick hat, die durch die sozialen Verbrechen der letzten Jahre immer wieder mit Füßen getreten und ihrer gesellschaftlichen Teilhabe beraubt wurden. Ein Klima der sozialen Aggression, wie es neoliberal-neokonservative Politik im Namen von Banken, Konzernen und der vielbeschworenen "Märkte" in den letzten 15 Jahren auch bei uns mit verheerenden, messbar lebenszerstörenden Folgen verbreitet hat, steht der Wertschätzung menschlicher Vielfalt und dem Schutz der Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung aller Menschen diametral entgegen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#9 Gandalf the GayAnonym
  • 10.09.2011, 13:49h
  • Es zeigt sich wieder mal:
    "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Umgebung, in der er lebt."

    Und diese unheilvolle Allianz aus Kirche und Politik tut alles dafür, dass es so bleibt.

    Wenn man uns schon nicht manipulieren und unterjochen kann, soll uns wenigstens das Leben zur Hölle gemacht werden.
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#10 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 10.09.2011, 17:14h
  • Das Ergebnis der Studie macht einen nachdenklich und auch traurig, daß sich in letzter Zeit wenig bis fast gar nichts in dieser Angelegenheit getan hat!
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#11 daVinci6667
  • 10.09.2011, 17:35h

  • Antwort an #9

    "Wenn man uns schon nicht manipulieren und unterjochen kann, soll uns wenigstens das Leben zur Hölle gemacht werden."

    Und wann ist dies am effektivsten? Genau! Dann wenn wir an verletzlichsten, verwirrtesten sind: In der Pubertät vor unserem Coming-out. Da können sie uns dezimieren!

    Verzeiht die Sprache, aber manchmal vermute ich tatsächlich Absicht dahinter, vor allem aus der religiösen Ecke. Tatsache ist doch, die sensibelsten von uns überleben die Schulzeit nicht! Wir sollen möglichst nicht zahlreich werden oder eben Schrankschwestern spielen! Dagegen sollten wir uns mit aller Kraft auflehnen! Die Verbesserung der Lebenssituation von GLBT-Jugendlichen sollte erste Priorität haben: Es geht hier leider viel zu oft um Leben oder Tod!
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#12 Lapushka
  • 10.09.2011, 17:59h
  • Antwort auf #7 von eMANcipation*
  • "emanzipierte Schwule und Männer gemeinsam mit emanzipierten Frauen und Feministinnen "

    Lol?

    Ansonsten, wie wärs mit Einführung von Schulen die extra wert auf ein in jeder Hinsicht tolerantes Klima legen und besonderen Wert auch auf Integration homosexueller und transsexuller Mitschüler legen?
    Ich war mal auf einer Schule die so eine Schiene mit Ausländern gefahren ist, hat auch prima hingehauen, wo man ja oft davon hört, dass Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Bevölkerungszugehörigkeit (deutsch vs. nicht deutsch) teilweise nicht so gut zusammen funktionieren.
    Zumindest in Ballungsgebieten gäbe es da sicher genug Schüler.

    Ansonsten muss man die Lehrkräfte (wenn die Schule ein Raum ist in dem man keine Diskriminierung und Mobbing erfahren muss, dann muss das auch gewährleistet werden. Notfalls auch mit Druck), die Eltern (sollen Werte vermitteln, aber wenn die nunmal den Wert "Homos sind doof" vermitteln, wie wird der Sprössling dann mit einem solchen Mitschüler umgehen?) und die Politik (es kann nicht sein, dass jede noch so profane Kampagne gleich von einem Meer der Tränen "besorgter Christen" begleitet wird und die Politiker da teilweise noch mitziehen.
    Jugendschutz zum Thema Homosexualität gilt im Grunde nur für homosexuelle Jugendliche, denn nur die werden wegen ihrer Sexualität diskriminiert, aber das scheint keiner zu checken) in die Pflicht nehmen.
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#13 newsAnonym
  • 10.09.2011, 18:59h
  • Radio BBC berichtete vor zwei Tagen über eine Häufung von Selbsttötungen in der israelischen LGBT-Community.
    Zwei Fälle nach einem Outing in der Familie.
    In Israel gibt es keine Studien zu diesem Thema, so Shai Doitsh (LGBT Israel).
    Er weist auf Studien in vielen Ländern hin, die belegen, dass mindestens ein Drittel der Selbsttötungen von Jugendlichen Ursachen in der Haltung der Gesellschaft/Familie zu ihrer sexuellen Orientierung haben.

    www.glz.co.il/newsArticle.aspx?newsid=89774
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#14 HennesAnonym
#15 FinnAnonym
  • 11.09.2011, 10:55h
  • Und einer der Hauptverantwortlichen für die Unterdrückung von Homosexuellen, die dramatische Situation der Teenager und eine 4 mal so hohe Selbstmordrate unter homosexuellen Jugendlichen - der Papst - darf dafür auch noch vor dem deutschen Bundestag reden und sich von seinen hasserfüllten Anhängern bejubeln lassen.
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#16 antos
  • 11.09.2011, 13:47h
  • Antwort auf #6 von Andqt
  • "Doch als ich von vorn herein aggressiver und offener mit dem Thema umgegangen bin, und mich auch über Heten lustig gemacht habe, ohne natürlich zu beleidigen, wurde es akzeptiert, oder zumindest nicht gar so schlimm aufgefasst.
    Natürlich war ein Vorteil, dass die Zusammenstellung der Klasse komplett neu gewesen war, aber dennoch hab' ich es als großen Fortschritt angesehen."

    Recht hast Du - das ist ein großer Fortschritt! Ich kann dir aus eigener, früher Schulerfahrung versichern: sobald man die Opferstarre überwindet und nicht mehr unterwürfig auf Gegner reagiert, wendet sich das Blatt. Du bestimmst dann die Reaktionen in deinem sozialen Umfeld mit. Manche machen sich dann immer noch über dich lustig [so ist das Leben und dies zu wissen und auszuhalten, macht einen wichtigen Teil von sozialer Kompetenz aus!], andere stellen sich hinter dich und erkennen, dass Mobbing wohl nicht die Art der sozialen Kontaktaufnahme ist, die sie sich für sich selbst und andere wünschen. Man erfährt dann auch schnell, dass man nicht allein ist und das andere unter vergleichbaren Situationen leiden - das bringt etwas frische Luft in den abgeschlossenen Raum des einsam leidenden jungen Schwulen. - Was glauben wir, wie sich die "dumme fette Sau" jahrelang in der Schule fühlt oder das zu groß geratene Mädchen oder - allen Ernstes zu meiner Grundschulzeit im Dorf noch - das rothaarige Mädchen [war komplett ausgegrenzt, die Hexe...]. Kopf hoch!
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#17 bambooAnonym
  • 11.09.2011, 14:13h
  • Da füge ich noch die Hartz-IV-Kids an.
    Ebenso Studenten mit Hartz-IV-Eltern.
    Denen fehlt oft das Selbstwertgefühl für
    die positive Variante von:

    Frechheit siegt.

    www.arbeiterkind.de/
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#18 antos
#19 vetorecht!Anonym
  • 11.09.2011, 15:11h
  • anknüpfen und weiterentwickeln für medieninhalte insgesamt:

    > In Island jedenfalls gilt sexistische Werbung als Strafbestand, ist also illegal. Sexistische Werbung kann bei der Polizei angezeigt werden. Diese wendet sich an das Zentrum für Geschlechtergerechtigkeit, das unter anderem zuständig ist für die Überwachung und Umsetzung von geschlechtergerechter Werbung. Das Zentrum für Geschlechtergerechtigkeit wiederum wendet sich an die jeweilige Firma und an das Medium, das die Werbung publiziert hat. Gibt es keine Einsicht bei den WerberInnen, wird eine Geldstrafe verhängt.

    In Norwegen hingegen ist eine Ombudsstelle für die Überwachung und Umsetzung von geschlechtergerechter Werbung zuständig. Das Sexismus-Verbot ist im Gegensatz zu Island, wo das Gesetz im Strafgesetzbuch verankert ist, durch das Marketing-Kontroll-Gesetz geregelt. Der/die VermarkterIn beziehungsweise der/die WerberIn muss darauf achten, dass Menschen nicht dazu benutzt werden, um abwertende Bilder zu produzieren. Diese Ombudsstelle kann Einfluss auf Handelstreibende ausüben, um den Bestimmungen des Paragrafen nachzukommen. Mona Larsen-Asp vom Nordic Gender Institute erklärte, dass das Gesetz Männer und Frauen gleichermaßen schütze.

    Auf europäischer Ebene wurde durch die Lissabon-Strategie festgehalten, dass in Mitgliedsstaaten durch die Gleichstellungsverpflichtung sexuelle Belästigung und Diskriminierung - Werbung ist hierbei ebenso eingeschlossen - unterbunden werden muss. Sexistische Werbung wurde im EU-Parlament im Rahmen zweier Entschließungen auf das Tapet gebracht. Für die Juristin Karin Tertinegg vom Verein österreichischer Juristinnen ein positiver Befund, zumal dem Thema so wenigstens Beachtung geschenkt wurde. Dennoch, so ihr Fazit, werden sowohl internationale als auch europäische Entschließungen und Rechte von den jeweiligen Nationalstaaten weder eingehalten noch umgesetzt. <

    diestandard.at/1287099467273/Nachlese-Wer-nicht-hoeren-will-
    soll-zahlen?seite=2
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#20 MumienschanzAnonym
#21 doubtAnonym
#22 LukeAnonym
#25 HennesAnonym
  • 12.09.2011, 09:55h
  • Bin ich jetzt in ein Fettnäpfchen getreten oder habe ich unbeabsichtigt in ein Wespennest gestochen?

    Ich habe eine simple Frage gestellt, ganz ohne Hintergedanken oder Ironie, weil sich mir die Textpassage mit der "Schönfärberei der von Interessen geleiteten schwulen Kreise" einfach nicht erschlossen hat.

    Interesse an diesem Thema haben die schwul-lesbische Jugendorganisationen, die Jugendgruppen oder Jugendzentren betreiben. Aber die machen doch genau auf diese Missstände aufmerksam und beklagen Mobbing und Diskriminierung junger Schwuler und Lesben. Und sie entwickeln Projekte, um dagegen etwas zu tun: Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie, schwul-lesbische Aufklärung "SchLAu" usw.

    Deshalb noch einmal meine Verständnisfrage:
    Wer sollen diese "schwulen Kreise" sein und wie sieht diese "Schönfärberei" aus? Das ist mir einfach nicht klar.....

    Vielleicht haben die Leute eine Antwort für mich, die meine Frage mit roten Kästchen versehen haben?
  • Antworten » | Direktlink »
#26 eMANcipation*Anonym
  • 12.09.2011, 10:57h
  • Antwort auf #25 von Hennes
  • "Schwule und Lesben sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen"

    "Wir haben viel erreicht."

    "Noch nie konnten Schwule und Lesben so frei leben."

    ...

    Die Liste der von LSVD, Grünen & Co. etablierten Phrasen ist lang!

    Wer allein die Beiträge in diesem Thread aufmerksam liest, merkt doch, dass in zentralen Bereichen überhaupt NICHTS passiert, sondern zentrale Problemfelder von weiten Teilen unserer so genannten Community gezielt ignoriert werden.

    Ähnlich "interessengeleitete" Kreise sind dabei "schwule" Medien, die es nicht für nötig bzw. kommerziell nicht für opportun halten, auch nur ein einziges Mal gezielte Kampagnen und Aktionen zu unterstützen.

    Die Problemfelder und Handlungserfordernisse sowie -möglichkeiten wurden doch auch hier bei queer.de in den letzten Jahren unzählige Male angesprochen.

    Gleichzeitig haben vor allem männliche Jugendliche empirisch nachweisbar immer weniger effektive Freiheit, homosexuelles Empfinden auch nur zuzulassen, geschweige denn selbstbewusst auszuleben.

    Wir erleben einen noch nie dagewesenen, zum größten Teil kommerziell produzierten und über die Massenmedien transportieren aggressiven Heterosexismus, der inzwischen schon Achtjährige dazu bringt, sich zwanghaft von allem "Schwulen" abzugrenzen, in aller Öffentlichkeit. Ich gehe davon aus, dass man mit offenen Augen und Ohren nicht nur im Südwesten der Republik an allen Ecken und Enden solche Alltagserfahrungen macht.

    Entspricht die oben zitierte Rhetorik und das konkrete Handeln unserer so genannten Community auch nur ansatzweise dieser verheerenden Lebenswirklichkeit?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#27 TünnesAnonym
#28 schröderblährAnonym
  • 12.09.2011, 12:15h
  • Antwort auf #21 von doubt
  • Die ist cool. Dreiblättriges Kleeblatt, Rot-grünes auf unschuldigem Weiß, als Schild vor liberalem Blinken. Und das "R" rrrollt so schööön.

    Letztens schrieb hier einer "Straßenkapitalismus", als in GB junge Rrruinierte der gesellschaftlichen Rrrest-Rrrampe rrraubten und rrrandalierten.

    Heute mal was zum Wald & Wiesen-Kapitalismus:

    "Sie hausten in Pferdeboxen, Hundezwingern und alten Wohnwagen, bekamen kein Geld und nur wenig zu essen: 24 Männer sind auf einem Campingplatz in England wie Sklaven gehalten worden.

    Die Männer - Polen, Rumänen, Russen und Briten(!**) - seien alle in einem körperlich schlechten Zustand gewesen. Manche von ihnen lebten jahrelang dort - nun wurden sie von der Polizei befreit."

    www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,785657,00.html

    "This was the charter of the land,
    And guardian angels sang this strain:
    Britons never shall be slaves!" (**)

    de.wikipedia.org/wiki/Rule,_Britannia!

    Aber zum Thema:

    Kapitalismus gut für Schwule !
    Ist doch schön, wenn sich junge erfolgreiche Unternehmer engagieren.
    Schon 144 internet-user haben Textfelder ausgefüllt und die Enter-Taste betätigt.

    Be the next!

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    dailymarco.de/referenzen/

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    www.eswirdbesser.org/?page_id=71
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#29 promi searchAnonym
#30 AndreasAnonym

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