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First Lady Janet Museveni ist eine "sehr extreme Frau", die Schwule hasst

Janet Museveni, die Ehefrau des ugandischen Präsidenten, ist laut Wikileaks verantwortlich für das Anti-Homosexualitätsgesetz, mit dem die Todesstrafe für Schwule festgeschrieben werden soll.

Das Gesetz wurde vor zwei Jahren vom Abgeordneten David Bahati ins Parlament eingebracht und sieht die Exekution für "schwere Homosexualität" vor. Der Entwurf führte zu internationalen Protesten. Auch der deutsche Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) drohte Uganda damit, die Entwicklungshilfe zu streichen (queer.de berichtete).

Jetzt wird die Präsidentengattin von der Zeitung "Daily Monitor" als Urheberin des Gesetzes enttarnt - in einem Dokument, das der amerikanische Botschafter in Uganda nach Washington geschickt hatte. In dem auf der Enthüllungsplattform Wikileaks Anfang September veröffentlichten Papier wird der ugandische Präsidentenberater John Nagenda mit den Worten zitiert, Janet Museveni sei "ziemlich gereizt", wenn es um das Thema Homosexualität gehe. Sie stecke "letztendlich hinter dem Gesetz". Nagenda hat gegenüber dem "Daily Monitor" die Aussagen bereits bestätigt. Der US-Botschafter beschreibt Museveni in den Dokumenten als "sehr extreme Frau".

Homo-Hass ist Mainstream in Uganda

Ihre homophobe Grundhaltung hat die Präsidentenfrau nie versteckt. So behauptete sie im vergangenen Jahr, dass Männer nur schwul werden würden, weil ihnen das finanzielle Vorteile verschaffe (queer.de berichtete). Damit befindet sie sich im Mainstream: Vergangenes Jahr erklärten 79 Prozent der Ugander in einer internationalen Umfrage des Pew Research Center, dass Homosexualität "moralisch falsch" sei.

Auch ihr Ehemann, Präsident Yoweri Museveni, will Schwule verfolgen lassen: Der "wiedergeborene" Christ hatte in der Vergangenheit behauptet, dass Homosexualität eine "negative ausländische Kultur" sei (queer.de berichtete). Er ist aber nach Angaben der Wikileaks-Dokumente von der US-Regierung überzeugt worden, den Plan fallen zu lassen. Damit sollte die Entwicklungshilfe von westlichen Ländern nicht gefährdet werden. Allerdings wollen einige Parlamentarier weiter dafür kämpfen (queer.de berichtete).

Bereits jetzt wird Homosexualität in Uganda mit bis zu 14 Jahren Haft geahndet. Auch Homo-Aktivisten leben gefährlich: So ist im vergangenen Jahr David Kato in seinem eigenen Haus erschlagen worden (queer.de berichtete). (dk)



#1 Audi5000Anonym
  • 12.09.2011, 15:32h

  • Und zum dritten!!! Ach ja, und sofort Entwicklungshilfe streichen. Wo soll die Entwicklung bei solch einer Führung hin gehen?
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#2 TimonAnonym
  • 12.09.2011, 15:44h
  • Diese "sehr extreme Frau" ist wohl nur deshalb "ziemlich gereizt", weil sie vor lauter Dummheit und Ungebildetheit nichts kapiert und damit nicht umgehen kann.

    Diese Frau muss ziemlich gestört sein.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 12.09.2011, 16:07h
  • Der Teufel ist also eine Frau! Man rufe unbedingt einen Exorzisten, der ihr die Homophobie ein für allemal austreibt!
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#4 Lapushka
  • 12.09.2011, 17:22h
  • "Hübsch".
    Sieht aus wie eine Mischung aus George Foreman und Zab Judah als Transvestit verkleidet.

    Wenn ihr Ehemann nicht genauso scheisse wäre, würde er mir jetzt leid tun.
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#5 Timm JohannesAnonym
  • 12.09.2011, 18:58h
  • Deutschland zählt zu den wichtigsten Entwicklungshilfezahlern der Welt.

    Meines Erachtens sollten deutsche Entwicklungshilfegelder nur noch in Länder gegeben werden, wo ein Mindestmaß an Menschenrechten von den dortigen Regierungen eingehalten wird. Und zu diesem Mindestmaß gehört die Legalisierung von Entwicklungshilfe.

    Danach dürften deutsche Entwicklungshilfegelder zwar nach ganz Südamerika und Mittelamerika fließen (Ausnahme Belize und Guyana sowie einige Karibikinselstaaten) aber insbesondere in Afrika würden viele Länder vorerst ausscheiden: dafür könnten aber umsomehr der Entwicklungshilfegelder an jede Drittweltstaaten fließen, die homosexuelle Handlungen legalisiert haben (in Afrika beispielsweise nach Südafrika, Madagaskar, Zentralafrikanische Republik oder Demokratische Republik Kongo).
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#7 alexander
  • 12.09.2011, 21:21h
  • offensichtlich hat der werte gatte hübsche "dienstbolzen" und die geliebte gattin (marke nilpferd) fühlt sich "unausgefüllt" !
    ausgerechnet uganda, idi amin lässt grüssen, muss wohl auch eine mentalitätsfrage sein ?
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#8 2011ManAnonym
  • 12.09.2011, 22:27h
  • Also als unattraktiver Mann würde sie noch so gerade durchgehen, aber als Frau ist sie unfassbar hässlich.

    Kein Wunder, dass die so ein verbissenes Gesicht macht und Hass auf alles und jeden hat.
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#9 diversity Anonym
  • 13.09.2011, 01:29h

  • "Als unattraktiver Mann wuerde sie durchgehen,aber als Frau ist sie untragbar hässlich"... und so ein Kommentar in einem queeren Forum...wer Frauen für die besseren,schöneren und tolleren Wesen hält sollte sich überlegen ob er/ sie hier richtig ist oder nicht besser in einem Heten- Mainstreamforum aufgehoben ist. Davon mal abgesehen, sind attraktive Menschen die homophob sind denn besser als unattraktive? Kein Stück, daher verstehe ich nicht die vielen Kommentare über das Aussehen nur wenn die Homophoben mal weiblichen Geschlechts sind. Über homophobe Männer wird auch nicht dermassen übers Äussere hergezogen. Echtb arm d
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#10 SebiAnonym
  • 13.09.2011, 10:57h
  • Ich finde auch, solchen Staaten sollte man sofort jegliche Entwicklungshilfe streichen!

    In solchen Staaten kommt das eh nicht bei der notleidenden Bevölkerung an, sondern dient diesen Regimen nur dazu, sich weiter an der Macht zu halten und ihr Volk weiter zu unterdrücken.

    Und zu sowas will ich nicht auch noch mit meinen Steuern beitragen.

    Nur durch Geldentzug kann man dort Dinge zum Positiven ändern.

    Ich finde es schon bezeichnend, dass sie sich immer über den dekadenten Westen und Homosexualität aufregen, aber unser Geld nehmen die gerne...
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