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Jonathan De Falco auf dem Höhepunkt seiner ersten Karriere

Seit Jahren scheint es fast kein wichtigeres Thema zu geben als schwule Fußballer, auf das Coming-out eines Profi-Fußballers wird seit langem geradezu sehnsüchtig gewartet. Umso überraschender, dass nun ein Pofi-Fußballer den Job wechselte und schwule Pornos macht. Zunächst unbemerkt.

Erst an diesem Wochenende berichtete das belgische "Nieuwsblad" von der neuen Beschäftigung des 26-jährigen Jonathan De Falco, der in der letzten Saison zum Drittligisten RC Mechelen wechselte. Doch statt einem Ausbau der Karriere erwartete ihn dort Pech: "Ich musste mich plötzlich mit einigen langen Verletzungen rumschlagen und fühlte mich zum Schluss nicht mehr wohl in der Haut", erzählt der Brüsseler dem Blatt.

Der Abwehrspieler, dessen Martkwert transfermarkt.de auf 150.000 Euro schätzt, beendete im Einvernehmen mit dem Club seinen Vertrag vorzeitig, stürzte sich als Tänzer ins Nachtleben Brüssels und eröffnete einen Massagesalon. Er geriet in Kontakt mit einem Pornoproduzenten und begann als "Stany Falcone" eine neue Karriere als Darsteller in Schwulenpornos. "Ich stehe gerne im Mittelpunkt", sagt der Ex-Profi der Zeitung recht offen.

Schwul im Fußball


Jonathan De Falco vor einem Höhepunkt seiner zweiten Karriere

Offen ist auch sein Umgang mit seiner sexuellen Orientierung: "Seit Monaten habe ich einen Freund. Früher hatte ich mal eine Freundin, aber ich fühlte mich immer zu Männern hingezogen."

Seit er zwanzig war, habe er sich in der schwulen Szene bewegt. "Aber wenn ich Fußball gespielt habe, hat niemand etwas bemerkt. Wäre meine Orientierung bekannt geworden, hätte ich zweifellos Probleme gehabt. Die Fußballwelt ist noch nicht bereit für offen schwule Spieler. Es gibt noch immer so viele Vorurteile und so wenig Toleranz."

Vorurteile erwartet er auch nach dem Bekanntwerden seiner Pornokarriere, aber das belastet ihn nicht: "Ich mache nichts, wofür ich mich schämen müsste. Alles ist ok mit meinem Freund und meiner Mutter, was sehr wichtig für mich ist."

Bewusste Entscheidung

In der Pornoszene konnte er sich innerhalb von wenigen Monaten etablieren und stand für Portale wie Crunchboy oder UK Naked Men vor der Kamera: "Das ist alles sehr schnell gegangen, ich hätte nie einen solchen Erfolg erwartet. Ich habe große Produktionen in Frankreich, England und den USA gemacht."

Das werde so nicht ewig weiter gehen, so De Falco, "aber ich genieße es, solange es andauert". Dass er nun Pornos mache, sei kein Akt der Verzweiflung gewesen: "Ich habe mich bewusst für dieses Leben entschieden."



#1 yomenAnonym
#2 daVinci6667
  • 11.09.2011, 17:51h

  • Na da haben wir ja nen schwulen Profi-Fußballer! Wann wagt es nun endlich mal einer, oder besser gleich eine ganze Gruppe von schwulen Profi-Spielern sich vor/während und nicht nach der Karriere zu outen? Ja, ja der Marketingwert sinkt, hör ich schon sagen. Ich glaube die Realität wird eine andere sein! Ein schwuler Profi-Spieler steht für Authenzität, Ehrlichkeit, Fortschritt und Toleranz. Ein Hetero Mainstream-Profi heutzutage wohl eher für Abzockerei, Falschheit und Trickserei!
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#3 Geert
  • 11.09.2011, 18:09h
  • Ein tolles Vorbild für junge Leute!
    Jetzt werden sich schwule Fußballspieler dreimal überlegen, ob sie sich outen, denn nach diesem Fall wird Schwulsein wieder mal mit dem Pornogewerbe in einem Atemzug genannt werden.
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#4 klappsAnonym
#6 löchlein deluxeAnonym
#7 daVinci6667
  • 11.09.2011, 19:10h

  • Antwort an #3 Geert
    Na ja, ich werde die oft menschenverachtende Pornoindustrie sicher nicht verteidigen. Jonathan De Falco ist aber alt genug und eben nicht der sonst typische jugendliche Unterschichten-Typ der halt nix anderes kann und der dann aufgrund der Situation zu Dingen gezwungen die er eigentlich gar nicht will! Jonathan De Falco ist das Gegenteil, der es auch nur vorübergehend machen wird, so lange es ihm Spass macht. Vor allem sieht er auch gut aus! Da kann der schwule Mann dann ohne schlechtes soziales Gewissen sich genüsslich einen runterholen! Hör also auf mit rummeckern und viel Spaß beim Porno gucken!
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#8 suspektAnonym
  • 11.09.2011, 19:33h

  • @geert

    deine kommentare hier und auf facebook zeigen eins: überangepasst und pseudoselbstbewusst! -> kein vorbild
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#9 stromboliProfil
  • 11.09.2011, 20:50hberlin
  • mit sicherheit alles sehr interessant und ich wünsche ihm viel erfolg auf seinem weiteren berufsleben!

    Nebenbei könnten wir natürlich auch etwas über andere schicksale erfahren, die mindest ebenso spannend sind...

    www.freitag.de/alltag/1136-raus-gekommen

    In Marokko kämpfen Schwule seit Jahrzehnten für ihre Rechte – gegen heftigen Widerstand. Seit den arabischen Revolutionen sind ihre Forderungen im Mainstream angelangt
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#10 Mister_Jackpot
  • 11.09.2011, 21:42h
  • Antwort auf #3 von Geert
  • Und deine Kommentare will hier keiner lesen (siehe Bewertungen!).....merkste aber anscheinend nicht du Spast, wie?Sorry aber das musste mal sein bei diesen extremst spiessigen Kommentaren andauernd. Ich denke mal Männer wie du müssten mal von so nem Pornostar richtig gefickt werden, damit du endlich ma etwas locka wirst in der Muschi Alter...ums mal prollig auszudrücken! :-) Und wenn du jetzt schreist, dass ich ja "persönlich" geworden bin, dann spürst auch endlich ma was von deiner eigenen "Medizin"...da du nämlich auch immer alle moralisch verurteilst udn persönlich wirst, wenn dir etwas nicht in den Kram passt....schlechtes Vorbild halt!
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